
Die Rheinmetall-Aktie hat sich am Dienstag im DAX von den jüngsten Tiefständen gelöst. Für neue Aufmerksamkeit sorgte vor allem eine strategische Partnerschaft mit Boeing, mit der Rheinmetall das unbemannte Kampfflugzeug MQ-28 für ein mögliches Bundeswehr-Projekt in Deutschland ins Spiel bringt.
Nach Unternehmensangaben arbeitet Rheinmetall mit Boeing beim Modell MQ-28 Ghost Bat zusammen. Das unbemannte Kampfflugzeug wurde in Australien für die dortige Luftwaffe sowie weitere verbündete Staaten entwickelt. Rheinmetall will die Plattform nun für eine mögliche Beschaffung eines sogenannten Collaborative Combat Aircraft durch die Bundeswehr bis 2029 anbieten.
Geplant ist demnach, die Lösung auf Anforderungen der Bundeswehr anzupassen und die weitere Integration sowie industrielle Umsetzung in Deutschland und Europa zu organisieren. Rheinmetall sieht in diesem Zusammenhang nach eigenen Angaben ein Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionenbereich.
Weniger Rückenwind kam dagegen von einer neuen Einschätzung der Citigroup. Das Institut hat Rheinmetall mit der Einstufung „Neutral“ aufgenommen und ein Kursziel von 1.480 Euro genannt. Damit liegt die Bewertung spürbar unter dem im Artikel genannten Analystenkonsens von 2.040 Euro.
Wie berichtet wird, begründet die Citigroup ihre vorsichtigere Haltung unter anderem mit der aktuellen Munitionsnachfrage im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Sollte sich die Lage in den kommenden Jahren verändern, könnte die Nachfrage sinken. Zugleich wird davon ausgegangen, dass der Wiederaufbau von Beständen über viele Jahre laufen würde. Ungeachtet dieser zurückhaltenderen Bewertung gehörte Rheinmetall am Dienstag im DAX zu den stärkeren Werten.
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