Leiche im Kompost: Neuer Fall für die „SOKO Wismar“ im ZDF

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, steht bei der Krimiserie „SOKO Wismar“ ein ungewöhnlicher Fund im Mittelpunkt. Auf einem Wertstoffhof wird ein Mitarbeiter tot zwischen Gartenabfällen entdeckt. Die Ermittlungen führen zu verschwundenen Elektrogeräten, heimlichen Geschäften und persönlichen Konflikten. Das ZDF zeigt die neue Folge „Schnelles Geld“ um 18:00 Uhr.

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„SOKO Wismar“ heute: Toter Mitarbeiter auf einem Wertstoffhof

Der neue Fall der „SOKO Wismar“ beginnt an einem Arbeitsplatz, an dem täglich ausrangierte Gegenstände und Abfälle angeliefert werden. Zwischen den Gartenabfällen eines Wertstoffhofs entdecken Mitarbeiter die Leiche von Dennis Waletzki. Schnell ergeben sich Hinweise darauf, dass der Mann nicht an der Fundstelle gestorben ist.

An seinen Schuhen befinden sich Spuren, die darauf schließen lassen, dass sein Körper über den Boden gezogen wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass der entscheidende Vorfall im Bereich eines Containers für Elektroschrott stattgefunden hat. Anschließend wurde der Tote offenbar in den Kompostbereich gebracht.

Die zeitlichen Umstände sind für die Ermittlungen besonders wichtig. Der Wertstoffhof beendet seinen regulären Betrieb um 18:00 Uhr. Waletzki war allerdings häufiger länger an seinem Arbeitsplatz geblieben. Auch am betreffenden Abend machte er Überstunden.

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Damit müssen die Ermittler klären, wer sich nach dem üblichen Betriebsschluss noch auf dem Gelände aufgehalten haben könnte. Ebenso stellt sich die Frage, weshalb Waletzki länger arbeitete und ob sein Tod mit Vorgängen auf dem Wertstoffhof zusammenhängt.

Verschwundene Elektrogeräte führen zu einer neuen Spur

Bei den Nachforschungen zu Waletzkis persönlichem Umfeld entdeckt die Polizei größere Mengen gebrauchter Elektrogeräte auf seinem Grundstück. Die Gegenstände sind offenbar noch funktionstüchtig und stammen nach den bisherigen Erkenntnissen aus dem Bestand des Wertstoffhofs.

Der Fund lenkt den Blick auf einen möglichen unerlaubten Weiterverkauf. Dabei gerät Sonja Jeschke in den Fokus der Ermittler. Sie handelt mit Gebrauchtwaren und war früher als Diskuswerferin aktiv. Zudem ist sie der Polizei aus früheren Ermittlungen im Zusammenhang mit Hehlerei bekannt.

Zwischen Jeschke und Waletzki könnte eine geschäftliche Verbindung bestanden haben. Für die Polizei ist deshalb von Bedeutung, welche Rolle die verschwundenen Geräte spielten und wer von dem Handel profitierte.

Allerdings lässt sich aus der möglichen Verbindung noch nicht ableiten, dass Jeschke an Waletzkis Tod beteiligt war. Auch ein wirtschaftliches Interesse an den Geschäften könnte gegen eine solche Schlussfolgerung sprechen.

Der Handel mit den gebrauchten Geräten bildet damit einen wichtigen Teil des Falls, ohne dass die Ermittler bereits eine eindeutige Erklärung für das Geschehen haben.

Streit unter Kollegen und ein Konflikt mit einem Kunden

Neben den möglichen Geschäften mit Elektroschrott beschäftigen sich die Ermittler mit dem Verhältnis der Beschäftigten untereinander. Besonders Thore Stuck rückt in den Mittelpunkt.

Er arbeitete gemeinsam mit Waletzki auf dem Wertstoffhof. Zwischen beiden Männern hatte es einen persönlichen Konflikt gegeben, nachdem Waletzki eine Beziehung mit Natalia Schmitt begonnen hatte. Sie war zuvor mit Thore zusammen gewesen.

Die Situation hatte sich bereits vor dem Todesfall zugespitzt. Zwischen den beiden Kollegen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Spannungen am Arbeitsplatz waren anschließend nicht vollständig verschwunden.

Ob dieser Streit eine Verbindung zu Waletzkis Tod hat, gehört zu den offenen Fragen des Falls. Auch die weiteren Beschäftigten des Wertstoffhofs können für die Rekonstruktion der Ereignisse eine wichtige Rolle spielen.

Ein anderer Ermittlungsansatz führt zu Gregor Kreft. Der Handwerker hatte sich am betreffenden Tag mit Waletzki über Gebühren für die Entsorgung von Bauschutt gestritten. Dabei soll er ihn bedroht haben.

Die Polizei prüft deshalb, ob Kreft nach dem regulären Betriebsschluss noch einmal auf das Gelände zurückgekehrt sein könnte. Die Auseinandersetzung allein belegt jedoch keine Beteiligung am Todesfall.

Diese Schauspieler sind in der neuen Folge zu sehen

Das bekannte Ermittlerteam der „SOKO Wismar“ ist auch in „Schnelles Geld“ im Einsatz. An der Spitze der Dienststelle steht Jan-Hinrich Reuter, gespielt von Udo Kroschwald.

Nike Fuhrmann übernimmt erneut die Rolle der Hauptkommissarin Karoline Joost. Dominic Boeer spielt Kriminalhauptkommissar Lars Pöhlmann, der bei der Untersuchung des Todesfalls eine zentrale Rolle einnimmt.

Zum Team gehören außerdem Paula Moorkamp, dargestellt von Stella Hinrichs, und Eddi Jansons, gespielt von Gustavs Gailus. Katharina Blaschke ist als Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck zu sehen. Silke Matthias verkörpert Roswitha Prinzler.

Für den aktuellen Fall gehören mehrere weitere Darsteller zur Besetzung. Claudia Mehnert spielt die Gebrauchtwarenhändlerin Sonja Jeschke, während Timo Weisschnur den Wertstoffhofmitarbeiter Thore Stuck darstellt.

Denise Ghard ist als Natalia Schmitt zu sehen. Die Rolle des Handwerkers Gregor Kreft übernimmt Robert Höller. Marlen Ulonska spielt Ramona Fossdal, Volkmar Leif Gilbert ist als Sandro dabei.

Die unterschiedlichen Figuren verbinden den beruflichen Alltag des Wertstoffhofs mit den persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen, die im Verlauf der Ermittlungen untersucht werden.

Staffel 23 bringt neue Fälle an die Ostseeküste

„Schnelles Geld“ gehört zur 23. Staffel der ZDF-Krimiserie. In der durchgehend nummerierten Episodenübersicht wird die Geschichte als Folge 521 geführt. Es handelt sich um die dritte Episode der Staffel.

Die neue Staffel startete Ende September 2026 mit der Folge „Die andere Hälfte“. Anschließend folgte „Königin der Hölzer“. Die jetzt ausgestrahlte Episode setzt die Reihe der neuen Mittwochsfolgen fort.

Die Serie spielt in der Hansestadt Wismar und ihrer Umgebung in Mecklenburg-Vorpommern. Neben dem jeweiligen Kriminalfall gehören die Arbeitsabläufe innerhalb des Ermittlerteams und die regionale Kulisse seit vielen Jahren zum Konzept der Produktion.

Mit dem Wertstoffhof steht diesmal ein alltäglicher Arbeitsort im Zentrum. Der Fall verbindet mögliche wirtschaftliche Unregelmäßigkeiten mit persönlichen Auseinandersetzungen und der Frage, welche Ereignisse sich nach Feierabend abgespielt haben.

Für die Regie von „Schnelles Geld“ zeichnet Oren Schmuckler verantwortlich. Das Drehbuch schrieb Stefan Weigl. Die Kamera führte Constantin Kesting, den Schnitt übernahm Robert Hentschel.

Neue Folge bereits im ZDF-Streaming verfügbar

Die Fernsehausstrahlung beginnt am Mittwoch um 18:00 Uhr im ZDF und endet laut Programmübersicht um 18:54 Uhr. Damit steht für die Folge ein Sendeplatz von 54 Minuten zur Verfügung.

Wer die Episode unabhängig vom Fernsehprogramm ansehen möchte, kann sie bereits im Streamingangebot des ZDF abrufen. Dort ist „Schnelles Geld“ mit einer Laufzeit von 44 Minuten aufgeführt.

Nach den Angaben auf der offiziellen ZDF-Seite bleibt die Episode bis zum 13. Oktober 2027 verfügbar. Die Folge wird außerdem mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.

Der nächste neue Fall ist bereits für Mittwoch, 28. Oktober 2026, vorgesehen. Dann zeigt das ZDF um 18:00 Uhr die Episode „Parallaxe“. Darin steht der Tod eines jungen Hobbyastronomen im Mittelpunkt, dessen kostspielige Kameraausrüstung verschwunden ist.

Zunächst richtet sich die Aufmerksamkeit aber auf den Wertstoffhof und die Frage, was Dennis Waletzki nach Feierabend zugestoßen ist. Die Auflösung bleibt der heutigen Folge vorbehalten.

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