
Bei einem Unfall L29 Binz sind am Mittwochnachmittag drei Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg kam es am 27. Mai 2026 gegen 16 Uhr auf der Landstraße 29 zwischen Serams und Binz zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Linienbus. Der 39 Jahre alte Fahrer eines Seat wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Der 62-jährige Busfahrer und eine 59 Jahre alte Insassin des Busses erlitten leichte Verletzungen.
Der 39-jährige Fahrer des Pkw musste nach dem Zusammenstoß von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Busfahrer sowie die leicht verletzte 59-jährige Mitfahrerin wurden ebenfalls medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich nach Polizeiangaben 23 Fahrgäste in dem Linienbus. Weitere Verletzte wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Sowohl der Pkw als auch der Linienbus waren nach dem Unfall L29 Binz nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 180.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen. Wie es zu dem Frontalzusammenstoß zwischen Serams und Binz kam, ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen dauern an.
Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die Landstraße 29 mehrere Stunden voll gesperrt werden. Im Einsatz waren vier Funkstreifenwagen der Polizei Sassnitz und Bergen, zwei Notärzte und neun Rettungswagen. Außerdem rückten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Binz, Sellin, Bergen, Lancken-Granitz, Zirkow und Baabe aus. Insgesamt waren nach Polizeiangaben etwa 50 Feuerwehrkräfte vor Ort.
Die genaue Ursache des Unfalls auf der L29 zwischen Serams und Binz ist weiter Gegenstand der Ermittlungen. Gesichert ist bislang, dass ein Pkw und ein Linienbus frontal zusammenstießen und mehrere Einsatzkräfte über Stunden an der Unfallstelle arbeiteten. Weitere Angaben zum Fahrverlauf vor der Kollision oder zu möglichen Ausweichmanövern machte die Polizei zunächst nicht.
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