Auto fährt durch Hofgeismarer Fußgängerzone: Acht Verletzte

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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In der nordhessischen Stadt Hofgeismar ist am Freitagvormittag ein Auto mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone gefahren und hat mehrere Menschen erfasst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen wurden insgesamt acht Personen verletzt. Vier von ihnen kamen vorsorglich in Krankenhäuser. Schwere Verletzungen waren bei den Betroffenen nach dem Stand von 12.23 Uhr nicht bekannt. Der 68 Jahre alte Fahrer wurde ebenfalls in eine Klinik gebracht. Sein Zustand wurde von der Polizei als kritisch beschrieben. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand könnte ein medizinischer Notfall des Mannes den Unfall ausgelöst haben.

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Fahrt begann gegen 10.30 Uhr nahe der Mühlenstraße

Der Unfall in Hofgeismar ereignete sich gegen 10.30 Uhr im Zentrum der Stadt im Landkreis Kassel. Nach Angaben der Polizei war der Fahrer zuvor an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen. Zeugen hätten den Eindruck gehabt, dass der Mann am Steuer gesundheitliche Probleme habe. Als sie ihn ansprechen wollten, sei der Mercedes plötzlich beschleunigt und mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone gefahren. Dort erfasste das Fahrzeug nach Angaben der Polizei mehrere Passanten und stieß mit Außenständern von Geschäften zusammen. Anschließend fuhr der Wagen gegen das Schaufenster eines Kaufhauses und kam kurz darauf zum Stillstand.

Acht Menschen verletzt, vier vorsorglich im Krankenhaus

Die Polizei bezifferte die Zahl der Verletzten am Mittag auf acht. Genannt wurden Schürfwunden, Prellungen und Schockreaktionen. Vier Menschen wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Nach den bis dahin vorliegenden Informationen erlitt keiner von ihnen schwere Verletzungen. Zu einzelnen Betroffenen machte die Polizei keine näheren Angaben. Unmittelbar nach dem Stillstand des Autos leisteten Passanten dem Fahrer Erste Hilfe. Anschließend wurde der 68-Jährige notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand soll nach Angaben der Polizei kritisch sein. Weitere medizinische Einzelheiten wurden nicht veröffentlicht.

Polizei sieht medizinischen Notfall als mögliche Ursache

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass bei dem Fahrer offenbar ein medizinischer Notfall vorlag und dieser für den Unfall ursächlich gewesen sein könnte. Welche gesundheitliche Ursache konkret dahinterstand, war zunächst nicht bekannt. Gesicherte Angaben zu einer bestimmten Erkrankung oder einem konkreten medizinischen Ereignis lagen nicht vor. Die Polizei bezeichnet den Vorfall in ihrer Folgemeldung ausdrücklich als Unfall. Die genaue Rekonstruktion des Geschehens ist dennoch nicht abgeschlossen. Ein Gutachter wurde in die Ermittlungen einbezogen, um den Ablauf und die technischen sowie tatsächlichen Umstände der Fahrt zu untersuchen.

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Hoher Sachschaden in der Fußgängerzone

Neben den Verletzten entstand nach Polizeiangaben erheblicher Sachschaden. Das Auto kollidierte auf seiner Fahrt mit Außenständen von Geschäften und prallte schließlich gegen das Schaufenster eines Kaufhauses. Eine genaue Schadenssumme konnte die Polizei am Mittag noch nicht nennen. Der betroffene Bereich der Fußgängerzone blieb zunächst abgesperrt, während Einsatzkräfte arbeiteten und die Unfallaufnahme lief. Polizei und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Kräften vor Ort. Die Ermittler müssen nun unter anderem klären, wie genau sich die Fahrt durch die Fußgängerzone entwickelte und welche Schäden an Gebäuden, Geschäftsauslagen und weiteren Gegenständen entstanden sind.

Vorfall wird als Verkehrsunfall untersucht

Der Fall hat auch deshalb überregionale Aufmerksamkeit ausgelöst, weil ein Fahrzeug in einem Bereich unterwegs war, der vor allem von Fußgängern genutzt wird. Maßgeblich für die Einordnung bleibt der aktuelle Ermittlungsstand der Polizei. Danach sprechen die bisherigen Erkenntnisse für einen Verkehrsunfall im Zusammenhang mit einem möglichen medizinischen Notfall des Fahrers. Eine abschließende Ursache steht noch nicht fest. Ebenso offen blieb zunächst, wann die Unfallstelle vollständig freigegeben werden kann und ob sich die Zahl oder die Einschätzung der Verletzungen noch verändert. Entscheidend für die weitere Bewertung sind die laufenden Ermittlungen und die Ergebnisse des eingeschalteten Gutachters.

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