Pringles-Aktion für WoW-Mount in Deutschland sorgt schon vor Start für Ärger

WoW Mount Deutschland: Pringles-Aktion sorgt für Kritik
Bild von Lukas Bieri auf Pixabay

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Die WoW Mount Deutschland Aktion rund um World of Warcraft sorgt bereits vor dem offiziellen Start für Diskussionen. Hintergrund ist eine Kooperation mit der Marke Pringles, die eine besondere Werbekampagne in mehreren deutschen Städten umgesetzt hat. Dabei sollten Spieler über eine Kombination aus realer Teilnahme und Online-Quiz ein exklusives Reittier freischalten können.

Schon im Vorfeld zeigt sich jedoch, dass die Umsetzung Probleme mit sich bringt. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurden erste Codes bereits vor dem eigentlichen Starttermin genutzt und tauchen inzwischen auf Verkaufsplattformen auf. Damit entwickelt sich die Aktion frühzeitig zu einem kontroversen Thema innerhalb der Community.

Physische Werbeaktion mit QR-Code und Quiz

Kern der Kampagne ist eine Verbindung aus Außenwerbung und digitalem Spielinhalt. In mehreren Großstädten wurden Litfaßsäulen mit Motiven aus World of Warcraft und der Marke Pringles platziert. Wer eine dieser Werbeflächen findet, kann vor Ort einen QR-Code scannen.

Dieser führt auf eine Aktionsseite, auf der ein Quiz mit mehreren Fragen beantwortet werden muss. Erst nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmer einen Code, mit dem sich das exklusive Reittier im Spiel freischalten lässt. Die Aktion ist dabei auf eine begrenzte Anzahl von Codes ausgelegt, was die Nachfrage zusätzlich erhöht.

Nach bisherigen Informationen ist die Teilnahme nur in ausgewählten Städten möglich. Damit richtet sich die Kampagne gezielt an Spieler, die vor Ort unterwegs sind und aktiv nach den Werbeflächen suchen.

Vorzeitiger Zugriff und Handel mit Codes

Noch vor dem geplanten Starttermin wurde die Aktion offenbar bereits an einzelnen Standorten zugänglich. Dadurch konnten sich einige Nutzer frühzeitig Codes sichern. Parallel dazu kam es zu technischen Problemen bei der Aktionsseite, wodurch viele andere Spieler aktuell keinen Zugriff erhalten.

In der Folge tauchten die ersten Codes auf Online-Marktplätzen auf. Dort werden sie inzwischen für mehrere hundert Euro angeboten. Die Kombination aus begrenzter Verfügbarkeit und exklusivem Inhalt führt dazu, dass sich ein inoffizieller Zweitmarkt entwickelt hat.

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Dieses Vorgehen sorgt für Kritik, da die eigentliche Idee der Aktion unterlaufen wird. Statt das Reittier durch Teilnahme zu erhalten, wird es faktisch zu einem käuflichen Gut für diejenigen, die bereit sind, entsprechende Preise zu zahlen.

Kritik an Konzept und Umsetzung wächst

Innerhalb der Community wird die Aktion zunehmend kritisch gesehen. Vor allem die begrenzte Anzahl an Codes und die regionale Einschränkung stehen in der Kritik. Hinzu kommt der ungleiche Start, durch den einige Teilnehmer einen deutlichen Vorteil hatten.

Viele Spieler bemängeln zudem, dass eine solche Promotion stark von äußeren Faktoren abhängt. Wer nicht in den beteiligten Städten unterwegs ist oder keinen Zugriff auf funktionierende Aktionsseiten hat, bleibt ausgeschlossen.

Ob die Inhalte später auf anderem Weg verfügbar gemacht werden, ist bislang offen. In der Vergangenheit wurden vergleichbare Gegenstände teilweise zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeboten. Aktuell steht jedoch vor allem die missglückte Umsetzung im Fokus – und die Frage, wie fair solche exklusiven Aktionen künftig gestaltet werden können.

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