Tödlicher Betriebsunfall auf Hopfenfeld bei Attenhofen

Mehrere Schulwegunfälle in Münster, Greven und Ascheberg. Drei Kinder verletzt. Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Foto: Caroline Muffert

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Ein schwerer Betriebsunfall in Attenhofen im Landkreis Kelheim hat am Dienstagmorgen ein Menschenleben gefordert. Bei dem Betriebsunfall Attenhofen kam ein 65-jähriger Mann ums Leben, nachdem er auf einem Hopfenfeld mit einer landwirtschaftlichen Maschine gearbeitet hatte. Der tödliche Arbeitsunfall in Bayern ereignete sich am 10. März gegen 7.30 Uhr im Ortsteil Thonhausen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann zum Zeitpunkt des Unglücks allein auf dem Feld tätig. Rettungskräfte wurden später über die integrierte Leitstelle alarmiert, nachdem Angehörige den Verunglückten entdeckt hatten. Für den 65-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.

Unfall an Drahtwickelmaschine auf Hopfenfeld

Nach bisherigen Informationen arbeitete der Mann am Morgen an einer Drahtwickelmaschine, die auf dem Hopfenfeld eingesetzt wird. Solche Maschinen werden unter anderem genutzt, um Drähte oder Rankhilfen in Hopfenanlagen zu verarbeiten. Während der Bedienung kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu dem Unfall. Dabei geriet der 65-Jährige offenbar in die Maschine und erlitt schwere Verletzungen, die tödlich endeten.

Der Mann befand sich während der Arbeiten allein auf dem Feld in Thonhausen, einem Ortsteil von Attenhofen. Erst später wurde er von Angehörigen entdeckt. Diese verständigten umgehend die Rettungskräfte über die integrierte Leitstelle. Als Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, konnten sie jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der Unfallort befindet sich im niederbayerischen Landkreis Kelheim, einer Region, die stark landwirtschaftlich geprägt ist. Hopfenanbau spielt dort eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Gerade während der Pflegearbeiten auf den Feldern kommen zahlreiche Maschinen zum Einsatz, die zum Teil mit erheblichen Risiken verbunden sein können. Wie genau es zu dem Unfall mit der Drahtwickelmaschine kommen konnte, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Kriminalpolizei und Berufsgenossenschaft untersuchen Unfall

Die Ermittlungen zu dem tödlichen Arbeitsunfall wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Landshut übernommen. Die Beamten prüfen nun die genauen Abläufe, die zu dem Unglück geführt haben. Dabei geht es unter anderem um technische Aspekte der eingesetzten Maschine sowie um den konkreten Arbeitsablauf auf dem Hopfenfeld.

Auch die zuständige Berufsgenossenschaft wurde in die Untersuchungen einbezogen. Sie ist unter anderem dafür zuständig, Arbeitsunfälle zu bewerten und mögliche sicherheitsrelevante Fragen zu prüfen. Ziel der Untersuchung ist es festzustellen, ob es Hinweise auf technische Defekte, Fehlbedienungen oder andere Ursachen gibt, die zu dem Unfall geführt haben könnten.

Nach bisherigen Erkenntnissen liegen keine Hinweise darauf vor, dass weitere Personen an dem Geschehen beteiligt waren. Die Ermittler gehen derzeit von einem Unfall aus. Dennoch werden alle relevanten Umstände sorgfältig geprüft, um den Ablauf vollständig zu rekonstruieren.

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