
Ein schwerer Unfall bei Raisting in der Ammersee-Region hat in der Nacht zum Sonntag ein Todesopfer und mehrere schwer verletzte Jugendliche gefordert. Bei dem Verkehrsunfall in Raisting kam ein Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Polizei Weilheim ermittelt nun zum Unfallhergang.
Nach übereinstimmenden Medienberichten ereignete sich der Unfall in den frühen Morgenstunden auf dem Heckenwiesenweg. In dem Fahrzeug befanden sich fünf junge Menschen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Vier von ihnen wurden schwer verletzt, ein 19-jähriger Insasse starb später im Krankenhaus.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 18-jähriger Fahrer mit einem VW auf dem Heckenwiesenweg in Richtung der Erdfunkstelle unterwegs. Gegen 0.10 Uhr verlor er auf Höhe des Weilers Lachen in einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Auto geriet nach links auf das Bankett und prallte anschließend frontal gegen einen Baum.
Im Wagen saßen neben dem Fahrer vier weitere junge Menschen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Durch den heftigen Aufprall erlitten der Fahrer sowie drei Mitfahrer im Alter von 16 und 17 Jahren schwere Verletzungen. Ein 19-jähriger Insasse wurde lebensgefährlich verletzt.
Mehrere Rettungskräfte und Feuerwehrleute waren nach dem Verkehrsunfall bei Raisting im Einsatz. Einige der Verletzten mussten mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken gebracht werden. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb der 19-Jährige später im Krankenhaus Weilheim.
Am Fahrzeug entstand nach Angaben der Einsatzkräfte Totalschaden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen zum Unfall bei Raisting laufen inzwischen unter der Leitung der Polizeiinspektion Weilheim. Auch die Staatsanwaltschaft München II ist in das Verfahren eingebunden. Zur Klärung der genauen Ursachen des Unfalls wurde ein Gutachter hinzugezogen.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb der Bereich rund um den Unfallort mehrere Stunden gesperrt. Neben Polizei und Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Raisting, Pähl und Dießen mit rund 40 Kräften im Einsatz. Auch das Technische Hilfswerk aus Weilheim unterstützte die Maßnahmen mit etwa 15 Einsatzkräften.
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