
Die Bäckereikette Rackls Backstubn aus Olching bei München befindet sich weiterhin im Insolvenzverfahren. Bekannt wurde am 10. März, dass derzeit mehrere Interessenten eine Übernahme der Unternehmensgruppe prüfen. Betroffen sind nach bisherigen Angaben bis zu 35 Filialen sowie rund 470 Beschäftigte.
Das eigentliche Insolvenzverfahren läuft bereits seit Ende des vergangenen Jahres. Am 1. Dezember 2025 eröffnete das Amtsgericht München das Verfahren über die Rackl-Unternehmensgruppe. Der Geschäftsbetrieb wird seitdem fortgeführt.
Die Insolvenz wird in Eigenverwaltung durchgeführt. Das bedeutet, dass die Geschäftsführung weiterhin im Amt bleibt und den Betrieb zusammen mit Sanierungsexperten weiterführt. Gleichzeitig überwacht ein vom Gericht bestellter Sachwalter den Prozess.
Für Kundinnen und Kunden hat sich bislang wenig geändert. Die Filialen der Bäckereikette sind weiterhin geöffnet und sowohl das klassische Filialgeschäft als auch das Liefergeschäft laufen weiter.
Im Mittelpunkt des aktuellen Verfahrens steht die Suche nach einem neuen Eigentümer. Nach übereinstimmenden Berichten laufen Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren.
Ziel ist nach bisherigem Stand eine Übernahme der gesamten Unternehmensgruppe. Ob und wann eine Entscheidung fällt, ist derzeit offen.
Eine solche Übernahme könnte den Fortbestand eines großen Teils der Filialen sichern. Gleichzeitig bleibt unklar, ob alle Standorte langfristig erhalten bleiben.
Rackls Backstubn ist ein traditionsreiches Familienunternehmen. Die Bäckerei wurde im Jahr 1889 gegründet und wird inzwischen in vierter Generation geführt.
Über Jahrzehnte entwickelte sich die Bäckerei zu einer regional bekannten Kette im Großraum München. Zu den Standorten zählen Filialen in München selbst sowie in umliegenden Städten und Gemeinden im Münchner Umland.
Die wirtschaftlichen Probleme von Rackl stehen stellvertretend für Entwicklungen in der gesamten Branche. Viele Bäckereien kämpfen seit Jahren mit stark gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten.
Auch verändertes Kaufverhalten sowie zunehmender Wettbewerb durch Discounter setzen traditionelle Betriebe unter Druck.
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