Mit nur 23 Jahren ist Schluss: BVB-Spieler Felix Paschke beendet seine Karriere

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Für Felix Paschke ist die aktive Fußballkarriere bereits mit 23 Jahren beendet. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmunds U23 muss seinen sportlichen Weg wegen anhaltender Verletzungsprobleme aufgeben. Wie der Verein am Samstag, 10. Oktober 2026, offiziell bestätigte, haben sich beide Seiten auf eine vorzeitige Vertragsauflösung verständigt. Vorausgegangen war eine lange Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss Anfang 2025. Trotz intensiver Bemühungen gelang dem früheren Nachwuchsspieler des Hamburger SV keine Rückkehr in den Spielbetrieb.

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Borussia Dortmund bestätigt vorzeitige Vertragsauflösung

Felix Paschke beendet seine Karriere nach etwas mehr als zwei Jahren bei Borussia Dortmund. Die Entscheidung wurde am Samstag durch eine Mitteilung auf der offiziellen Vereinswebsite bekannt. Demnach erfolgte die Auflösung des bestehenden Vertrags im gegenseitigen Einvernehmen. Der ursprünglich im Sommer 2024 geschlossene Dreijahresvertrag wäre regulär erst 2027 ausgelaufen.

Der defensive Mittelfeldspieler war seinerzeit mit der Perspektive verpflichtet worden, sich in der zweiten Mannschaft des Bundesligisten weiterzuentwickeln. Für den BVB absolvierte er anschließend 16 Pflichtspiele in der 3. Liga. Sein letztes Spiel für die Dortmunder U23 bestritt Paschke nach Vereinsangaben im Januar 2025 im Rahmen einer Testpartie.

In seiner Abschiedsmitteilung betonte der 23-Jährige die Unterstützung, die er während seiner Verletzungspause innerhalb des Vereins erfahren habe. Er bedankte sich insbesondere bei seinen Mitspielern, Trainern, Verantwortlichen und dem medizinischen Personal. Auch künftig wolle er die Entwicklung seiner bisherigen Mannschaft verfolgen.

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Kreuzbandriss beendete den sportlichen Aufschwung

Die entscheidende Unterbrechung seiner Dortmunder Laufbahn begann Anfang 2025. Bereits am 18. Januar führte Borussia Dortmund einen Kreuzbandriss als Grund für Paschkes Fehlen beim Drittliga-Auswärtsspiel gegen die SpVgg Unterhaching auf.

Eine Woche später bestätigte der Verein in seinem Vorbericht zur Partie gegen Arminia Bielefeld nochmals die schwere Knieverletzung. Der damalige U23-Trainer Jan Zimmermann rechnete bereits zu diesem Zeitpunkt mit einer mehrmonatigen Ausfallzeit.

Zimmermann bedauerte damals insbesondere den Zeitpunkt der Verletzung. Paschke hatte sich nach Einschätzung des Trainers sportlich positiv entwickelt und seine Qualitäten im defensiven Mittelfeld zunehmend eingebracht. Der BVB kündigte an, dem Spieler die notwendige Zeit für seine Genesung einzuräumen und ihn beim Rehabilitationsprozess zu unterstützen.

Aus der ursprünglich erwarteten mehrmonatigen Pause wurde schließlich eine erheblich längere Unterbrechung. In der Saison 2025/26 kam Paschke nicht mehr zu einem Ligaeinsatz. Auch zu Beginn der laufenden Spielzeit 2026/27 gelang ihm keine Rückkehr auf den Platz.

In der aktuellen Abschiedsmitteilung nennt Borussia Dortmund anhaltende Verletzungsprobleme als Grund für das Karriereende. Welche konkreten gesundheitlichen Beschwerden zuletzt ausschlaggebend waren und ob weitere Verletzungen hinzukamen, wurde nicht mitgeteilt.

Vom Hamburger SV zum BVB: Paschkes bisherige Laufbahn

Der am 16. Juli 2003 geborene Felix Paschke begann seine fußballerische Ausbildung beim Hetlinger MTV. Im Sommer 2016 wechselte er in den Nachwuchsbereich des Hamburger SV. Dort durchlief er mehrere Jugendmannschaften und spielte später für die zweite Mannschaft des Vereins.

Während seiner Zeit beim HSV sammelte er zunächst Erfahrungen in der U17 und U19. Anschließend folgte der Übergang in den Herrenfußball. Für die Hamburger Reserve spielte Paschke in der Regionalliga Nord, wo er sich zunehmend etablierte.

In der Saison 2022/23 absolvierte er neun Regionalligapartien. Ein Jahr später gehörte er deutlich regelmäßiger zum Aufgebot und kam auf 33 Einsätze. Damit rückte der defensive Mittelfeldspieler in den Blick anderer Vereine.

Borussia Dortmund verpflichtete ihn schließlich zur Saison 2024/25. Bei seiner Vorstellung erklärte der Sportliche Leiter der U23, Ingo Preuß, dass auf Paschkes Position mehrere Abgänge bevorstünden. Der Neuzugang sollte helfen, die dadurch entstandenen Lücken im defensiven Mittelfeld zu schließen.

Mit dem Wechsel nach Dortmund erhielt Paschke erstmals die Gelegenheit, sich dauerhaft in der 3. Liga zu beweisen. Der Schritt vom Hamburger Regionalligateam in die Dortmunder U23 bedeutete damit zunächst einen sportlichen Aufstieg.

16 Drittligaeinsätze für Borussia Dortmund

Seine ersten Einsätze im Dortmunder Trikot absolvierte Paschke während der Hinrunde 2024/25. Sein Drittliga-Debüt für den BVB datiert auf den 3. August 2024. Bis Dezember desselben Jahres kamen 16 Ligaspiele hinzu. Einen Treffer erzielte der Mittelfeldspieler dabei nicht.

Die Datenbank des Deutschen Fußball-Bundes verzeichnet für Paschke insgesamt 42 Regionalligaeinsätze mit dem Hamburger SV II sowie die 16 Drittligaeinsätze für Borussia Dortmund II. Damit stehen 58 dokumentierte Ligapartien im Herrenbereich in seiner Bilanz.

Hinzu kommen 16 Spiele in den vom DFB erfassten Junioren-Bundesligen für die U17 und U19 des Hamburger SV. Außerdem weist das Datencenter elf Einsätze für Hamburger Landesauswahlmannschaften aus.

Seine letzten dokumentierten Ligaeinsätze liegen somit fast zwei Jahre zurück. Ein weiterer Pflichtspieleinsatz im Herrenbereich kam nach seiner Verletzung nicht mehr hinzu.

Welche Folgen das Karriereende für Dortmunds U23 hat

Sportlich trifft die Entscheidung eine Dortmunder Mannschaft, die inzwischen wieder in der Regionalliga West spielt. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga zum Ende der Saison 2024/25 gehört die U23 seit dem Sommer 2025 der vierthöchsten deutschen Spielklasse an.

In der laufenden Saison 2026/27 wird die Mannschaft von Daniel Rios trainiert. Borussia Dortmund nutzt seine zweite Mannschaft als Entwicklungsstation für Nachwuchsspieler, die an den Herrenfußball und perspektivisch an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen.

Für die unmittelbare Kaderplanung bedeutet Paschkes Abschied allerdings keinen neuen verletzungsbedingten Ausfall. Der Mittelfeldspieler stand bereits über einen langen Zeitraum nicht mehr für Pflichtspiele zur Verfügung. Die Mannschaft musste ihre sportlichen Aufgaben deshalb schon während der vergangenen Saison ohne ihn bewältigen.

Seine endgültige Verabschiedung schafft nun auch vertraglich Klarheit. Die ursprünglich bis 2027 vorgesehene Zusammenarbeit endet vorzeitig. Ob Borussia Dortmund auf die Vertragsauflösung mit einer zusätzlichen Verpflichtung im Mittelfeld reagiert, wurde nicht angekündigt.

Ingo Preuß würdigt den Einsatz des 23-Jährigen

Der Sportliche Leiter der Dortmunder U23, Ingo Preuß, äußerte sich zum Abschied des Mittelfeldspielers. Er bezeichnete das frühe Karriereende als bedauerlich und hob insbesondere Paschkes Einsatzbereitschaft hervor.

Preuß erklärte, dass der Spieler bis zuletzt an seiner Rückkehr gearbeitet habe. Umso enttäuschender sei es, dass eine Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn nun nicht möglich sei. Der Verein wünsche ihm für seinen weiteren persönlichen und beruflichen Weg alles Gute.

Auch Paschke selbst blickte in seiner Abschiedserklärung auf seine Zeit in Dortmund zurück. Er schilderte, dass er sich beim BVB von Beginn an wohlgefühlt habe. Die Unterstützung während seiner langwierigen Verletzungspause habe ihm geholfen, sämtliche Möglichkeiten für ein Comeback auszuschöpfen.

Eine konkrete Aussage darüber, ob der Mittelfeldspieler künftig in einer anderen Funktion für Borussia Dortmund tätig sein wird, enthält die Vereinsmitteilung nicht. Auch zu möglichen beruflichen Plänen außerhalb des Fußballs machte Paschke keine näheren Angaben.

Mit der einvernehmlichen Vertragsauflösung endet damit eine Laufbahn, die über die Nachwuchsmannschaften des Hamburger SV bis in den deutschen Profifußball geführt hatte. Seine sportliche Entwicklung wurde durch die schwere Verletzung im Januar 2025 unterbrochen. Nach einer langen Phase ohne Pflichtspiele steht nun fest, dass es für den 23-Jährigen kein weiteres Comeback als aktiver Fußballspieler geben wird.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu