
Das Buggenhout Zugunglück ereignete sich am Dienstagmorgen: In der belgischen Gemeinde Buggenhout ist ein Schulbus an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden. Bei dem Zusammenstoß starben vier Menschen. Nach Angaben belgischer Stellen gehörten zwei Kinder, der Fahrer des Kleinbusses und eine Begleitperson zu den Todesopfern. Mehrere weitere Kinder wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht.
Der Kleinbus war nach Angaben der Behörden mit sieben Schülerinnen und Schülern, dem Fahrer und einer erwachsenen Begleitperson besetzt. Das Fahrzeug war auf dem Weg zu einer Schule. Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang in Buggenhout in Ostflandern, nordwestlich von Brüssel. Im Zug befanden sich rund 100 Fahrgäste. Sie blieben nach vorliegenden Angaben unverletzt.
Nach Angaben des Bahninfrastrukturbetreibers Infrabel zeigten erste Aufnahmen, dass die Schranken am Bahnübergang geschlossen waren und die Warnlichter rot leuchteten. Der Lokführer leitete demnach eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.
Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen, wie der Kleinbus auf den Bahnübergang gelangen konnte. Gesicherte Angaben zu einer möglichen Ursache lagen zunächst nicht vor. Auch die Frage, ob ein technischer Defekt, ein Fahrfehler oder ein anderer Umstand eine Rolle spielte, war zunächst nicht bestätigt.
Der Unfall rückt erneut die Sicherheit an Bahnübergängen in den Fokus. Nach Angaben von Infrabel kamen in Belgien seit 2021 bei 168 Unfällen an Bahnübergängen 36 Menschen ums Leben. Experten fordern seit Jahren eine Modernisierung der Sicherungssysteme an besonders gefährlichen Kreuzungspunkten.
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