
Mit einem neuen Fall kehrt Lisa Maria Potthoff am Montag, 12. Oktober 2026, zur besten Sendezeit ins ZDF zurück. „Sarah Kohr: Drecksarbeit“ läuft um 20:15 Uhr als Fernsehpremiere und führt die Ermittlerin in ein Milieu, in dem illegale Beschäftigung, wirtschaftliche Interessen und Gewalt miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht ein schwer verletzter Arbeiter, dessen Verschwinden die Ermittlungen auslöst. Der neue Krimi ist bereits der 14. Film der Reihe und kann auch im ZDF gestreamt werden.
Das ZDF zeigt „Sarah Kohr: Drecksarbeit“ am Montag, 12. Oktober 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr. Der deutsche Fernsehfilm aus dem Jahr 2026 wird erstmals im linearen Fernsehen ausgestrahlt. Die eigentliche Filmlänge beträgt laut ZDF 89 Minuten. Im Anschluss an die Ausstrahlung beginnt um 21:45 Uhr das heute journal.
Die neue Produktion gehört zum Sendeplatz „Fernsehfilm der Woche“, auf dem das ZDF regelmäßig eigenständige Kriminalfilme und Fernsehproduktionen präsentiert.
Anders als bei klassischen Krimiserien mit wöchentlich fortlaufenden Episoden erscheinen neue Filme der Reihe „Sarah Kohr“ in größeren zeitlichen Abständen. Die einzelnen Geschichten behandeln eigenständige Fälle, während zentrale Figuren wie die Ermittlerin Sarah Kohr und Staatsanwalt Anton Mehringer wiederkehren.
Die Handlung beginnt nachts im Hamburger Hafen. Ein schwer verletzter Arbeiter versucht, sich vor zwei Männern in Sicherheit zu bringen. Sarah Kohr greift ein und verhindert zunächst, dass die Angreifer ihr Vorhaben zu Ende bringen. Doch die Situation ist damit keineswegs geklärt.
Der verletzte Mann heißt Levan Kostava. Noch bevor er in medizinische Sicherheit gebracht werden kann, verschwindet er. Für die Ermittlerin beginnt eine Suche, bei der jede Verzögerung schwerwiegende Folgen haben könnte.
Die Spuren führen zu Menschen aus Osteuropa, die auf Hamburger Werften arbeiten. Sie übernehmen körperlich anstrengende Tätigkeiten und leben teilweise unter schwierigen Bedingungen. Dabei stößt Kohr auf Hinweise, dass Beschäftigte gezielt abhängig gemacht und eingeschüchtert werden.
Eine zentrale Rolle spielt die Zeitarbeitsunternehmerin Mira Röver. Ihr Geschäftsmodell erscheint nach außen rechtlich abgesichert, doch die Ermittlungen werfen Fragen über die tatsächlichen Arbeitsverhältnisse auf. Auch ihr Geschäftspartner Marten Schulz rückt in den Fokus.
Gleichzeitig versucht Levans Schwester Natalia, ihren Bruder zu finden. Unterstützung erhält sie von der jungen Köchin Lena Althoff. Beide geraten dadurch selbst in den Konflikt, der sich hinter den Beschäftigungsverhältnissen entwickelt.
Auch Sarah Kohrs Mutter Heike wird im Verlauf der Geschichte in die gefährlichen Ereignisse hineingezogen. Damit betrifft der Fall die Ermittlerin zunehmend über ihre beruflichen Aufgaben hinaus.
Die Hauptrolle übernimmt erneut Lisa Maria Potthoff. Sie verkörpert Sarah Kohr, die in der Reihe regelmäßig selbst in riskante Situationen gerät und auch körperlich in die Auseinandersetzungen eingreift.
An ihrer Seite steht Herbert Knaup als Staatsanwalt Anton Mehringer. Corinna Kirchhoff spielt Sarahs Mutter Heike Kohr.
Für den neuen Film wurde das Ensemble um mehrere Darstellerinnen und Darsteller ergänzt. Anano Makharadze übernimmt die Rolle der Natalia Kostava, während Sandro Togonidze ihren schwer verletzten Bruder Levan spielt.
Pheline Roggan ist als Zeitarbeitsunternehmerin Mira Röver zu sehen. Stellan Torrn verkörpert ihren Geschäftspartner Marten Schulz. Peter Lohmeyer spielt den Werftbesitzer Jörg Naujoks, Charlotte Crome dessen Ehefrau Elke.
Weitere Rollen übernehmen Tara Fischer als Lena Althoff, Urs Rechn als Roland Hankel, Filip Schnack als Tristan Röver und Michael Lott als Peter Haas.
Damit verbindet der Film die vertrauten Hauptfiguren mit einem umfangreichen Gastensemble, dessen Charaktere für den neuen Kriminalfall entwickelt wurden.
Regie führte Mike Marzuk, der bereits mehrere Filme der Reihe inszeniert hat. Dazu gehören „Irrlichter“ und „Koma“. Das Drehbuch stammt von Timo Berndt, der seit dem zweiten Film als Autor an der Reihe beteiligt ist.
Die Dreharbeiten für den 14. Film fanden vom 10. Februar bis zum 13. März 2026 in Hamburg statt. Die Hansestadt ist zugleich der zentrale Handlungsort der Geschichte, insbesondere die Hafen- und Werftumgebung.
Produziert wurde der Film von der film gmbh. Als Produzenten sind Uli Aselmann und Sophia Aldenhoven genannt. Patrick D. Kaethner war für die Kamera verantwortlich, Zaz Montana für den Schnitt und Boris Bojadzhiev für die Filmmusik.
Die Geschichte nutzt die Hafenwirtschaft als Schauplatz für einen Kriminalfall, in dem wirtschaftliche Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Konkrete Hamburger Werften oder Unternehmen werden damit nicht als tatsächlich in die dargestellten Machenschaften verwickelt bezeichnet.
Mit „Drecksarbeit“ behandelt die Krimireihe ein Thema, das über den eigentlichen Ermittlungsfall hinausgeht: die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte.
Die fiktive Geschichte zeigt Beschäftigte, deren wirtschaftliche und persönliche Abhängigkeit von Vermittlern und Auftraggebern ausgenutzt wird. Dabei geht es nicht allein um die Arbeitsbedingungen auf Werften, sondern auch um das Zusammenspiel von Unterkunft, Beschäftigung und finanzieller Kontrolle.
Der Krimi verbindet diesen Hintergrund mit der Suche nach einem verschwundenen Menschen und der Frage, wer innerhalb eines undurchsichtigen Beschäftigungssystems Verantwortung trägt.
Damit unterscheidet sich die neue Geschichte in ihrem thematischen Schwerpunkt vom vorherigen Film „Bis auf den Grund“. Dort standen Konflikte um Grundwasser, wirtschaftliche Interessen und Proteste in einer Gemeinde im Mittelpunkt.
Die Krimireihe gehört zu den erfolgreicheren fiktionalen Angeboten des ZDF. Das zeigen auch die Einschaltquoten der vergangenen Ausstrahlungen.
Der unmittelbar vorherige Film „Sarah Kohr: Bis auf den Grund“ wurde am 27. April 2026 um 20:15 Uhr gezeigt. Nach Angaben des ZDF erreichte die Produktion 5,70 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und einen Marktanteil von 24,9 Prozent.
Auch die vorangegangenen Filme erzielten hohe Reichweiten. „Großer Bruder“ kam am 29. Dezember 2025 auf 5,73 Millionen Zuschauer und 23,0 Prozent Marktanteil. „Im Schatten“ erreichte am 3. November 2025 insgesamt 6,19 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 24,2 Prozent.
Für den neuen Film „Drecksarbeit“ liegen vor seiner heutigen Fernsehpremiere naturgemäß noch keine Einschaltquoten vor.
Die Figur Sarah Kohr ist seit 2014 im ZDF zu sehen. Ihren Ausgangspunkt nahm die Reihe mit dem Fernsehfilm „Der letzte Kronzeuge: Flucht in die Alpen“, der im Februar 2014 ausgestrahlt wurde.
Aus dieser Produktion entwickelte sich eine eigenständige Krimireihe, in der Lisa Maria Potthoff weiterhin die Hauptrolle spielt.
Mit „Drecksarbeit“ erreicht die Reihe nun ihre 14. Folge. Herbert Knaup gehört ebenfalls weiterhin zum zentralen Ensemble. Ein Abschied der beiden Hauptdarsteller ist mit dem aktuellen Film nicht verbunden.
Die Kontinuität zeigt sich auch hinter der Kamera. Mike Marzuk übernimmt mit dem neuen Film zum dritten Mal die Regie innerhalb der Reihe, während Timo Berndt erneut für das Drehbuch verantwortlich zeichnet.
Wer den Krimi nicht um 20:15 Uhr im Fernsehen sehen kann, hat eine weitere Möglichkeit. Das ZDF stellt „Sarah Kohr: Drecksarbeit“ bereits seit Samstag, 3. Oktober 2026, um 10 Uhr im Streamingangebot bereit.
Nach Angaben des Senders soll der Film dort ein Jahr lang verfügbar sein. Damit können Zuschauerinnen und Zuschauer die Geschichte unabhängig vom linearen Sendetermin ansehen.
Auf der Streamingseite wird der Krimi mit einer Laufzeit von 89 Minuten geführt. Das ZDF bietet außerdem Untertitel und eine Audiodeskription an.
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