B105 bei Gelbensande nach Unfall stundenlang gesperrt: Fünf Verletzte

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 105 bei Gelbensande im Landkreis Rostock sind am Sonntag, 18. Oktober 2026, fünf Menschen verletzt worden. Zwei Autos stießen am Nachmittag zusammen, nachdem eines der Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn geraten war. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Zwischen Gelbensande und Altheide musste die Bundesstraße für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Weshalb der Wagen von seiner Fahrspur abkam, war zunächst ungeklärt.

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Mercedes und Volvo auf der B105 zusammengestoßen

Der Unfall auf der B105 bei Gelbensande ereignete sich gegen 14.30 Uhr. Nach den bislang vorliegenden Angaben fuhr ein Mercedes mit drei Insassen auf der Bundesstraße in Richtung Rostock. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Auto nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort näherte sich ein Volvo, der mit ebenfalls drei Personen besetzt war und in Richtung Ribnitz-Damgarten unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge kollidierten seitlich versetzt im Frontbereich. Damit waren insgesamt sechs Menschen unmittelbar an dem Unfall beteiligt.

Die Kollision verursachte erhebliche Schäden an den Autos. Am Volvo wurde ein Vorderrad vollständig abgerissen. Fünf der sechs Insassen erlitten nach den ersten Informationen leichte Verletzungen und wurden zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Trotz der erheblichen Beschädigungen an den Fahrzeugen wurden zunächst keine lebensgefährlichen Verletzungen bekannt. Über den gesundheitlichen Zustand der Betroffenen nach der Einlieferung lagen zunächst keine weiteren gesicherten Angaben vor.

Was den Mercedes auf die andere Fahrbahnseite brachte, blieb offen. Zu den genauen Umständen des Unfalls gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Auch zur Geschwindigkeit der beteiligten Fahrzeuge lagen keine bestätigten Informationen vor. Nach dem bisherigen Stand lässt sich lediglich feststellen, dass die Autos in entgegengesetzter Richtung unterwegs waren und auf der Fahrbahn zusammenstießen. Eine abschließende Bewertung des Unfallhergangs war damit zunächst nicht möglich.

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Bundesstraße zwischen Gelbensande und Altheide gesperrt

Die Folgen des Zusammenstoßes waren auch für andere Verkehrsteilnehmer spürbar. Eine auf Daten der Mobilithek beruhende Verkehrsmeldung verzeichnete die Sperrung der B105 zwischen Gelbensande und Altheide ab 14.35 Uhr. Betroffen waren beide Fahrtrichtungen auf der Verbindung zwischen Rostock und Ribnitz-Damgarten. Die Straße blieb nach den ersten Informationen mehrere Stunden unpassierbar. Ein genauer Zeitpunkt für die vollständige Freigabe war zunächst nicht gesichert. Auch eine amtlich bestätigte Umleitungsstrecke war zunächst nicht bekannt.

An der Unfallstelle waren zahlreiche Rettungskräfte eingesetzt. Neben der Versorgung der Verletzten mussten die beschädigten Autos geborgen und die Fahrbahn gereinigt werden. Einsatzkräfte sicherten den Unfallbereich ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Für die Rettungsmaßnahmen, die Unfallaufnahme sowie die anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Bundesstraße vollständig gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wie viele Einsatzkräfte insgesamt vor Ort waren, ging aus den ersten Angaben nicht hervor.

Die B105 gehört zu den wichtigen Straßenverbindungen entlang der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Östlich von Rostock führt sie über Rövershagen und Gelbensande in Richtung Ribnitz-Damgarten und weiter nach Stralsund. Auch für die Anreise zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst spielt die Bundesstraße eine bedeutende Rolle. Bei Altheide zweigt die Landesstraße 21 zu den Ostseebädern ab. Eine Vollsperrung in diesem Abschnitt wirkt sich deshalb nicht nur auf den Verkehr zwischen den unmittelbar angrenzenden Orten aus, sondern unterbricht auch eine wichtige Verbindung für den regionalen und überregionalen Verkehr.

Unfallursache bleibt zunächst ungeklärt

Bei der Beurteilung des Zusammenstoßes ist zwischen dem bislang bekannten Ablauf und der tatsächlichen Unfallursache zu unterscheiden. Dass der Mercedes in den Gegenverkehr geriet, beschreibt die Fahrzeugbewegung unmittelbar vor der Kollision. Daraus lässt sich noch nicht ableiten, weshalb dies geschah oder ob ein Verkehrsverstoß vorlag. Angaben zu einer möglichen strafrechtlichen Bewertung des Geschehens waren zunächst nicht bekannt. Ebenso lag keine bestätigte Schadenssumme für die beiden beteiligten Fahrzeuge vor.

Erst wenige Tage zuvor hatte sich in Gelbensande ein anderer Unfall im Umfeld der B105 ereignet. Am Mittwoch, 14. Oktober, wurde ein 61 Jahre alter Radfahrer an der Einmündung Eichenallee zur Transitstraße schwer verletzt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock war er mit einem Auto zusammengestoßen, dessen Fahrerin nach bisherigen Erkenntnissen beim Abbiegen den vorfahrtsberechtigten Radfahrer übersehen hatte. Der Mann musste in einem Rostocker Krankenhaus behandelt werden. Bei diesem Vorfall handelte es sich um ein eigenständiges Unfallgeschehen. Ein Zusammenhang mit der Kollision vom Sonntag ist nicht bekannt.

Für die fünf Verletzten des Sonntagsunfalls bedeutete der Einsatz zunächst eine medizinische Behandlung im Krankenhaus, für zahlreiche andere Verkehrsteilnehmer eine längere Unterbrechung ihrer Fahrt auf der B105. Weitere Angaben zum Verlauf der medizinischen Versorgung gab es zunächst nicht. Auch über den genauen Zeitpunkt, zu dem die gesperrte Strecke wieder ohne Einschränkungen befahrbar war, lag zunächst keine bestätigte Information vor. Die genauen Hintergründe des Zusammenstoßes blieben ebenfalls offen.

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