Tiroler Blut: Neuer Krimi im Ersten führt Familie Gruber an ihre Grenzen

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, setzt die ARD ihre neue deutsch-österreichische Krimireihe „Tiroler Blut“ fort. Um 20:15 Uhr läuft im Ersten die zweite Folge mit dem Titel „Am Abgrund“. Diesmal muss Chefinspektorin Fanny Gruber, gespielt von Ursula Strauss, einen ungewöhnlichen Entführungsfall aufklären. Zugleich holt ein Todesfall aus der Vergangenheit ihre eigene Familie ein. Der 90-minütige Fernsehfilm verbindet die Ermittlungen in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck mit persönlichen Konflikten innerhalb einer Familie, in der gleich mehrere Generationen bei der Polizei arbeiten.

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Tiroler Blut heute: Folge 2 läuft um 20:15 Uhr im Ersten

Mit „Am Abgrund“ zeigt Das Erste den zweiten Film der ersten Staffel. Die Ausstrahlung beginnt am Donnerstag um 20:15 Uhr und endet planmäßig um 21:45 Uhr. Für das deutsche Fernsehen ist es die Premiere des Krimis. In Österreich war die Folge bereits am 12. Oktober bei ORF 1 zu sehen.

Die neue Reihe hatte erst eine Woche zuvor ihren Einstand im deutschen Fernsehen. Am 8. Oktober zeigte die ARD den Auftaktfilm „Der erste Schuss“. Beide Folgen bilden den Start der Krimiproduktion, deren Schauplatz die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck ist.

Im Mittelpunkt steht die erfahrene Chefinspektorin Fanny Gruber. Sie gilt als besonders gute Ermittlerin, muss sich neben ihrer Polizeiarbeit aber auch mit den unterschiedlichen Vorstellungen und Entscheidungen ihrer Angehörigen auseinandersetzen. Genau diese Mischung aus kriminalistischen Fällen und Familiengeschichte prägt auch die zweite Folge.

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Am Abgrund: Eine Entführung und ein rätselhafter Todesfall

Der neue Fall beginnt mit zwei Ereignissen, die zunächst unabhängig voneinander erscheinen. Fannys Tochter Anna kehrt nach einer einjährigen Weltreise auf den Gruberhof zurück. Anders als andere Mitglieder ihrer Familie möchte sie keine Laufbahn bei der Polizei einschlagen. Ihre Heimkehr wird jedoch durch die Erinnerung an ihre beste Freundin überschattet.

Diese war vier Monate zuvor bei einer Veranstaltung vom Balkon gestürzt und gestorben. Die polizeilichen Ermittlungen gingen zunächst von einem Unfall unter Drogeneinfluss aus. Anna beschäftigt der Verlust weiterhin. Neue Informationen über die Umstände des Todes werfen zusätzliche Fragen auf.

Zur selben Zeit wird eine Tochter des einflussreichen Immobilienunternehmers Benedikt Renner entführt. Die Forderungen der Verantwortlichen sind ungewöhnlich. Neben einer vergleichsweise geringen Geldsumme verlangen sie interne Unterlagen aus Renners Unternehmen.

Chefinspektorin Fanny Gruber übernimmt die Ermittlungen. Dabei stößt sie auf Schwierigkeiten, weil Renner nicht bereit ist, sämtliche Informationen offenzulegen. Seine Geschäftsaktivitäten rücken zunehmend in den Mittelpunkt des Falls.

Eine mögliche Verbindung zwischen dem Entführungsfall und dem früheren Todesfall beschäftigt schließlich auch die Polizei. Denn Annas verstorbene Freundin hatte vor ihrem Tod für Renners Unternehmen gearbeitet.

Die Ermittlungen entwickeln sich damit zu einer Angelegenheit, die nicht nur die betroffene Unternehmerfamilie, sondern auch Fannys persönliche Umgebung berührt.

Anna Grubers Rückkehr verändert das Familienleben

Neben der Kriminalhandlung erhält die Beziehung zwischen Fanny und ihren erwachsenen Kindern erneut viel Raum. Anna, gespielt von Allegra Tinnefeld, kehrt nach längerer Abwesenheit zurück und muss sich mit dem Verlust ihrer Freundin auseinandersetzen.

Ihr Bruder Tobi, dargestellt von Noah L. Perktold, hat sich dagegen für den Polizeidienst entschieden. Auch Annas Großvater Hannes, den Sven-Eric Bechtolf verkörpert, gehört zur Polizeifamilie.

Damit treffen im gemeinsamen Familienleben verschiedene Generationen und Vorstellungen aufeinander. Während sich Tobi beruflich in einem ähnlichen Umfeld wie seine Mutter bewegt, verfolgt Anna eigene Lebenspläne.

Der neue Fall stellt diese familiären Beziehungen auf eine zusätzliche Probe. Denn Anna ist durch ihre Freundschaft mit der Verstorbenen persönlich mit einem Teil der Ermittlungen verbunden.

Die Reihe verbindet damit die Ermittlungsarbeit der Polizei mit der Frage, wie eine Familie mit beruflicher Verantwortung und privaten Belastungen umgeht.

Besetzung von Tiroler Blut: Diese Schauspieler sind dabei

Die Hauptrolle übernimmt erneut Ursula Strauss als Chefinspektorin Fanny Gruber. Die österreichische Schauspielerin ist unter anderem aus der Krimiserie „Schnell ermittelt“ bekannt.

Zum festen Ensemble gehören Noah L. Perktold als Fannys Sohn Tobi, Allegra Tinnefeld als Tochter Anna und Sven-Eric Bechtolf als Familienoberhaupt Hannes Gruber. Kai Ivo Baulitz spielt Fannys Ex-Mann Günter, während Alina Fritsch als Polizeikollegin Ruth Fuchs zu sehen ist.

Im zweiten Film übernehmen mehrere weitere Darsteller wichtige Rollen. Cornelius Obonya spielt den Immobilienunternehmer Benedikt Renner, dessen Familie im Mittelpunkt des Entführungsfalls steht. Julia Novohradsky verkörpert Emily Renner und Mona Kospach dessen Tochter Nicole.

Martin Leutgeb ist als Peter Koydl zu sehen, Zoe Moore als Lotte Koydl. Weitere Rollen übernehmen Klaus Windisch als Eduard Hackl und Lara Horvath als Clara Koydl.

Damit erweitert die zweite Folge den bekannten Figurenkreis um mehrere Charaktere, die unmittelbar mit den Ermittlungen verbunden sind. Besonders die Unternehmerfamilie Renner spielt dabei eine zentrale Rolle.

Erster Tiroler-Blut-Krimi erreichte mehr als fünf Millionen Zuschauer

Die neue Krimireihe startete im deutschen Fernsehen mit einer hohen Einschaltquote. Den Auftaktfilm „Der erste Schuss“ verfolgten am 8. Oktober durchschnittlich 5,14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer im Ersten. Das entsprach einem Marktanteil von 24,7 Prozent beim Gesamtpublikum.

Auch in der Altersgruppe der 14- bis 59-Jährigen erreichte die Produktion mit 14,3 Prozent einen hohen Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Wert bei 8,4 Prozent.

Mit diesem Ergebnis war der erste Film die meistgesehene Fernsehsendung des Tages in Deutschland.

In Österreich wurde die zweite Folge bereits am Montag, 12. Oktober, ausgestrahlt. Dort sahen durchschnittlich 623.000 Menschen „Am Abgrund“ bei ORF 1. Der Marktanteil lag bei 24 Prozent beim Publikum ab zwölf Jahren.

Für die deutsche Ausstrahlung der zweiten Folge liegen vor dem heutigen Sendetermin naturgemäß noch keine Einschaltquoten vor.

Drehorte in Tirol und Wien: Innsbruck als Zentrum der Krimireihe

Die beiden ersten Filme von „Tiroler Blut“ entstanden 2025 an Originalschauplätzen in Österreich. Gedreht wurde unter anderem in Innsbruck und Umgebung sowie in Wien.

Die Tiroler Landeshauptstadt bildet das Zentrum der Handlung. Die Stadt verbindet eine urbane Umgebung mit der Berglandschaft der Alpen und unterscheidet sich damit optisch von vielen anderen deutschen Fernsehkrimis.

Die Dreharbeiten begannen im September 2025 und dauerten bis November. Als Produktionsunternehmen waren filmpool fiction und Rundfilm beteiligt. Auftraggeber der deutsch-österreichischen Koproduktion sind ARD Degeto Film und ORF.

Regie bei „Am Abgrund“ führte Matthias Tiefenbacher. Das Drehbuch stammt von Christian Jeltsch, der bereits für den ersten Film verantwortlich war. Hanno Lentz übernahm die Kameraarbeit, Martina Eisenreich komponierte die Musik.

Der zweite Film trug während seiner Entwicklung den Arbeitstitel „Ein tiefer Fall“, bevor er unter dem endgültigen Titel „Am Abgrund“ angekündigt wurde.

Tiroler Blut in der ARD-Mediathek: Folge 2 schon verfügbar

Wer den Krimi nicht am Donnerstagabend im Fernsehen verfolgen möchte, kann „Tiroler Blut: Am Abgrund“ bereits in der ARD-Mediathek ansehen. Der zweite Film steht dort seit dem 8. Oktober 2026 zur Verfügung.

Die ARD gibt als Ende der Verfügbarkeit den 13. Januar 2027 um 20:14 Uhr an. Die Streamingfassung hat eine Laufzeit von rund 89 Minuten. Untertitel und Audiodeskription stehen ebenfalls zur Verfügung.

Auch der erste Film „Der erste Schuss“ ist in der Mediathek abrufbar. Dieser bildet den Einstieg in die Geschichte der Familie Gruber, während die zweite Folge einen eigenständigen Kriminalfall erzählt.

Im Fernsehen ist zudem eine Wiederholung von „Am Abgrund“ für die Nacht auf Freitag, 16. Oktober, um 1:00 Uhr im Ersten vorgesehen.

Mit der deutschen TV-Premiere der zweiten Folge setzt die ARD ihre neue Krimireihe fort. Ob Fanny Gruber die Zusammenhänge zwischen dem Entführungsfall und dem früheren Todesfall aufklären kann, zeigt sich heute ab 20:15 Uhr im Ersten.

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