Schwerer Unfall auf der B27 bei Sontra mit drei Verletzten

Claudio Schwarz
Foto: Caroline Muffert

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Auf der B27 bei Sontra hat sich am Samstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall mit drei verletzten Menschen ereignet. Wie das Polizeipräsidium Nordhessen mitteilt, wurden zwei Autofahrer und eine Beifahrerin teils schwer verletzt, außerdem blieb die Bundesstraße zwischen Sontra und Sontra-Berneburg zunächst in beide Richtungen voll gesperrt.

Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße bei Sontra

Nach Angaben der Polizei geschah der Unfall am Sonntag, 29. März 2026, gegen 15.55 Uhr auf der B27 zwischen Sontra und Sontra-Berneburg. Demnach war ein 81 Jahre alter Mann mit seinem Auto aus Richtung Cornberg kommend auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Sontra unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sein Wagen laut Polizei auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß das Auto mit dem entgegenkommenden Wagen einer 54-jährigen Frau zusammen.

Die Folgen des Zusammenstoßes waren erheblich, denn insgesamt wurden drei Fahrzeuge beschädigt. Nach Polizeiangaben trafen umherfliegende Trümmerteile auch ein weiteres Auto, das dadurch ebenfalls Schaden nahm. Damit weitete sich der Unfall auf mehr Fahrzeuge aus, obwohl zunächst zwei Wagen direkt in die Kollision verwickelt waren. Für die Polizei steht nach der Erstmeldung fest, dass es sich um einen schweren Verkehrsunfall handelt. Weil der genaue Ablauf zunächst nicht abschließend geklärt werden konnte, wurden weitere Maßnahmen zur Rekonstruktion des Geschehens eingeleitet.

Drei Menschen verletzt, Fahrerin von Feuerwehr befreit

Besonders schwer traf es nach der Mitteilung die 54 Jahre alte Fahrerin des entgegenkommenden Autos. Sie wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Auch der 81-jährige Fahrer sowie seine 77 Jahre alte Beifahrerin erlitten Verletzungen. Alle drei Beteiligten wurden laut Polizei in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Beamten sprechen dabei von zum Teil schweren Verletzungen.

Weitere Angaben zum genauen Gesundheitszustand der Verletzten lagen in der Erstmeldung zunächst nicht vor. Auch zur Frage, wie lange die medizinische Versorgung an der Unfallstelle andauerte, machte die Polizei noch keine näheren Angaben. Klar ist aber, dass die Rettungskräfte und die Feuerwehr in größerem Umfang im Einsatz waren, weil neben der Versorgung der Verletzten auch die Befreiung der eingeklemmten Frau organisiert werden musste. Solche Einsätze führen regelmäßig zu längeren Sperrungen, weil Unfallaufnahme, Rettung und Bergung parallel abgestimmt werden müssen.

Gutachter soll Hergang klären, B27 bleibt voll gesperrt

Weil die Ursache des Unfalls zunächst unklar war, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Das deutet darauf hin, dass der Ablauf des Geschehens möglichst genau rekonstruiert werden soll. Gerade bei schweren Kollisionen mit mehreren Verletzten ist dieses Vorgehen üblich, weil Spuren gesichert und Bewegungsabläufe der beteiligten Fahrzeuge nachvollzogen werden müssen.

Für Autofahrer hatte der Unfall auch direkte Folgen für den Verkehr in der Region. Wie die Polizei mitteilte, blieb die B27 zwischen Sontra und Sontra-Berneburg zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Angaben dazu, wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, enthielt die Erstmeldung noch nicht. Damit mussten Verkehrsteilnehmer am späten Nachmittag und frühen Abend mit Behinderungen rechnen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

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