Auto landet in Haustadt auf geparktem Wagen, Fahrer in Lebensgefahr

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall in Haustadt im saarländischen Landkreis Merzig-Wadern sind in der Nacht zum Sonntag, 11. Oktober 2026, zwei Männer verletzt worden. Der 30 Jahre alte Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sein 24 Jahre alter Beifahrer wurde schwer verletzt. Das Auto geriet auf der Haustadter-Tal-Straße von seiner Fahrspur ab, überschlug sich und kollidierte mit Wohngebäuden. Schließlich kam der Wagen auf einem geparkten Auto zum Stillstand. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter zur Klärung der Unfallursache eingeschaltet.

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Wagen gerät in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn

Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht auf der Haustadter-Tal-Straße im Beckinger Ortsteil Haustadt. Der 30-jährige Fahrer war nach Angaben der Polizeiinspektion Merzig in Richtung Honzrath unterwegs. In einer Rechtskurve geriet sein Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn.

Dort kollidierte der Wagen nach den Angaben der Polizei mit einem anderen Fahrzeug und wurde aufgeschleudert. Anschließend kam es zu Zusammenstößen mit zwei Wohnanwesen. Schließlich blieb das Unfallauto auf dem Dach eines weiteren Pkw liegen, der quer zur Fahrbahn geparkt war.

Das Fahrzeug hatte sich während des Unfallgeschehens überschlagen. Wie es zu dem Kontrollverlust und den anschließenden Zusammenstößen kam, war am Sonntag zunächst nicht geklärt. Auch zur genauen Ursache für das Abkommen von der ursprünglichen Fahrspur lagen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

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Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden

Der Fahrer konnte das verunglückte Fahrzeug nicht eigenständig verlassen. Feuerwehrkräfte mussten den 30-Jährigen aus dem Wagen befreien. Für den Einsatz rückte die Feuerwehr nach Polizeiangaben mit zwölf Fahrzeugen an.

Rettungskräfte versorgten die beiden Verletzten und brachten sie anschließend in unterschiedliche Krankenhäuser. Der lebensgefährlich verletzte Fahrer wurde in das Klinikum auf dem Winterberg in Saarbrücken eingeliefert. Sein schwer verletzter Beifahrer kam in die St. Elisabeth Klinik nach Saarlouis.

Beide Männer stammen aus dem Landkreis Saarlouis. Weitere gesicherte Angaben über ihren Gesundheitszustand nach der Einlieferung in die Krankenhäuser lagen am Sonntag zunächst nicht vor. Insbesondere gab es zunächst keine Bestätigung, dass sich der Zustand des Fahrers bereits verbessert hatte.

Sechs Fahrzeuge und zwei Wohnanwesen beschädigt

Die Auswirkungen des Unfalls beschränkten sich nicht auf das Fahrzeug der beiden Männer. Nach Angaben der Polizeiinspektion Merzig wurden insgesamt sechs Autos beschädigt. Ein Teil der Schäden entstand durch umherfliegende Fahrzeugteile.

Zusätzlich wurden zwei Wohnanwesen durch das Unfallgeschehen in Mitleidenschaft gezogen. Der Wagen war im Verlauf des Unfalls mit den Gebäuden kollidiert, bevor er auf dem geparkten Auto zum Stillstand kam.

Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 50.000 Euro. Dabei handelt es sich um eine vorläufige Bewertung der Sachschäden. Eine abschließende Aufstellung der Schäden an den einzelnen Autos und Gebäuden wurde zunächst nicht veröffentlicht.

Welche baulichen Schäden die Zusammenstöße an den beiden Wohnanwesen verursachten, war ebenfalls noch nicht näher bekannt. Auch zu möglichen Schäden innerhalb der Gebäude lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

Staatsanwaltschaft schaltet Gutachter zur Unfallklärung ein

Die genaue Ursache des schweren Verkehrsunfalls ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter eingeschaltet, um die Umstände und den Ablauf des Geschehens untersuchen zu lassen.

Im Mittelpunkt steht dabei der Fahrtverlauf des 30-Jährigen vor dem Abkommen auf die Gegenfahrbahn. Fest steht bislang, dass sich das Fahrzeug in Richtung Honzrath bewegte und in einer Rechtskurve nach links geriet. Warum dies geschah, ist noch offen.

Auch die anschließende Abfolge der Zusammenstöße mit Fahrzeugen und Gebäuden gehört zum Unfallgeschehen, dessen Einzelheiten geklärt werden müssen. Ein abschließendes Ergebnis der Untersuchungen wurde am Sonntag noch nicht bekannt gegeben.

Weitere Angaben zu möglichen Einflussfaktoren auf den Unfall lagen zunächst nicht vor. Ein konkreter Auslöser konnte daher noch nicht benannt werden.

Haustadter-Tal-Straße bis zum Morgen gesperrt

Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme war die betroffene Straße für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung dauerte nach Polizeiangaben bis kurz vor 6 Uhr am Sonntagmorgen.

Damit war die Verbindung in Haustadt über mehrere Stunden nicht regulär befahrbar. Angaben zu einer offiziell ausgeschilderten Umleitung wurden zunächst nicht veröffentlicht.

An der Unfallstelle waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Neben der Versorgung der Verletzten und der Befreiung des Fahrers mussten die Folgen der zahlreichen Zusammenstöße bewältigt werden.

Der schwere Verkehrsunfall in Haustadt beschäftigt nun die Ermittlungsbehörden. Zwei Männer wurden verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Zudem entstanden Schäden an mehreren Fahrzeugen und Wohngebäuden. Wann die Ergebnisse des beauftragten Gutachters vorliegen werden, war am Sonntag noch nicht bekannt.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu