Mala Emde und Christoph Maria Herbst: Neuer Film erstmals im TV

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
Tech Daily

Teilen:

Mit „Sommer auf Asphalt“ kommt an diesem Donnerstag eine deutsche Tragikomödie erstmals ins Fernsehen, die ihren Weg zum Publikum bereits über ein Filmfestival und die Kinoleinwand genommen hat. arte zeigt den Film am 1. Oktober 2026 um 20:15 Uhr. Im Mittelpunkt stehen Mala Emde als Fahrradkurierin Les und Christoph Maria Herbst als ihr Vater Bert. Die Geschichte verbindet eine ungeplante Schwangerschaft, eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und die Frage, wie viel Veränderung ein scheinbar festgefügtes Leben verträgt.

Sommer auf Asphalt heute um 20:15 Uhr bei arte

Die Fernsehpremiere von Sommer auf Asphalt beginnt bei arte um 20:15 Uhr. Im Programm ist der Film bis 21:45 Uhr angesetzt. Die Kinofassung hat eine Länge von rund 93 Minuten.

Regie führte Simon Ostermann. Das Drehbuch schrieb Brix Vinzent Koethe, angelehnt an den Roman „Pedalpilot Doppel Zwo“ von Wolf Schmid. Produziert wurde der Film von Wüste Medien im Auftrag des NDR und in Zusammenarbeit mit arte. Daniel Perdelwitz und Levin Hübner zeichneten als Produzenten verantwortlich. Die Kamera führte Johannes Greisle, den Schnitt übernahm Ramin Sabeti, die Musik stammt von Linda-Philomène Tsoungui.

Darum geht es in der Tragikomödie

Valeska, genannt Les, lebt in Hamburg und arbeitet als Fahrradkurierin. Ihr Alltag wird vom nächsten Auftrag, ihrem Freundeskreis und gemeinsamen Nächten bestimmt. Langfristige Pläne spielen für sie zunächst kaum eine Rolle. Das verändert sich, als zwei Entwicklungen gleichzeitig in ihr Leben eingreifen.

Zum einen taucht ihr Vater Bert nach längerer Distanz überraschend wieder auf. Zum anderen erfährt Les, dass sie schwanger ist. Für sie steht zunächst fest, dass sie nicht Mutter werden möchte. Doch Menschen in ihrem Umfeld reagieren anders auf die Nachricht. Tyler, der Vater des Kindes, kann sich eine Zukunft mit dem Kind vorstellen. Auch Roya, mit der Les eine Beziehung führt, entwickelt eigene Vorstellungen davon, wie es weitergehen könnte.

Nach einem Unfall kann Les vorübergehend nicht wie gewohnt arbeiten. Bert mischt sich daraufhin stärker in ihren Alltag ein und übernimmt sogar Fahrten für den Kurierdienst. Gleichzeitig trägt er selbst etwas mit sich herum, das er seiner Tochter bislang nicht erzählt hat. Damit treffen innerhalb kurzer Zeit mehrere Entscheidungen aufeinander, die Les zu einer Auseinandersetzung mit Familie, Verantwortung und ihrem bisherigen Lebensentwurf zwingen.

Mala Emde und Christoph Maria Herbst in den Hauptrollen

Mala Emde spielt Les, Christoph Maria Herbst ihren Vater Bert. Aaron Hilmer ist als Tyler zu sehen, Gina Haller übernimmt die Rolle der Roya. Zum weiteren Ensemble gehören Jenny Schily, Moritz Führmann, Danilo Kamperidis und Leon Ullrich. Kleinere Rollen und Gastauftritte übernehmen unter anderem Heinz Strunk und der frühere Radrennfahrer Jan Ullrich.

Die Besetzung verbindet damit Schauspieler aus Film, Fernsehen und Serienproduktionen mit einzelnen prominenten Gastauftritten. Im Zentrum bleibt jedoch die Beziehung zwischen Les und ihrem Vater sowie Les‘ Umgang mit einer Lebenssituation, in der mehrere Menschen unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Zukunft entwickeln.

Gedreht wurde in Hamburg und Lüneburg

Die Dreharbeiten fanden vom 22. Juli bis 22. August 2025 in Hamburg und Lüneburg statt. Hamburg ist dabei nicht nur Kulisse. Die Arbeit von Les als Fahrradkurierin macht Straßen, Verkehr und Bewegung zu einem wesentlichen Teil der Geschichte. Der Arbeitstitel des Projekts lautete zunächst „Drift“.

Für die Produktion standen Wüste Film beziehungsweise Wüste Medien, der NDR und arte zusammen. Gefördert wurde das Projekt unter anderem von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und nordmedia. Die FSK gab die Tragikomödie ab zwölf Jahren frei.

Weltpremiere beim Filmfest Emden-Norderney

Die heutige arte-Ausstrahlung ist zwar die TV-Premiere, der Film wurde aber bereits mehrere Monate zuvor öffentlich gezeigt. „Sommer auf Asphalt“ eröffnete am 3. Juni 2026 das 36. Internationale Filmfest Emden-Norderney und feierte dort seine Weltpremiere. Einen Tag später, am 4. Juni, begann die Kinoauswertung in Deutschland.

Beim Filmfest gehörte der Film außerdem zu den für den SCORE Bernhard Wicki Preis nominierten Produktionen. Der Publikumspreis zeichnet Spielfilme des Wettbewerbs aus. „Sommer auf Asphalt“ lief in Emden in der Reihe Neue deutsche Filme.

Sommer auf Asphalt auch in der arte-Mediathek

Parallel zur Fernsehpremiere stellt arte „Sommer auf Asphalt“ ab dem 1. Oktober auch online zur Verfügung. Damit lässt sich der Film unabhängig vom linearen Sendetermin in der arte-Mediathek abrufen. Die offizielle Filmseite nennt derzeit den 1. Oktober als Beginn der Online-Verfügbarkeit.

Eine weitere lineare Ausstrahlung ist bereits vorgesehen. arte wiederholt den Film am Mittwoch, 7. Oktober, am Nachmittag. Im NDR beziehungsweise im ARD-Programm ist außerdem eine Ausstrahlung für den 21. Oktober um 20:15 Uhr angekündigt.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu