Frontalzusammenstoß in der Hessensteinkurve: Vier Menschen verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 in Nordhessen sind am Freitag, 9. Oktober 2026, vier Menschen verletzt worden. In der sogenannten Hessensteinkurve zwischen Viermünden und Ederbringhausen stießen gegen 16 Uhr ein Pkw und ein Kastenwagen frontal zusammen. Das geht aus einem Bericht der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) hervor, die sich beim Unfallhergang auf Angaben der Polizei beruft. Der Unfall auf der B252 führte zu einer vollständigen Sperrung der Bundesstraße. Eine der verletzten Personen musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Rettungshubschrauber bringt Schwerverletzten in eine Klinik

Die Folgen des Zusammenstoßes waren erheblich. Nach Informationen der HNA wurde ein Mensch sehr schwer verletzt. Für den Transport in ein Krankenhaus kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die drei weiteren Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Wie schwer sie verletzt wurden, war zunächst nicht näher bekannt. Auch zu ihrem späteren Gesundheitszustand lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsarbeiten mit einer Rettungsschere. Solche Geräte werden bei der technischen Hilfeleistung eingesetzt, um Teile beschädigter Fahrzeuge zu öffnen oder zu entfernen. Ob und wie lange Insassen in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt waren, blieb zunächst unklar. Ebenso war nicht bekannt, wie viele Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort waren oder welche Feuerwehren alarmiert wurden.

Der Einsatz von Rettungshubschrauber, Rettungswagen und technischem Rettungsgerät verdeutlicht den Umfang der erforderlichen Hilfe. Nähere Informationen über die Rettungsmaßnahmen an den beiden Fahrzeugen lagen zunächst nicht vor. Insbesondere blieb offen, ob die Feuerwehr Personen mit hydraulischem Gerät aus den Fahrzeugen befreien musste oder die Rettungsschere für andere Arbeiten eingesetzt wurde.

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Zwei Fahrzeuge kollidieren auf der Strecke nach Korbach

Die Unfallstelle liegt im Landkreis Waldeck-Frankenberg auf dem Abschnitt der B252 zwischen dem Frankenberger Stadtteil Viermünden und Ederbringhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Vöhl. Der betroffene Bereich ist als Hessensteinkurve bekannt. Bei den beteiligten Fahrzeugen handelte es sich um einen Pkw und einen Kastenwagen. Beide trugen nach Angaben der HNA ein Kennzeichen des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Die Bundesstraße gehört zu den wichtigen Straßenverbindungen in Nordhessen. Nach Angaben der Landesstraßenbaubehörde Hessen Mobil verläuft die B252 von Brakel in Nordrhein-Westfalen bis in den Raum Marburg. Sie ist eine wesentliche Nord-Süd-Verbindung im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Auf dem betroffenen Abschnitt verbindet sie den Raum Frankenberg mit der Richtung Korbach.

Eine Vollsperrung unterbricht damit nicht nur den unmittelbaren Verkehr zwischen den benachbarten Orten. Auch Fahrer, die auf der Bundesstraße längere Strecken innerhalb Nordhessens zurücklegen, sind von der Unterbrechung betroffen. Der Verkehr kann während einer vollständigen Sperrung nicht an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Gutachter soll Unfallgeschehen untersuchen

Warum die beiden Fahrzeuge frontal zusammenstießen, war am Freitagabend nicht geklärt. Nach dem HNA-Bericht wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt. Die Untersuchung soll helfen, den Ablauf des Zusammenstoßes anhand der vorhandenen Spuren und der beschädigten Fahrzeuge nachzuvollziehen. Ein Ergebnis lag zunächst nicht vor.

Unklar blieb unter anderem, in welchen Richtungen die Fahrzeuge unmittelbar vor dem Zusammenstoß unterwegs waren und wie es zur Kollision kam. Gesicherte Angaben darüber, ob eines der Fahrzeuge die Fahrspur verlassen hatte, gab es zunächst nicht. Ebenso wenig lagen bestätigte Informationen zu möglichen äußeren Einflüssen vor.

Aus der Lage der Unfallstelle in einer Kurve lässt sich die Ursache nicht ableiten. Auch zu möglichen technischen Problemen an den Fahrzeugen oder zum Verhalten der Beteiligten gab es zunächst keine gesicherten Erkenntnisse.

Informationen über das Alter der Fahrer, die Verteilung der Verletzten auf die beiden Fahrzeuge und den entstandenen Sachschaden waren zunächst nicht bekannt. Auch dazu, welche konkreten Spuren die Ermittler an der Unfallstelle sichern konnten, lagen keine näheren Angaben vor.

B252 nach dem Unfall vollständig gesperrt

Wegen des Einsatzes war die Bundesstraße zwischen Viermünden und Ederbringhausen voll gesperrt. Die HNA meldete die Sperrung am Freitagnachmittag. Ein gesicherter Zeitpunkt für die Aufhebung war zunächst nicht bekannt. Auch die genaue Dauer der Verkehrsbehinderungen ließ sich damit noch nicht beziffern.

Für den Verkehr in Richtung Frankenberg und Korbach bedeutete die Sperrung, dass der betroffene Straßenabschnitt nicht passierbar war. Welche Umleitungsstrecken während des Rettungseinsatzes eingerichtet wurden, war zunächst nicht bestätigt. Verkehrsteilnehmer mussten deshalb die aktuelle Verkehrslage berücksichtigen und gegebenenfalls eine andere Strecke wählen.

Bei einem Unfall mit schwer verletzten Menschen können neben der Versorgung der Beteiligten auch die Untersuchung der Unfallstelle und die Bergung beschädigter Fahrzeuge Zeit beanspruchen. Welche dieser Arbeiten an der Hessensteinkurve bereits abgeschlossen waren, ging aus den zunächst verfügbaren Informationen nicht hervor.

Ob die Bundesstraße noch am Freitagabend wieder vollständig freigegeben werden konnte, blieb zunächst offen. Auch zum Abschluss der Unfallaufnahme gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Der Frontalzusammenstoß hatte damit sowohl für die vier verletzten Menschen als auch für den Verkehr auf einer wichtigen nordhessischen Bundesstraße erhebliche Folgen. Die genaue Ursache des Unfalls und der weitere Gesundheitszustand der Verletzten waren zunächst ungeklärt.

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