
Auf der Kreisstraße NEW 2 im Landkreis Neustadt an der Waldnaab steht eine weitere Vollsperrung bevor. Von Montag, 19. Oktober, bis Freitag, 13. November 2026, ist die Verbindung zwischen dem Bahnhof Parkstein-Hütten und Parkstein nicht befahrbar. Auch die beiden Rampen, über die der Verkehr von der Kreisstraße zur Bundesstraße 470 gelangt, werden gesperrt. Grund sind die abschließenden Straßenbauarbeiten am Neubau der Brücke über die B470. Die Bundesstraße selbst bleibt während dieser Bauphase grundsätzlich in beiden Richtungen geöffnet.
Die Sperrung betrifft die Kreisstraße im Bereich der neuen Überführung einschließlich beider Anschlussrampen zur B470. Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach werden die Umleitungsschilder bereits am Freitag, 16. Oktober, aufgestellt. Aktiviert wird die Beschilderung allerdings erst am Montag, 19. Oktober, um 7 Uhr.
Für den gesperrten Abschnitt hat die Behörde einen Umleitungsplan veröffentlicht. Während der Bauarbeiten gilt die ausgeschilderte Streckenführung. Die Sperrung betrifft beide Fahrtrichtungen der NEW 2 zwischen dem Bahnhof Parkstein-Hütten und Parkstein.
Die Arbeiten sollen bis zum 13. November abgeschlossen sein. Mit der vorgesehenen Verkehrsfreigabe im November sollen die Kreisstraße und ihre Anschlüsse wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Damit würde der ursprünglich angekündigte Zeitplan für die Brückenerneuerung eingehalten.
Anders als bei früheren Arbeiten an der Brücke ist für die B470 diesmal keine durchgehende Vollsperrung vorgesehen. Die Bundesstraße verbindet in diesem Bereich Pressath mit der Anschlussstelle Weiden-West an der Autobahn A93. Während der abschließenden Bauphase soll sie grundsätzlich in beiden Richtungen befahrbar bleiben.
Eine Einschränkung ist allerdings für Anfang November angekündigt. Voraussichtlich vom 2. bis zum 6. November wird der Verkehr auf der B470 halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Eine Ampelanlage regelt dann die Durchfahrt.
Hintergrund ist der Abbau des sogenannten Kappengerüstes an der neuen Brücke. Dieses wurde für die Arbeiten an den seitlichen Brückenbereichen benötigt. Der Rückbau macht vorübergehend eine veränderte Verkehrsführung unterhalb des Bauwerks erforderlich.
Das Staatliche Bauamt empfiehlt ortskundigen Verkehrsteilnehmern, den Baustellenbereich während der gesamten Bauzeit möglichst zu meiden. Für Autofahrer ist dabei zwischen der vollständigen Sperrung der Kreisstraße und der zeitweisen Ampelregelung auf der Bundesstraße zu unterscheiden.
Die anstehenden Straßenbauarbeiten sind notwendig, weil die neue Brücke eine größere Durchfahrtshöhe über der B470 ermöglicht. Damit liegt das neue Bauwerk höher als sein Vorgänger. Die Kreisstraße muss deshalb an die veränderte Höhenlage angepasst werden.
Diese Anpassung betrifft sowohl die Fahrbahn auf der NEW 2 als auch die beiden Anschlussrampen zur Bundesstraße. Auf den Rampen werden zudem die Fahrbahnen erneuert.
Ein weiterer Bestandteil der abschließenden Arbeiten ist der Rückbau des provisorischen Kreisverkehrs. Dieser war während des Brückenneubaus eingerichtet worden, um nach der ersten Sperrphase wieder Verkehrsverbindungen im Bereich der Anschlussstelle zu ermöglichen.
Mit dem Entfernen dieser Übergangslösung und den abschließenden Straßenbauarbeiten soll die endgültige Verkehrsführung hergestellt werden.
Das Bauprojekt begann am 30. März 2026 mit dem Abbruch der alten Brücke. Dafür mussten zunächst sowohl die NEW 2 als auch die B470 für rund drei Wochen vollständig gesperrt werden. Für den Verkehr wurden großräumige Umleitungen eingerichtet.
Die damalige Umleitung für die B470 führte unter anderem über die A93, die B22 bei Erbendorf sowie die B299 zurück nach Pressath. Für Fahrzeuge aus Richtung Grafenwöhr wurde zusätzlich eine Verbindung über Mantel ausgeschildert.
Nach dieser ersten Bauphase konnten die Verkehrsverbindungen im Baustellenbereich über den provisorischen Kreisverkehr wieder genutzt werden. Im weiteren Verlauf folgten zusätzliche Arbeiten an der neuen Brücke.
Eine wichtige Bauphase fand vom 10. bis zum 12. August statt. In diesem Zeitraum wurde die B470 zwischen Pressath und dem provisorischen Kreisverkehr erneut vollständig gesperrt. Der Grund war der Einhub der Fertigteilträger für den Neubau.
Insgesamt wurden fünf große Verbundträger auf die bereits fertiggestellten Widerlager gehoben. Jeder dieser Träger ist 32 Meter lang und wiegt ungefähr 40 Tonnen. Sie bestehen aus Stahlhohlkästen und Betonfertigteilplatten. Ergänzend kommt Ortbeton zum Einsatz, der die Bauteile zu einer gemeinsamen Konstruktion verbindet.
Die neue Brücke über die B470 ist insgesamt 32 Meter lang. Das Vorgängerbauwerk war etwa 50 Jahre alt und wies erhebliche Schäden auf, die einen Ersatz erforderlich machten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Durchfahrtshöhe unter der bisherigen Brücke. Dort war es in der Vergangenheit wiederholt zu Anfahrschäden gekommen. Mit dem Neubau wurde die lichte Höhe vergrößert, um mehr Raum für den Verkehr auf der Bundesstraße zu schaffen.
Die Gesamtkosten der Erneuerung belaufen sich nach Angaben des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach auf rund vier Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt aus dem Bundeshaushalt.
Der Ersatzneubau dient damit sowohl der Instandhaltung der Straßeninfrastruktur als auch der Verbesserung der baulichen Verhältnisse an der Kreuzung zwischen Kreisstraße und Bundesstraße.
Mit der angekündigten Vollsperrung vom 19. Oktober bis zum 13. November beginnt die letzte Bauphase des seit Frühjahr laufenden Projekts. In diesem Zeitraum werden die Straßenanschlüsse angepasst, die Rampen erneuert und der provisorische Kreisverkehr zurückgebaut.
Die Bundesstraße bleibt abgesehen von der vorgesehenen halbseitigen Verkehrsführung Anfang November grundsätzlich geöffnet. Für die Kreisstraße NEW 2 gilt dagegen während der gesamten letzten Bauphase eine vollständige Sperrung des betroffenen Abschnitts.
Nach Abschluss der Arbeiten sollen die B470 und die NEW 2 wieder in sämtlichen Richtungen uneingeschränkt befahrbar sein. Das Staatliche Bauamt rechnet mit einer Verkehrsfreigabe im November 2026 und damit mit der Einhaltung der ursprünglich vorgesehenen Bauzeit.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu