
Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagmorgen die Bundesstraße 77 bei Itzehoe lahmgelegt. Ein Tanklastwagen mit Bitumen ist nach ersten Erkenntnissen alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die wichtige Verkehrsachse ist seit dem Vormittag in beide Richtungen gesperrt.
Nach bisherigen Informationen verlor der Fahrer auf der Strecke zwischen Itzehoe und dem Bereich „Blauer Lappen“ die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lastwagen geriet zunächst ins Bankett. Beim Versuch gegenzusteuern kam es offenbar zu einem Schleudervorgang, in dessen Folge der Tanklaster auf die Seite kippte.
Weitere Fahrzeuge waren nach aktuellem Stand nicht in den Unfall verwickelt.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem Führerhaus befreien, da er dort eingeschlossen war. Anschließend wurde er vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Zur genauen Ursache des Unfalls liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Bei der Ladung des Lastwagens handelt es sich um Bitumen, einen Stoff, der im Straßenbau verwendet wird. Trotz der Einstufung als Gefahrgut besteht nach aktuellem Stand keine zusätzliche Gefährdung für die Umgebung. Der Tank blieb offenbar unbeschädigt, sodass kein Material austrat.
Damit konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden.
Die B77 bleibt im betroffenen Abschnitt weiterhin voll gesperrt. Grund sind die laufenden Bergungsarbeiten, bei denen der umgekippte Lkw gesichert und abtransportiert werden muss. Zudem prüfen Einsatzkräfte die Unfallstelle auf mögliche Schäden an Fahrbahn und Infrastruktur.
Verkehrsteilnehmer müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und den Bereich weiträumig umfahren.
Die B77 zählt zu den zentralen Nord-Süd-Verbindungen in Schleswig-Holstein. Entsprechend stark wirken sich Sperrungen auf den regionalen Verkehr aus. Gerade im Berufsverkehr kommt es häufig zu Verzögerungen und Ausweichverkehr auf umliegenden Straßen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu