
Ein junger Mann macht sich auf die Suche nach einem Stern und findet eine Frau, die von mächtigen Gegnern verfolgt wird. Mit dem Fantasyabenteuer Der Sternwanderer zeigt arte am heutigen Sonntag, 11. Oktober 2026, einen prominent besetzten Kinofilm aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen sind Charlie Cox, Claire Danes und Michelle Pfeiffer zu sehen. Auch Robert De Niro übernimmt eine ungewöhnliche Rolle. Der Film beginnt um 20.15 Uhr und endet laut Programmplan um 22.15 Uhr.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der junge Tristan Thorn, der in dem englischen Dorf Wall lebt. Der Ort liegt unmittelbar an einer geheimnisvollen Mauer, hinter der sich eine magische Welt erstreckt. Die Bewohner haben gelernt, diese Grenze nicht zu überschreiten.
Tristan möchte die schöne Victoria für sich gewinnen. Als die beiden einen fallenden Stern beobachten, verspricht er ihr, diesen zu finden und mitzubringen. Damit beginnt eine Reise, die ihn weit über die Grenzen seiner vertrauten Umgebung hinausführt.
Auf der anderen Seite der Mauer entdeckt Tristan das fantastische Königreich Stormhold. Dort stellt sich heraus, dass der Stern keine gewöhnliche Himmelserscheinung ist. Er hat die Gestalt einer jungen Frau namens Yvaine angenommen.
Doch Tristan ist nicht der Einzige, der nach ihr sucht. Die mächtige Hexe Lamia verfolgt eigene Ziele und will sich Yvaines besondere Kräfte zunutze machen. Gleichzeitig geraten mehrere Prinzen in einen erbitterten Machtkampf um die Herrschaft in Stormhold. Auch für sie spielt der gefallene Stern eine entscheidende Rolle.
Aus Tristans zunächst romantisch gemeintem Versprechen entwickelt sich ein Abenteuer voller Zauberei, ungewöhnlicher Begegnungen und gefährlicher Verfolger. Dabei muss er zunehmend entscheiden, wem er vertrauen kann und welche Bedeutung sein ursprüngliches Vorhaben noch hat.
Die Hauptfigur Tristan wird von Charlie Cox gespielt, der später vor allem durch seine Darstellung des Marvel-Helden Daredevil international bekannt wurde. Claire Danes verkörpert Yvaine, deren Ankunft die Ereignisse in Stormhold auslöst.
Michelle Pfeiffer spielt die Hexe Lamia, während Sienna Miller als Victoria zu sehen ist. Robert De Niro übernimmt die Rolle des Kapitäns Shakespeare, eines Luftpiraten, dessen Auftreten der Geschichte eine zusätzliche komödiantische Note verleiht.
Auch die Nebenrollen sind prominent besetzt. Mark Strong spielt Prinz Septimus, Jason Flemyng dessen Bruder Primus. Rupert Everett ist als Prinz Secondus zu sehen, Peter O’Toole verkörpert den König von Stormhold. Ricky Gervais gehört als Händler Ferdy zur Besetzung. In der englischen Originalfassung übernimmt Ian McKellen die Erzählerstimme.
Der Film verbindet diese unterschiedlichen Figuren zu einer Geschichte, in der Märchenmotive, romantische Abenteuer und schwarzer Humor nebeneinanderstehen.
Regie führte der britische Filmemacher Matthew Vaughn. Das Drehbuch entwickelte er gemeinsam mit Jane Goldman. Die literarische Vorlage stammt vom britischen Schriftsteller Neil Gaiman, dessen Roman Stardust 1999 veröffentlicht wurde.
Die Filmfassung erschien 2007 als britisch-amerikanische Produktion. Sie übernimmt die wesentlichen Figuren und die Grundidee des Romans, verdichtet allerdings verschiedene Handlungsstränge für das Kino.
Für die Kameraarbeit war Ben Davis verantwortlich, die Filmmusik komponierte Ilan Eshkeri. Zu den Produzenten gehörten neben Vaughn auch Lorenzo di Bonaventura, Michael Dreyer und Neil Gaiman.
Vaughn hatte zuvor bereits mit dem Gangsterfilm Layer Cake auf sich aufmerksam gemacht. Nach Der Sternwanderer inszenierte er unter anderem Kick-Ass, X-Men: Erste Entscheidung und mehrere Filme der Kingsman-Reihe. Sein Fantasyabenteuer gehört damit zu einer früheren Phase seiner Regiekarriere, in der er unterschiedliche Filmgenres erprobte.
Die Dreharbeiten fanden überwiegend 2006 statt. Für die fantastische Welt des Films nutzte die Produktion zahlreiche Landschaften und historische Orte in Großbritannien sowie Schauplätze auf Island.
Das englische Dorf Castle Combe in der Grafschaft Wiltshire diente beispielsweise als Kulisse für Teile des fiktiven Dorfes Wall. Weitere Aufnahmen entstanden in Bibury in Gloucestershire und in der historischen Elm Hill in Norwich.
Zu den Landschaftsschauplätzen gehörten die schottische Isle of Skye und die Highlands. Auch in Wales und Island wurde gedreht. Studioaufnahmen entstanden unter anderem in den Pinewood Studios in England.
Die Kombination aus historischen Gebäuden, weitläufigen Landschaften und aufwendigen Filmkulissen sollte die Grenze zwischen Tristans alltäglicher Welt und dem magischen Königreich Stormhold sichtbar machen.
Der Fantasyfilm kam im August 2007 in die US-amerikanischen Kinos. In Deutschland startete er im Oktober desselben Jahres.
Das Produktionsbudget lag nach Angaben der Filmdatenbank Box Office Mojo bei rund 70 Millionen US-Dollar. Das weltweite Kinoeinspielergebnis lag bei etwa 137,5 Millionen US-Dollar. Davon entfielen rund 38,6 Millionen Dollar auf die USA und Kanada.
Damit lagen die weltweiten Kinoeinnahmen bei knapp dem Doppelten des angegebenen Produktionsbudgets. Daraus lässt sich allerdings kein unmittelbarer Gewinn ableiten, da unter anderem Marketingkosten und die Einnahmenverteilung zwischen Kinobetreibern und Verleih zu berücksichtigen sind.
Eine wichtige Auszeichnung erhielt der Film 2008. Bei den Hugo Awards gewann Stardust in der Kategorie Best Dramatic Presentation, Long Form. Mit diesem Preis werden unter anderem herausragende längere Film- und Fernsehproduktionen aus den Bereichen Science-Fiction und Fantasy ausgezeichnet.
In Deutschland ist Der Sternwanderer von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft ab zwölf Jahren freigegeben. Die Geschichte enthält neben humorvollen und romantischen Momenten auch Kämpfe, bedrohliche Figuren und verschiedene Szenen mit Fantasygewalt.
Für die ursprüngliche Kinofassung werden rund 127 bis 128 Minuten angegeben. Die heutige arte-Ausstrahlung ist dagegen im Programm mit 120 Minuten angesetzt. Solche Unterschiede können unter anderem durch die bei Fernsehausstrahlungen verwendete Bildfrequenz entstehen.
Arte zeigt den Film als Wiederholung und bietet für die heutige Ausstrahlung auch Audiodeskription sowie Untertitel für Gehörlose an.
Hauptdarsteller Charlie Cox ist auch 2026 in einer bekannten Rolle präsent. Seit dem 24. März läuft bei Disney+ die zweite Staffel der Marvel-Serie Daredevil: Born Again, in der er erneut Matt Murdock verkörpert.
Während Cox in Der Sternwanderer einen jungen Mann spielt, der sich in einer magischen Welt behaupten muss, steht seine Marvel-Figur als Anwalt und maskierter Kämpfer im Mittelpunkt einer deutlich düstereren Superheldengeschichte.
Auch Regisseur Matthew Vaughn blieb nach dem Fantasyfilm international erfolgreich. Besonders seine Arbeiten an Kick-Ass, X-Men: Erste Entscheidung und der Kingsman-Filmreihe machten ihn einem breiten Kinopublikum bekannt. Zu seinen jüngeren Regiearbeiten gehört außerdem der Agentenfilm Argylle aus dem Jahr 2024.
Arte führt den Fantasyfilm auch in seinem Onlineangebot. Die Programmseite nennt den 9. November 2026 als Ende des vorgesehenen Verfügbarkeitszeitraums. Ob die vollständige Fassung abgespielt werden kann, hängt von den jeweiligen Ausstrahlungs- und Länderrechten ab.
Im linearen Fernsehprogramm beginnt Der Sternwanderer am Sonntag um 20.15 Uhr. Um 22.15 Uhr übernimmt anschließend Martin Scorseses Psychothriller Shutter Island mit Leonardo DiCaprio die Primetime. Der Film läuft laut Programmplanung bis 0.25 Uhr.
Damit setzt arte an diesem Sonntagabend auf zwei sehr unterschiedliche Kinoproduktionen: zunächst ein romantisches Fantasyabenteuer mit magischen Figuren und anschließend einen düsteren Thriller.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu