
Sylvester Stallone kehrt als Mafiaboss Dwight Manfredi zurück. Seit Freitag, 16. Oktober 2026, ist die vierte Staffel der US-amerikanischen Krimiserie „Tulsa King“ bei Paramount+ in Deutschland verfügbar. Die Fortsetzung umfasst zehn Episoden, die wöchentlich veröffentlicht werden. Inhaltlich steht Manfredi vor einer neuen Herausforderung: Er versucht, seine Geschäfte auf eine legale Grundlage zu stellen, während politische Gegner, kriminelle Rivalen und persönliche Verluste seinen Einfluss bedrohen. Auch über die vierte Staffel hinaus ist die Zukunft der Serie bereits gesichert.
Die neue Staffel von „Tulsa King“ ist seit dem 16. Oktober 2026 exklusiv bei Paramount+ abrufbar. Der Streamingdienst hat den Termin ausdrücklich für Deutschland, Österreich und die Schweiz bestätigt. Der Originaltitel und der deutsche Serientitel sind identisch.
Zum Auftakt steht die erste Episode mit dem Originaltitel „W.W.D.D.“ bereit. Die Folge hat eine Laufzeit von rund 44 Minuten. Darin beschäftigt sich Dwight Manfredi mit dem weiteren Ausbau seiner Geschäfte. Die Handlung setzt die Geschichte des ehemaligen New Yorker Mafiamitglieds fort, das sich in Oklahoma eine eigene Machtbasis aufgebaut hat.
Für Zuschauer, die die bisherigen Entwicklungen nachholen möchten, stehen die ersten drei Staffeln ebenfalls bei Paramount+ zur Verfügung. Damit lassen sich die Hintergründe der Figuren und die zahlreichen Konflikte nachvollziehen, bevor die neuen Episoden beginnen.
Paramount+ setzt bei der vierten Staffel erneut auf eine schrittweise Veröffentlichung. Die zehn Episoden werden nicht gleichzeitig bereitgestellt, sondern sollen jeweils freitags erscheinen.
Nach dem Auftakt am 16. Oktober folgen die nächsten Episoden am 23. und 30. Oktober. Anschließend wird die Geschichte im November und Dezember fortgesetzt. Bleibt es bei dem angekündigten Wochenrhythmus, erscheint das Staffelfinale am 18. Dezember 2026.
Damit unterscheidet sich die Serie von Streamingproduktionen, deren komplette Staffeln bereits am Veröffentlichungstag abrufbar sind. Die einzelnen Entwicklungen der Handlung verteilen sich über einen Zeitraum von rund zwei Monaten.
Eine gesonderte deutsche Veröffentlichungsuhrzeit wurde zunächst nicht verbindlich angegeben. Der internationale Veröffentlichungsplan sieht die wöchentliche Bereitstellung am Freitag vor.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht weiterhin Dwight „The General“ Manfredi. Der langjährige Mafioso wurde ursprünglich nach 25 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen und von seiner New Yorker Organisation nach Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma geschickt.
Dort begann er, mit einer ungewöhnlichen Gruppe von Verbündeten neue Geschäfte aufzubauen. Aus dem zunächst unerwünschten Außenseiter entwickelte sich ein einflussreicher Akteur innerhalb der lokalen Unterwelt.
In der vierten Staffel versucht Manfredi, sein wachsendes Geschäftsimperium stärker zu legalisieren. Gleichzeitig will er die Menschen schützen, die ihn auf seinem Weg unterstützt haben.
Das Vorhaben gerät jedoch unter Druck. Politiker mit eigenen Interessen, neue Gegner und ein schwerwiegender persönlicher Verlust zwingen Manfredi dazu, seine bisherigen Entscheidungen zu hinterfragen. Auch seine Vergangenheit in New York spielt weiterhin eine Rolle.
Die neue Handlung beschäftigt sich damit stärker mit der Frage, wie sich Manfredis kriminelle Vergangenheit mit seinem Wunsch nach wirtschaftlicher und persönlicher Stabilität vereinbaren lässt.
Sylvester Stallone übernimmt erneut die Hauptrolle des Dwight Manfredi. Der inzwischen 80 Jahre alte Schauspieler, der vor allem durch die Filmreihen „Rocky“ und „Rambo“ bekannt wurde, gehört auch zu den ausführenden Produzenten der Serie.
Zu den zurückkehrenden Darstellern zählen Martin Starr als Bodhi, Jay Will als Tyson Mitchell und Garrett Hedlund als Mitch Keller. Dana Delany spielt weiterhin Margaret Devereaux, während Annabella Sciorra als Joanne Manfredi zu sehen ist.
Auch Frank Grillo, Vincent Piazza, Kevin Pollak, Neal McDonough, Chris Caldovino, McKenna Quigley Harrington und James Russo gehören zur Besetzung der vierten Staffel.
Eine wichtige Ergänzung ist Gretchen Mol. Die unter anderem aus „Boardwalk Empire“ bekannte Schauspielerin übernimmt die Rolle der Politikerin Amanda Clark. Ihre Figur bringt eine zusätzliche politische Dimension in die Auseinandersetzungen um Manfredis Einfluss in Tulsa.
Außerdem ist Scarlet Rose Stallone weiterhin als Spencer Teil der Serie. Sie spielt damit erneut an der Seite ihres Vaters.
Die bisherige Geschichte von „Tulsa King“ begann im November 2022. Taylor Sheridan entwickelte die Serie, die Stallone erstmals eine langfristig angelegte Hauptrolle in einer Streamingproduktion verschaffte.
Die dritte Staffel startete am 21. September 2025 und endete nach zehn Episoden am 23. November desselben Jahres.
In diesen Folgen versuchte Dwight unter anderem, seine Aktivitäten im Spirituosengeschäft auszubauen. Dabei geriet er mit der einflussreichen Familie Dunmire aneinander. Auch Verbindungen zur New Yorker Mafia und die Auseinandersetzung mit Ermittlungsbehörden prägten die Handlung.
Die vierte Staffel knüpft an diese gewachsene Konfliktlage an, ohne die grundlegende Ausgangssituation zu verändern. Dwight bleibt ein ehemaliger New Yorker Mafioso, der sich in einer neuen Umgebung eine eigene Stellung erarbeitet hat und dafür zunehmend Verantwortung übernehmen muss.
Hinter „Tulsa King“ steht der amerikanische Drehbuchautor und Produzent Taylor Sheridan. Er ist auch als Schöpfer der Westernserie „Yellowstone“ bekannt.
Für die vierte Staffel übernimmt Terence Winter die Funktion des Hauptautors und ausführenden Produzenten. Winter war zuvor unter anderem an den erfolgreichen HBO-Produktionen „The Sopranos“ und „Boardwalk Empire“ beteiligt.
Weitere ausführende Produzenten sind neben Sheridan und Stallone unter anderem David C. Glasser, Ron Burkle, David Hutkin, Bob Yari, Thomas Kelly und Keith Cox.
Produziert wird die Serie von Paramount Television Studios und 101 Studios. Die Verbindung aus Mafiageschichte, familiären Konflikten und schwarzem Humor gehört seit dem Serienstart zum erzählerischen Grundkonzept.
Noch vor der Premiere der vierten Staffel hat Paramount+ eine weitere Fortsetzung angekündigt. Am 5. Oktober 2026 bestätigte der Streamingdienst offiziell die Produktion einer fünften Staffel von „Tulsa King“.
Die neuen Episoden sollen Dwights Verbindungen zur New Yorker Mafia wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Passend zur geplanten Handlung verlegt die Produktion ihren Standort von Atlanta nach New York. Die Dreharbeiten zur fünften Staffel haben bereits begonnen.
Auch personell stehen Veränderungen fest. Scarlet Rose Stallone, die bislang als Spencer zu sehen war, wird in der fünften Staffel zur Hauptdarstellerin aufgewertet. Darüber hinaus erweitern Erik Palladino, Glenn Fleshler, Anthony Skordi und Nickola Shreli das Ensemble.
Ein konkreter Veröffentlichungstermin für Staffel fünf wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Neben der bereits bestätigten fünften Staffel entsteht mit „Frisco King“ eine weitere Serie aus dem Umfeld von „Tulsa King“.
Im Mittelpunkt steht Russell Lee Washington Jr., gespielt von Samuel L. Jackson. Die Figur wurde bereits in der dritten Staffel von „Tulsa King“ eingeführt.
Die neue Handlung führt den Gangster aus New Orleans nach Frisco im US-Bundesstaat Texas. Dort versucht er, sich mit eigenen Geschäften eine neue Stellung aufzubauen. Taylor Sheridan ist auch an dieser Produktion als Autor beteiligt.
Paramount+ hat den 18. Dezember 2026 als Premierentermin angekündigt. Zum Start sollen zwei Folgen erscheinen, anschließend ist eine wöchentliche Veröffentlichung vorgesehen. Ein gesonderter deutscher Starttermin wurde dabei nicht ausgewiesen.
Damit setzt Paramount die Geschichte um Dwight Manfredi nicht nur mit einer fünften Staffel fort, sondern erweitert sie auch um eine eigenständige Produktion mit neuen Hauptfiguren.
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