Schwerer Unfall auf der K 35 bei Neppermin, 18-Jähriger per Hubschrauber in Klinik

Schwerer Unfall auf der K 35 bei Neppermin, 18-Jähriger per Hubschrauber in Klinik
Symbolfoto: Artur Pawlak

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Auf der K 35 bei Neppermin ist am Sonntagnachmittag ein 18 Jahre alter Fahrer eines Leichtkraftrads schwer verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilt, kam der junge Mann zwischen Balm und Neppermin in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Unfall auf der K 35 ereignet sich in einer Rechtskurve hinter Balm

Der Unfall geschah nach Angaben der Polizei am 29. März 2026 gegen 14.20 Uhr auf der Kreisstraße 35 zwischen Balm und Neppermin. Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge war der 18-Jährige mit einem Leichtkraftrad mit 125 Kubikzentimetern aus Richtung Balm unterwegs, als er rund 500 Meter hinter dem Ortsausgang in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam. Anschließend kollidierte der Fahrer frontal mit einem Alleebaum. Weil der junge Mann allein auf dem Fahrzeug unterwegs war, gibt es nach bisherigem Stand keine weiteren beteiligten Verkehrsteilnehmer.

Wie die Polizei weiter mitteilt, stammt der Fahrer von der Insel Usedom. Zur Ursache des Unfalls gibt es bislang noch keine abschließenden Erkenntnisse. Genau deshalb dürfte nun geprüft werden, warum das Krad in der Kurve die Fahrbahn verlassen hat. Fest steht bislang nur, dass der Aufprall schwerwiegende Folgen hatte und der Rettungsdienst schnell eingreifen musste.

Rettungshubschrauber bringt den Verletzten nach Greifswald, Straße zeitweise gesperrt

Der 18-Jährige erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen und wurde laut Mitteilung der Polizei mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Greifswald geflogen. Auch am Leichtkraftrad entstand erheblicher Schaden. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 5.000 Euro. Weil die Einsatzkräfte den Unfall aufnehmen mussten und zugleich die Rettung lief, kam es auf der K 35 zu spürbaren Einschränkungen.

Nach Angaben der Polizei wurde die Kreisstraße für etwa zwei Stunden teilweise voll gesperrt. Solche Sperrungen sind bei schweren Unfällen üblich, weil die Rettung des Verletzten, die Sicherung der Unfallstelle und die Dokumentation des Geschehens parallel erfolgen müssen. Der Fall zeigt erneut, wie schwer die Folgen eines Alleinunfalls auf Landstraßen sein können, gerade wenn ein Zweiradfahrer von der Strecke abkommt und gegen ein festes Hindernis prallt. Weitere Angaben zur genauen Unfallursache lagen zunächst nicht vor.

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