Jamal Musiala fehlt gegen Dortmund: Bayern muss weiter auf sein Comeback warten

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Der FC Bayern München muss weiter auf Jamal Musiala verzichten. Der 23 Jahre alte Nationalspieler steht auch beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag, 31. Oktober 2026, nicht zur Verfügung. Das bestätigte der Verein am Freitag. Obwohl Musiala bei seiner Rehabilitation Fortschritte gemacht hat, reicht es nach seinem Muskelfaserriss noch nicht für eine Rückkehr in den Spielbetrieb. Ein verbindlicher Termin für sein Comeback steht weiterhin aus.

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Muskelfaserriss beim Aufwärmen für Deutschland

Die Verletzung von Jamal Musiala liegt inzwischen mehr als fünf Wochen zurück. Am 24. September 2026 zog sich der offensive Mittelfeldspieler beim Aufwärmen vor dem Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft in den Niederlanden einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu.

Musiala war ursprünglich für die Startelf der DFB-Auswahl vorgesehen. Wegen der Verletzung konnte er jedoch nicht an der Begegnung in Amsterdam teilnehmen.

Am 25. September bestätigte der FC Bayern die Diagnose unter Berufung auf den Deutschen Fußball-Bund. Gleichzeitig kündigte der Verein an, dass der Nationalspieler seine Rehabilitationsmaßnahmen in München aufnehmen werde. Eine verbindliche Ausfallzeit nannte der Klub damals nicht.

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Die Muskelverletzung unterbrach eine Phase, in der Musiala nach früheren gesundheitlichen Problemen bereits wieder zunehmend Spielpraxis gesammelt hatte. Für den deutschen Rekordmeister bedeutete die erneute Pause einen weiteren Ausfall im offensiven Mittelfeld.

Musiala macht bei seiner Reha Fortschritte

Seit Anfang Oktober arbeitet der Nationalspieler wieder auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße an seiner Rückkehr.

Am 8. Oktober veröffentlichte der FC Bayern eine Mitteilung über Fortschritte im Aufbautraining. Musiala absolvierte gemeinsam mit Fitnesscoach Simon Martinello eine Laufeinheit. Dabei standen unter anderem Richtungswechsel sowie Übungen mit dem Ball auf dem Programm.

Vier Tage später folgte eine weitere individuelle Einheit. Während seine Mannschaftskollegen zum Champions-League-Spiel nach Norwegen reisten, trainierte Musiala erneut auf dem Rasen. Neben Laufübungen gehörte insbesondere die Arbeit mit dem Ball dazu.

Damit waren erste wichtige Schritte der Rehabilitation abgeschlossen. Die Rückkehr ins reguläre Mannschaftstraining war allerdings noch nicht erfolgt.

Auch in der zweiten Oktoberhälfte setzte Musiala sein individuelles Programm fort. Sky Sport berichtete am 19. Oktober, dass er noch nicht wieder mit der Mannschaft trainiere. Ein Einsatz gegen den FC Arsenal oder den SC Freiburg kam deshalb nicht infrage.

Am 27. Oktober erklärte Co-Trainer Aaron Danks vor dem Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg, dass sowohl für Musiala als auch für Manuel Neuer eine Rückkehr ins Mannschaftstraining noch zu früh komme. Wie fussball-news.de am selben Tag berichtete, sollten weitere Einschätzungen gemeinsam mit der medizinischen Abteilung erfolgen.

Bayern nennt weiterhin keinen festen Comeback-Termin

Beim Comeback von Jamal Musiala gibt es zwar Fortschritte, aber weiterhin keinen verbindlichen Zeitplan.

Aaron Danks hatte bereits am 24. Oktober vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg erklärt, Musiala befinde sich noch in der Rehabilitation und arbeite schrittweise an seiner Rückkehr. Das Trainerteam hoffe, ihn innerhalb der nächsten Wochen wieder zur Verfügung zu haben.

Eine Zusage für ein bestimmtes Spiel war damit nicht verbunden.

Zwischenzeitlich hatten verschiedene Berichte ein Comeback Ende Oktober in Aussicht gestellt. Zunächst galt das Pokalspiel gegen Magdeburg als mögliche Gelegenheit. Anschließend rückte die Begegnung mit Borussia Dortmund in den Mittelpunkt.

Am 28. Oktober berichtete fussball-news.de unter Berufung auf Sport Bild, dass innerhalb des Vereins inzwischen die Bundesligapartie beim 1. FSV Mainz 05 am 7. November als Ziel für Musialas Rückkehr gelte.

Diese Planung wurde vom FC Bayern allerdings nicht offiziell bestätigt.

Sky Sport meldete am 30. Oktober, dass die Verletzung gut verheile. Musiala sei dennoch noch nicht vollständig ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Auch eine Kadernominierung für das Champions-League-Auswärtsspiel bei Atlético Madrid am 3. November werde demnach als unrealistisch eingeschätzt.

Damit bleibt offen, ob die Rückkehr tatsächlich Anfang November erfolgen kann. Eine weitere medizinische Diagnose oder eine neue Verletzung als Grund für die Verzögerung wurde nicht bekannt gegeben.

Neben Musiala fallen Neuer und Luis Díaz aus

Der FC Bayern muss gegen Borussia Dortmund auf weitere wichtige Spieler verzichten.

Torhüter Manuel Neuer steht wegen anhaltender Fußbeschwerden nicht zur Verfügung. Aaron Danks bestätigte den Ausfall am Freitag, 30. Oktober, auf der Pressekonferenz.

Neuer hatte bereits zuvor wegen einer Sehnenreizung im Fuß pausieren müssen. Die Beschwerden waren bis zum Wochenende nicht ausreichend abgeklungen.

Auch Luis Díaz fehlt weiterhin. Der kolumbianische Offensivspieler hatte sich am 21. Oktober im Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal einen kleinen Muskelbündelriss an der linken Oberschenkelrückseite zugezogen. Der FC Bayern bestätigte die Diagnose am folgenden Tag und kündigte einen vorläufigen Ausfall an.

Zusätzlich führte Sky Sport am 30. Oktober Bara Ndiaye unter den fehlenden Spielern auf.

Eine mögliche Entlastung zeichnet sich dagegen im zentralen Mittelfeld ab. Joshua Kimmich sollte nach seiner zwischenzeitlichen Abwesenheit am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Ob er bereits gegen Dortmund einsatzfähig ist, wollte der Trainerstab anschließend gemeinsam mit dem Spieler entscheiden.

Aaron Danks übernimmt für Vincent Kompany

Neben den Verletzungssorgen muss der FC Bayern auch den krankheitsbedingten Ausfall seines Cheftrainers bewältigen.

Vincent Kompany hatte bereits im Oktober wegen einer Virusinfektion zeitweise pausiert. Am 23. Oktober musste er sich nach einem Zusammenbruch während des Trainings der Bayern-Amateure in ärztliche Behandlung begeben.

Der Verein bestätigte noch am selben Tag, dass Kompany im Krankenhaus untersucht werde und sein Trainerteam vorerst die Verantwortung übernehme.

Sportvorstand Max Eberl erklärte am 24. Oktober, dass die Gesundheit des Trainers Vorrang habe. Eine kurzfristige Rückkehr sei nicht zu erwarten. Eine abschließende medizinische Diagnose lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

Co-Trainer Aaron Danks übernimmt deshalb gemeinsam mit dem übrigen Trainerteam die sportliche Verantwortung. Dazu gehört auch die Entscheidung, wann verletzte Spieler wieder ins Mannschaftstraining und anschließend in den Spielbetrieb zurückkehren.

Für Musiala bedeutet dies, dass seine Rehabilitation unter der aktuellen personellen Leitung des Trainerstabs fortgesetzt wird.

Musialas Ausfall beeinflusst die Kaderplanung

Der längerfristige Ausfall von Musiala schränkt die Möglichkeiten des FC Bayern insbesondere im offensiven Zentrum ein.

Der Nationalspieler gehört zu den Akteuren, die im Spiel zwischen Mittelfeld und Angriff eingesetzt werden können. Seine Fähigkeiten im Dribbling und beim Kombinationsspiel bieten dem Rekordmeister zusätzliche Möglichkeiten, gegnerische Defensivreihen zu überwinden.

Mit Luis Díaz fehlt gleichzeitig eine wichtige Option für die offensive Außenbahn. Die beiden Verletzungen betreffen damit unterschiedliche Bereiche des Münchner Angriffsspiels.

Für die verbleibenden Offensivspieler steigt die Bedeutung innerhalb der Kaderplanung. Harry Kane, Michael Olise und Serge Gnabry gehören weiterhin zu den verfügbaren Leistungsträgern. Auch Lennart Karl ist eine Option für die Offensive.

Die hohe Belastung durch Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League macht die personelle Planung zusätzlich anspruchsvoll. Zwischen den einzelnen Begegnungen bleiben nur wenige Tage für Regeneration und Training.

Der FC Bayern hat allerdings auch ohne Musiala zuletzt Pflichtspiele gewonnen. Das 6:1 im DFB-Pokal gegen Magdeburg am 28. Oktober zeigte, dass die Münchner weiterhin über erhebliche offensive Möglichkeiten verfügen.

Bei Musiala geht es inzwischen vor allem um die vollständige Rückkehr zur Wettkampfbelastung. Die bisherige Rehabilitation hat ihn wieder auf den Trainingsplatz geführt, eine Freigabe für Pflichtspiele steht jedoch weiterhin aus.

Ob das Auswärtsspiel in Mainz am 7. November tatsächlich sein nächster Einsatz wird, ist nicht offiziell entschieden. Fest steht lediglich, dass der FC Bayern am 31. Oktober gegen Borussia Dortmund noch ohne seinen deutschen Nationalspieler auskommen muss.

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