Drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf der B19 im Oberallgäu

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Verkehrsunfall auf der B19 bei Ofterschwang im bayerischen Landkreis Oberallgäu sind am Freitag, 16. Oktober 2026, drei Menschen verletzt worden. Zwei Autos stießen am frühen Nachmittag frontal zusammen, nachdem eines der Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn geraten war. Alle drei Verletzten kamen in ein Krankenhaus. Die Bundesstraße musste zwischen Sonthofen und Fischen zeitweise vollständig gesperrt werden. Erst gegen 14.30 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Oberstdorf wieder rollen.

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Mercedes gerät auf der B19 in den Gegenverkehr

Der Unfall ereignete sich am frühen Freitagnachmittag im Bereich Schweineberg, südlich von Sonthofen. Nach Informationen der Allgäuer Zeitung war ein Mercedes mit zwei älteren Insassen auf der B19 von Sonthofen in Richtung Fischen unterwegs. Kurz hinter Sigishofen geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn.

Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Die Polizei wurde gegen 13.21 Uhr über den Unfall informiert. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West meldete anschließend einen Einsatz auf der Bundesstraße und die vollständige Sperrung des betroffenen Abschnitts.

Warum der Mercedes seine Fahrspur verließ, war zunächst nicht bekannt. Auch zu den Geschwindigkeiten der beteiligten Fahrzeuge und dem genauen Ablauf unmittelbar vor der Kollision lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

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Drei Menschen verletzt und ins Krankenhaus gebracht

Bei dem Frontalunfall wurden nach Angaben der Polizei drei Menschen verletzt. Sie wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Informationen der Allgäuer Zeitung konnten die Verletzten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Über die Schwere ihrer Verletzungen lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Ob einzelne Personen länger stationär behandelt werden müssen, war ebenfalls nicht bekannt.

An der Unfallstelle waren Kräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz. Sie kümmerten sich um die Verletzten und sicherten den betroffenen Straßenabschnitt.

Weitere Einzelheiten zu den beteiligten Personen und zur Höhe des entstandenen Sachschadens waren zunächst nicht bekannt.

B19 zwischen Sonthofen und Fischen vollständig gesperrt

Der Unfall führte am Freitagnachmittag zu erheblichen Einschränkungen auf einer wichtigen Verkehrsverbindung im südlichen Oberallgäu. Die B19 war zwischen Sonthofen und Fischen vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen nicht befahrbar.

Wegen der Sperrung musste der Verkehr auf umliegende Straßen ausweichen. Auf der Umleitungsstrecke über Ofterschwang bildeten sich nach Informationen der Allgäuer Zeitung Rückstaus.

Gegen 14.30 Uhr wurde die Fahrbahn in Richtung Oberstdorf wieder freigegeben. Damit war der Abschnitt zumindest für den Verkehr in südlicher Richtung wieder passierbar. Wann auch die Gegenrichtung vollständig freigegeben wurde, ging aus den zunächst verfügbaren Angaben nicht hervor.

Für die Verkehrsteilnehmer hatte die Sperrung unmittelbare Folgen. Die B19 verbindet mehrere Orte im südlichen Oberallgäu und wird sowohl im regionalen Alltagsverkehr als auch auf Fahrten in die Allgäuer Alpen genutzt. Eine Unterbrechung zwischen Sonthofen und Fischen wirkt sich deshalb nicht nur auf den Verkehr unmittelbar an der Unfallstelle aus.

Unfallursache bei Ofterschwang weiterhin ungeklärt

Im Mittelpunkt der weiteren Unfallaufnahme steht die Frage, weshalb der Mercedes in den Gegenverkehr geriet. Gesichert ist zunächst der Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Umstände, die zum Verlassen der ursprünglichen Fahrspur führten, waren dagegen noch offen.

Ob menschliche, technische oder äußere Faktoren eine Rolle gespielt haben, ließ sich zunächst nicht feststellen. Entsprechende Angaben der Polizei lagen nicht vor.

Ebenso blieb zunächst offen, ob zusätzliche Untersuchungen zum Unfallhergang erforderlich werden. Erkenntnisse zu möglichen Verkehrsverstößen oder strafrechtlichen Ermittlungen waren zum Zeitpunkt der ersten Meldungen nicht bekannt.

B19 ist wichtige Verkehrsachse im südlichen Allgäu

Die Bundesstraße 19 gehört zu den zentralen Straßenverbindungen im Allgäu. Sie führt unter anderem über Kempten und Sonthofen weiter in Richtung Fischen und Oberstdorf. Damit erschließt sie sowohl Wohnorte und Wirtschaftsstandorte als auch touristisch bedeutende Gebiete am Rand der Allgäuer Alpen.

Der betroffene Streckenabschnitt liegt im Landkreis Oberallgäu, unweit der Gemeinde Ofterschwang. In diesem Bereich bündelt die Bundesstraße einen erheblichen Teil des Verkehrs zwischen den südlichen Gemeinden und dem Raum Sonthofen.

Erst im Sommer 2026 waren umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der B19 zwischen Fischen-Weiler und Sigishofen abgeschlossen worden. Das Staatliche Bauamt Kempten hatte die Verkehrsfreigabe für den 17. Juli angekündigt, rund zwei Wochen früher als ursprünglich geplant.

Im Zuge der Arbeiten wurde der Straßenabschnitt grundlegend erneuert. Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem die Erneuerung des Asphaltoberbaus, Veränderungen an der Entwässerung sowie eine Verbreiterung der Fahrbahn auf 8,50 Meter. Die Baukosten bezifferte das Staatliche Bauamt auf rund 4,5 Millionen Euro.

Ein Zusammenhang zwischen den Sanierungsarbeiten und dem Unfall vom Freitag ist nicht belegt.

Bereits am Vortag Unfall auf der B19 bei Sonthofen

Schon am Donnerstag, 15. Oktober, hatte ein anderer Verkehrsunfall auf der B19 zu erheblichen Behinderungen geführt. Kurz vor der Anschlussstelle Sonthofen-Süd ereignete sich am späten Nachmittag ein Auffahrunfall.

Damals staute sich der Verkehr in Richtung Norden nach Angaben der Allgäuer Zeitung auf mehreren Kilometern. Die beiden Unfälle ereigneten sich an unterschiedlichen Tagen und sind unabhängig voneinander zu betrachten.

Der Frontalzusammenstoß vom Freitag führte nun erneut zu einer Sperrung der wichtigen Verkehrsverbindung. Drei Verletzte mussten medizinisch versorgt werden. Die genaue Ursache des Zusammenstoßes bei Ofterschwang blieb zunächst ungeklärt.

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