
Der Mittwoch, 14. Oktober 2026, bringt Frankfurt am Main und Stuttgart einen überwiegend ruhigen Herbsttag. Nach einer stellenweise nebligen Nacht lockern die Wolken vielerorts auf, während die Temperaturen auf bis zu 20 Grad steigen können. Hoch Florian sorgt nach dem Durchzug eines Frontensystems wieder für freundlichere Wetterverhältnisse. Allerdings könnte dichter Nebel am frühen Morgen örtlich die Sicht einschränken. Auch in anderen Teilen Hessens, Baden-Württembergs und Rheinland-Pfalz ist zunächst mit Nebelfeldern zu rechnen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nimmt die Nebelneigung in mehreren Regionen West- und Süddeutschlands zu. Besonders in Senken und tiefer gelegenen Gebieten können sich dichte Nebelfelder bilden. Der Deutsche Wetterdienst hält dabei örtlich Sichtweiten von weniger als 150 Metern für möglich.
In Hessen betrifft die Entwicklung unter anderem das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt und Wiesbaden. Auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland können sich rund um Mainz, Trier und Saarbrücken Nebelfelder ausbreiten. Allerdings bedeutet die regionale Prognose nicht, dass sämtliche genannten Städte gleichzeitig von dichtem Nebel betroffen sein werden.
In Baden-Württemberg besteht ebenfalls örtlich Nebelgefahr. Besonders Mulden und Senken sind betroffen. Damit ist Nebel auch im Raum Stuttgart und in tieferen Lagen rund um Ulm möglich. Die Vorhersage für die Innenstadt von Stuttgart zeigt jedoch nicht ausdrücklich durchgehend nebliges Wetter.
Im Laufe des Mittwochvormittags sollen sich die Nebelfelder vielerorts auflösen. Anschließend wechseln sich Sonne und Wolken ab. Die Wahrscheinlichkeit für nennenswerten Niederschlag ist in den westlichen und südwestlichen Regionen gering.
In Frankfurt am Main beginnt der Mittwoch nach der DWD-Städtevorhersage bei etwa 10 Grad. Tagsüber steigt die Temperatur voraussichtlich auf 18 Grad. Der Himmel bleibt zeitweise bewölkt, längere trockene Abschnitte sind jedoch wahrscheinlich.
WetterKontor erwartet für Frankfurt mit 19 Grad einen etwas höheren Tageswert. Der Dienst rechnet außerdem mit rund fünf Sonnenstunden und schwachem Wind. Für den Mittwoch sind dort keine messbaren Niederschlagsmengen prognostiziert.
In Stuttgart liegen die Temperaturen am Mittwochmorgen nach der bundesweiten DWD-Vorhersage bei ungefähr 12 Grad. Am Nachmittag werden 18 Grad erwartet. Dazu zeigt sich der Himmel zunehmend heiter.
WetterKontor prognostiziert für Stuttgart sogar einen Höchstwert von 20 Grad. Für den Nachmittag werden schwacher Nordwestwind und überwiegend trockene Verhältnisse erwartet. Größere Niederschlagsmengen sind in dieser Stadtprognose ebenfalls nicht vorgesehen.
Nicht nur Frankfurt und Stuttgart können sich auf mildere Temperaturen einstellen. In Karlsruhe werden laut WetterKontor am Mittwoch bis zu 20 Grad erreicht. Auch für Freiburg im Breisgau sieht die Prognose einen Höchstwert von 20 Grad vor.
Der Deutsche Wetterdienst erwartet für die Region Karlsruhe-Rheinstetten ebenfalls Temperaturen um 20 Grad. In Saarbrücken sind nach der DWD-Städtevorhersage 17 Grad bei heiterem Himmel möglich. Für Köln werden 17 Grad erwartet, wobei sich dort zeitweise mehr Wolken halten können.
Für Hessen insgesamt liegen die prognostizierten Höchsttemperaturen überwiegend zwischen 16 und 19 Grad. Im Bergland bleibt es etwas kühler.
Bundesweit reicht die Temperaturspanne am Mittwoch nach den aktuellen DWD-Aussichten bis etwa 21 Grad. Besonders entlang des Rheins können die höchsten Werte erreicht werden.
Eine Ausnahme bildet zunächst der äußerste Süden. In Oberschwaben und im Allgäu kann am Vormittag noch etwas Regen fallen. Auch für München ist zunächst leichter Regen vorhergesagt, bevor sich die Wetterlage im Süden weiter beruhigt.
Für den Berufsverkehr am Mittwochmorgen sind vor allem die örtlich möglichen Nebelfelder relevant. Bei Sichtweiten unter 150 Metern können Fahrzeuge, Verkehrsschilder und Hindernisse erst deutlich später erkennbar sein.
Der ADAC weist darauf hin, dass bei erheblichen Sichtbehinderungen besondere Anforderungen an Beleuchtung und Geschwindigkeit gelten. Nach Angaben des Automobilclubs besteht laut Rechtsprechung auf Autobahnen bei Sichtweiten unter 150 Metern die Pflicht, das Abblendlicht einzuschalten.
Die Nebelschlussleuchte darf dagegen gemäß § 17 der Straßenverkehrs-Ordnung erst verwendet werden, wenn die Sichtweite durch Nebel weniger als 50 Meter beträgt. Bei einer Sichtweite von weniger als 50 Metern durch Nebel, Schneefall oder Regen darf nach § 3 StVO nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde gefahren werden, sofern nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist.
Ob es am Mittwochmorgen tatsächlich zu entsprechenden Sichtweiten in Frankfurt, Stuttgart oder anderen Städten kommt, hängt von der lokalen Nebelbildung ab. Eine flächendeckende Beeinträchtigung des Berufsverkehrs ist nicht vorhergesagt.
Verantwortlich für den Wetterwechsel ist Hoch Florian. Zuvor überquert am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch ein Frontensystem eines Tiefdruckgebiets über dem Nordmeer Deutschland in südöstlicher Richtung.
Damit gelangt zunächst feuchte Meeresluft nach Deutschland. Hinter der Front trocknet die Luft vor allem in den westlichen Landesteilen wieder ab. Gleichzeitig setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch.
Während es an den Küsten am Mittwoch noch zeitweise kräftig windig bleibt, ist für Frankfurt, Stuttgart und weite Teile des Binnenlandes überwiegend schwacher Wind vorhergesagt.
Das Ergebnis ist ein ruhiger Herbsttag mit zeitweiligem Sonnenschein, milden Temperaturen und nur geringem Niederschlagsrisiko. Die Nebelbildung am Morgen bleibt jedoch ein typisches Merkmal dieser Wetterlage.
Auch am Donnerstag, 15. Oktober, bleibt Hoch Florian zunächst wetterbestimmend. Vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands ist nach Auflösung örtlicher Nebelfelder erneut mit freundlichem Herbstwetter zu rechnen.
Die Temperaturen erreichen verbreitet etwa 16 bis 21 Grad. Allerdings kann sich der Nebel besonders in südlichen Regionen stellenweise länger halten. Schon in der Nacht zum Donnerstag sind in der Mitte und im Süden Deutschlands erneut dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 Metern möglich.
Am Freitag, 16. Oktober, setzt sich das milde Wetter zunächst vielerorts fort. Die Temperaturen können regional bis auf 22 Grad steigen. Im Nordwesten verdichten sich allerdings im Tagesverlauf die Wolken. Dort wird zum Abend hin mit ersten Regenfällen gerechnet.
Damit bleibt der Mittwoch für Frankfurt und Stuttgart voraussichtlich ein überwiegend trockener und milder Herbsttag, bei dem vor allem die möglichen Nebelfelder am frühen Morgen Aufmerksamkeit verdienen.
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