
Nach einem Unfall auf der A8 bei Dasing in Bayern sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Am Dienstagabend, 13. Oktober 2026, stießen in Fahrtrichtung Stuttgart drei Autos zusammen. Die Autobahn wurde zwischen den Anschlussstellen Dasing und Friedberg vorübergehend vollständig gesperrt. Anschließend blieben zeitweise einzelne Fahrstreifen blockiert. Im Feierabendverkehr entwickelte sich ein kilometerlanger Stau, der die Reisenden noch am späteren Abend Zeit kostete.
Der Zusammenstoß ereignete sich nach den am Dienstagabend vorliegenden Polizeiangaben gegen 18 Uhr im Landkreis Aichach-Friedberg, östlich von Augsburg. Betroffen war die Fahrbahn von München in Richtung Stuttgart. Ein Auto fuhr demnach auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Durch den Aufprall wurde dieses gegen einen dritten Wagen geschoben. Damit waren insgesamt drei Pkw in den Unfall verwickelt.
Nach einer frühen Auskunft der Verkehrspolizei kippte eines der beteiligten Autos um. Nähere Einzelheiten zur Lage der Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß lagen zunächst nicht vor. Ebenso war zunächst unklar, wodurch der Auffahrunfall ausgelöst wurde. Aus der beschriebenen Reihenfolge der Kollisionen lässt sich keine abschließende Aussage über die Ursache oder die rechtliche Verantwortung ableiten.
Bei dem Unfall wurden nach dem späteren Stand der Polizei zwei Personen leicht verletzt. Frühere Informationen vom Einsatzort waren noch unvollständig und hatten die Schwere der Verletzungen teilweise anders eingeschätzt. Nach den aktualisierten Angaben gab es keine Bestätigung für schwere Verletzungen. Ob die beiden Verletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden, war zunächst nicht bekannt.
Auch zur Zahl der Insassen in den drei Autos gab es zunächst keine vollständigen Angaben. Informationen über das Alter der Beteiligten lagen ebenso wenig vor wie eine abschließende Schadenssumme. Zudem war zunächst nicht gesichert, ob eines oder mehrere der Fahrzeuge nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit waren.
Unmittelbar nach dem Zusammenstoß wurde die A8 zwischen Dasing und Friedberg in westlicher Fahrtrichtung gesperrt. Der Verkehr musste die Autobahn an der Anschlussstelle Dasing verlassen. Eine Ableitung wurde eingerichtet, damit Fahrzeuge nicht weiter in den gesperrten Abschnitt einfuhren. Die Maßnahmen betrafen damit insbesondere Autofahrer, die aus Richtung München an Augsburg vorbei nach Westen unterwegs waren.
Die vollständige Sperrung wurde im Laufe des Abends teilweise aufgehoben. Bereits gegen 18.44 Uhr war nach Angaben der Polizei der linke Fahrstreifen wieder geöffnet. Rechts davon bestanden jedoch weiterhin Einschränkungen. Während die Polizeikräfte ihren Einsatz beendeten, waren noch Arbeiten zur Räumung der Unfallstelle erforderlich. Die Straßenmeisterei kümmerte sich um die abschließenden Maßnahmen auf der Fahrbahn.
Die Auswirkungen waren weit über den eigentlichen Unfallabschnitt hinaus zu spüren. Das Verkehrsportal BayernInfo verzeichnete zeitweise einen Rückstau von knapp neun Kilometern. Die Verzögerung betrug nach den damals gemeldeten Verkehrsdaten bis zu ungefähr einer Stunde. Besonders betroffen war die A8 in Fahrtrichtung Stuttgart vor dem Bereich Dasing und Friedberg.
Auch gegen 21.11 Uhr mussten Verkehrsteilnehmer nach dem damaligen Stand mit Verzögerungen von rund einer Stunde rechnen. Die Polizei ging am Dienstagabend davon aus, dass die Strecke gegen 21.30 Uhr wieder vollständig geöffnet werden könnte. Dieser Zeitpunkt war eine Prognose und keine bestätigte Uhrzeit der Freigabe. Die exakte Dauer der anfänglichen Vollsperrung ließ sich deshalb zunächst nicht beziffern. Fest stand aber, dass die Verkehrsbeeinträchtigungen mehrere Stunden anhielten.
Die A8 verbindet München über Augsburg und Ulm mit Stuttgart und ist eine wichtige Verkehrsachse durch Süddeutschland. Eine Blockierung zwischen Dasing und Friedberg wirkt sich deshalb nicht nur auf Fahrten innerhalb des Landkreises aus, sondern auch auf den überregionalen Verkehr. Die zeitweise Ableitung an der Anschlussstelle Dasing und die späteren Fahrstreifensperrungen sorgten am Dienstagabend dafür, dass sich die Folgen des Unfalls über einen längeren Zeitraum erstreckten.
Zu möglichen äußeren Einflüssen auf den Unfall, etwa den Sichtverhältnissen oder der Verkehrsdichte unmittelbar vor dem Zusammenstoß, gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Auch eine abschließende polizeiliche Bewertung des Hergangs lag nicht vor. Der zuletzt bestätigte Verletztenstand lautete zwei Leichtverletzte. Angaben zu einer endgültigen Schadenshöhe und zum genauen Zeitpunkt, an dem alle Fahrstreifen wieder uneingeschränkt befahrbar waren, standen zunächst aus.
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