
Ein 58 Jahre alter Mann ist bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A20 bei Lübeck ums Leben gekommen. Der Mann hatte sein Fahrzeug nach einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen abgestellt und dort mit einem Reifenwechsel begonnen. Kurz darauf geriet ein Wohnmobil auf den Seitenstreifen. Es kollidierte zunächst mit einem dort stehenden Pannenhilfsfahrzeug und erfasste anschließend den 58-Jährigen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Westen für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.
Der tödliche Unfall ereignete sich nicht am Sonntag, sondern bereits am Samstagnachmittag, 3. Oktober 2026. Nach Angaben, die unter Berufung auf einen Polizeisprecher verbreitet wurden, kam es gegen 14.25 Uhr zu dem Zusammenstoß. Der NDR berichtete am Sonntag über das Geschehen. Unfallort war die A20 im Bereich Lübeck in Schleswig-Holstein.
Der 58-Jährige war zuvor wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen zum Stehen gekommen. Dort wollte er den defekten Reifen wechseln. Zu diesem Zeitpunkt befand sich bereits ein Fahrzeug der Pannenhilfe in unmittelbarer Nähe. Nach Angaben des NDR waren an dem ADAC-Fahrzeug die Warnleuchten eingeschaltet.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war ein 34 Jahre alter Mann mit einem Wohnmobil auf der A20 in westlicher Richtung unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf den Seitenstreifen. Dort stieß das Wohnmobil zunächst gegen das Pannenfahrzeug des ADAC. Anschließend wurde der 58-Jährige von dem Wohnmobil erfasst.
Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Weshalb der Wohnmobilfahrer den regulären Fahrstreifen verließ, war zunächst nicht geklärt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Gesicherte Angaben zu einem möglichen Fahrfehler, einer Ablenkung oder anderen Ursachen lagen zunächst nicht vor.
Neben dem getöteten 58-Jährigen waren der Fahrer des Wohnmobils und eine Mitarbeiterin der Pannenhilfe an dem Geschehen beteiligt. Zu möglichen Verletzungen der beiden lagen zunächst keine näheren Angaben der Polizei vor. Deshalb lässt sich derzeit nicht gesichert sagen, ob und in welchem Umfang weitere Menschen verletzt wurden.
Der bisher bekannte Ablauf macht deutlich, dass sich der Zusammenstoß unmittelbar im Bereich einer bereits abgesicherten Pannenstelle ereignete. Das ADAC-Fahrzeug befand sich nach den veröffentlichten Angaben mit eingeschalteten Warnleuchten an der Stelle. Weitere Einzelheiten zur Position der beteiligten Fahrzeuge oder zur konkreten Absicherung des liegen gebliebenen Autos waren zunächst nicht bekannt.
Nach dem Unfall sperrte die Polizei die A20 in Fahrtrichtung Westen vollständig. Betroffen war der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Lübeck-Süd und Lübeck-Genin. Die Sperrung dauerte nach Polizeiangaben rund drei Stunden. Anschließend konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die Vollsperrung war für die Unfallaufnahme und die Arbeiten der Einsatzkräfte erforderlich. Welche Fahrzeuge anschließend abgeschleppt werden mussten und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, war zunächst nicht angegeben worden.
Die A20 verbindet unter anderem den Raum Lübeck mit Mecklenburg-Vorpommern und führt weiter in Richtung Vorpommern. Der Unfall ereignete sich auf dem schleswig-holsteinischen Abschnitt der Autobahn und damit unmittelbar im Raum Lübeck.
Warum das Wohnmobil auf den Seitenstreifen geriet, gehört zu den zentralen offenen Punkten. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu einer konkreten Ursache. Auch zu möglichen technischen Problemen oder anderen Umständen gab es zunächst keine gesicherten Informationen.
Damit steht bislang lediglich der unmittelbare Ablauf fest: Der 58-Jährige hielt wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen und begann mit dem Reifenwechsel. Ein Pannenhilfsfahrzeug befand sich bereits vor Ort. Das Wohnmobil des 34-Jährigen geriet auf den Seitenstreifen, berührte zunächst den Wagen der Pannenhilfe und erfasste anschließend den Mann. Der 58-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die Ermittlungen zum genauen Zustandekommen des Unfalls dauern an.
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