Tödlicher Unfall bei Bebra: B27 nach schwerer Kollision voll gesperrt

Tödlicher Unfall bei Bebra: B27 nach schwerer Kollision voll gesperrt
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Auf der Bundesstraße 27 bei Bebra-Asmushausen ist es am Samstagnachmittag zu einem schweren Unfall mit tödlichem Ausgang gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 15.50 Uhr auf dem Abschnitt bei der Ortslage Bebra-Asmushausen. Ein Mann kam dabei ums Leben, sieben weitere Menschen wurden verletzt. Wegen des Einsatzes von Rettungskräften, Feuerwehr und Gutachtern blieb die Strecke am frühen Abend in beide Richtungen gesperrt. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 170.000 Euro.

Überholmanöver löst Zusammenstoß auf der B27 aus

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein Mercedes AMG aus dem Werra-Meißner-Kreis in Fahrtrichtung Norden unterwegs und setzte zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs an. Während dieses Manövers stieß das Auto mit einem entgegenkommenden Skoda aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg zusammen. Der Fahrer dieses Wagens erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. In der Folge geriet ein weiterer Skoda, der ebenfalls in Richtung Süden unterwegs war, in die Unfallstelle. Auch dabei wurden Insassen verletzt. Der Unfall B27 Bebra-Asmushausen weitete sich damit zu einem Einsatz mit mehreren beteiligten Fahrzeugen aus.

Sieben Verletzte und großangelegter Rettungseinsatz

Nach dem Stand der Erstmeldung wurden bei dem Verkehrsunfall Bebra-Asmushausen insgesamt sieben Personen verletzt. Im Einsatz waren fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und ein Rettungshubschrauber. Außerdem unterstützten nach Polizeiangaben rund 40 Mitglieder der Feuerwehr Bebra die Maßnahmen vor Ort. Die Rettungskräfte arbeiteten am Nachmittag und frühen Abend an der Versorgung der Verletzten sowie an der Absicherung der Unfallstelle. Wegen der Schwere des Geschehens und der aufwendigen Bergungsarbeiten blieb die B27 voll gesperrt. Die Sperrung betraf beide Fahrtrichtungen.

Gutachter soll genauen Hergang rekonstruieren

Wie die Polizei weiter mitteilt, hat die Staatsanwaltschaft Fulda einen Sachverständigen für Unfallanalytik beauftragt. Er soll den genauen Ablauf des Frontalzusammenstoßes aufklären. Noch ist offen, welche weiteren Details die laufenden Ermittlungen zum tödlichen Unfall B27 Bebra ergeben werden. Die Behörden gehen derzeit von einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 170.000 Euro aus. Weitere belastbare Angaben zum Hergang oder zum Zustand der Verletzten lagen am Abend zunächst nicht vor. Die Polizei kündigte an, nach Vorliegen neuer gesicherter Erkenntnisse erneut zu informieren.

 

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