
Nach dem Batteriebrand in Biberist steht neben der Brandursache auch das Sicherheitskonzept der betroffenen Recyclingfirma im Mittelpunkt. In der Anlage der Librec AG war am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei stufte die Lage als heikel ein, weil Batterien giftige Flüssigkeiten enthalten können. Anwohnende wurden gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen auszuschalten.
Noch ist offen, wodurch das Feuer in der Batterierecycling-Anlage ausgelöst wurde. Ebenfalls ungeklärt ist, ob das vorhandene Brandschutzkonzept die angestrebten Schutzziele vollständig erreicht hat. Nach übereinstimmenden Medienberichten verfügt der Betrieb über ein objekt- und risikobezogenes Brandschutzkonzept. Solche Konzepte sollen vor allem verhindern, dass sich ein Feuer auf weitere Batterien, Anlagenteile oder Gebäudebereiche ausbreitet.
Aus dem Betrieb selbst hieß es laut Medienberichten, ein Brand sei beim Umgang mit Elektrobatterien nicht grundsätzlich überraschend. Fachleute verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass Lithium-Ionen-Batterien bei Beschädigungen oder Fehlfunktionen brennbar sein können. Ob ein Fehler bei Lagerung, Handhabung oder ein anderer technischer Auslöser eine Rolle spielte, müssen nun die laufenden Untersuchungen zeigen.
Kurz nach dem Brand wurde über Alertswiss vor möglichen Schadstoffen in der Luft gewarnt. Die Empfehlung der Einsatzkräfte lautete, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren und Schutzmaßnahmen in Gebäuden einzuhalten. Nach übereinstimmenden Medienberichten kann Rauch bei Batteriebränden zusätzliche Schadstoffe enthalten und gesundheitlich belastender sein als bei einem gewöhnlichen Feuer.
Zugleich verweisen Fachleute darauf, dass Brände in Recyclinganlagen kein Einzelfall sind. Besonders problematisch seien falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus, die in Abfallströmen landen und dort Brände auslösen können. Im Fall von Biberist bleibt jedoch zunächst entscheidend, welche konkrete Ursache festgestellt wird und wie wirksam die vorhandenen Schutzmaßnahmen im Ernstfall tatsächlich waren.
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