
Ein schwerer Unfall auf der A24 bei Parchim hat den Verkehr in Richtung Berlin erheblich beeinträchtigt. Nach Polizeiangaben verlor ein Lkw-Fahrer in der Nacht die Kontrolle über sein Fahrzeug, das Gefahrgut geladen hatte. Die Autobahn musste daraufhin vollständig gesperrt werden. Der Vorfall ereignete sich im Landkreis Ludwigslust-Parchim und sorgt seit den frühen Morgenstunden für Einschränkungen im Verkehr auf der A24.
Der Unfall passierte in der Nacht gegen 00:16 Uhr zwischen den Anschlussstellen Parchim und Suckow. Nach Angaben der Polizei begann der Anhänger des Sattelzugs während der Fahrt zu schlingern. Als Ursache wird eine unzureichend gesicherte Ladung vermutet. In der Folge verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug.
Der Lastwagen kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Anschließend rutschte der Anhänger eine Böschung hinunter. Durch die Wucht des Aufpralls kippte das gesamte Gespann schließlich auf die Seite und blieb auf der Standspur liegen. Der 40-jährige Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen.
Besonders brisant war die Ladung des Fahrzeugs. Der Lkw transportierte unter anderem Gefahrstoffe wie Ammoniak. Zudem wurden Teile der Fracht beschädigt, wodurch eine geringe Menge an Desinfektionsmittel austrat und in das angrenzende Erdreich gelangte. Die Einsatzkräfte mussten daher nicht nur den Unfall absichern, sondern auch mögliche Umweltgefahren im Blick behalten.
Nach dem Unfall rückten spezialisierte Einsatzkräfte an. Der Gefahrgutzug des Landkreises Ludwigslust-Parchim konnte laut Polizei verhindern, dass größere Mengen gefährlicher Stoffe austreten. Dennoch bleibt die Lage komplex, da das Fahrzeug zunächst nicht bewegt werden konnte.
Die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin wurde vollständig gesperrt. Der Verkehr wird seitdem an der Anschlussstelle Neustadt-Glewe umgeleitet. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst unklar. Eine Spezialfirma wurde mit der Bergung des umgestürzten Lastwagens beauftragt. Ob das Fahrzeug wieder aufgerichtet werden kann oder zunächst entladen werden muss, ist Gegenstand der laufenden Arbeiten.
Der entstandene Schaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 350.000 Euro beziffert. Neben dem erheblichen Sachschaden sorgt vor allem die Sperrung für Auswirkungen auf den Verkehr in der Region. Autofahrer müssen sich weiterhin auf Umleitungen und Verzögerungen einstellen, solange die Bergungsarbeiten andauern.
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