64-Jähriger stirbt nach Zusammenstoß mit Baum auf der L12 bei Wismar

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 12 zwischen Wismar und der Insel Poel ist am Samstag, 31. Oktober 2026, ein 64 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann war am Nachmittag mit seinem Wagen in Richtung Poel unterwegs, als das Fahrzeug nahe Krusenhagen von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Der Fahrer starb noch am Unfallort. Die Polizei untersucht weiterhin, weshalb es zu dem Unfall kam.

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Tödlicher Unfall auf der L12 nahe Krusenhagen

Der Zusammenstoß ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock gegen 14:35 Uhr. Der 64-Jährige fuhr mit einem VW Golf auf der Landesstraße 12 von Wismar in Richtung Insel Poel. Kurz hinter der Abzweigung nach Krusenhagen verließ das Auto die Fahrbahn und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die Polizei bestätigte den Todesfall am Samstagabend in einer offiziellen Mitteilung.

Die Unfallstelle befindet sich auf der Straßenverbindung zwischen der Hansestadt Wismar und der Ostseeinsel Poel im Landkreis Nordwestmecklenburg. Die L12 gehört zu den wichtigen Verbindungen in diesem Küstenabschnitt Mecklenburg-Vorpommerns.

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Wie genau der Wagen von der Fahrbahn geriet, ist bisher nicht geklärt. Die Polizei beschränkte sich bei der Schilderung auf den bisherigen Erkenntnisstand. Eine abschließende Rekonstruktion des Unfallgeschehens liegt noch nicht vor.

Landesstraße nach dem Unfall zwei Stunden gesperrt

Der tödliche Verkehrsunfall hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Verkehr zwischen Wismar und Poel. Die Landesstraße 12 musste für die polizeiliche Unfallaufnahme und die Bergung des beschädigten Fahrzeugs gesperrt werden.

Nach offiziellen Angaben dauerte die Sperrung etwa zwei Stunden. Während dieser Zeit stand der betroffene Streckenabschnitt dem regulären Verkehr nicht zur Verfügung. Eine genaue Uhrzeit für das Ende der Sperrung nannte die Polizei nicht.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte das Polizeipräsidium Rostock auf 15.000 Euro. Die Angabe betrifft den materiellen Schaden und ist unabhängig von den tödlichen Folgen des Zusammenstoßes zu betrachten.

Die polizeiliche Mitteilung enthielt keine näheren Angaben zum Umfang der eingesetzten Rettungskräfte oder zu möglichen weiteren Insassen. Auch ein gesonderter Zeugenaufruf war zunächst nicht Bestandteil der veröffentlichten Informationen.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Nach dem tödlichen Unfall bei Wismar ist weiterhin offen, weshalb der 64-jährige Fahrer die Fahrbahn verließ. Das Polizeipräsidium Rostock erklärte am Samstagabend, dass die Ermittlungen zur Unfallursache andauerten.

Damit steht zwar der bisher bekannte Ablauf des Zusammenstoßes fest, nicht jedoch dessen Auslöser. Ob äußere Bedingungen, technische Umstände oder andere Faktoren eine Rolle spielten, wurde von der Polizei nicht mitgeteilt.

Auch zur Geschwindigkeit des Fahrzeugs unmittelbar vor der Kollision lagen zunächst keine behördlich bestätigten Angaben vor. Eine bestimmte Ursache lässt sich deshalb derzeit nicht benennen.

Die Ermittlungen sollen die Umstände des Geschehens klären. Dass ein Auto von der Straße abkommt und gegen einen Baum prallt, erlaubt für sich genommen noch keine Aussage darüber, warum der Fahrer von seinem bisherigen Fahrweg abwich.

Baumunfälle auf Landstraßen bleiben ein erhebliches Risiko

Der Unfall auf der L12 gehört zu einer Gruppe besonders folgenschwerer Verkehrsunfälle. Zusammenstöße mit Straßenbäumen können auch dann schwere Verletzungen verursachen, wenn nur ein einziges Fahrzeug beteiligt ist. Anders als bei einer Kollision mit einer nachgiebigen Begrenzung trifft das Auto dabei auf ein festes Hindernis.

Nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer kamen im Jahr 2025 bundesweit 449 Menschen bei Verkehrsunfällen mit Bäumen ums Leben. Davon starben 388 auf Landstraßen. Die meisten tödlich verunglückten Personen saßen in einem Pkw.

Die Unfallforscher weisen darauf hin, dass die Zahl der Todesfälle bei Baumunfällen langfristig deutlich zurückgegangen ist. Im Vergleich zu 1995 hat sie sich erheblich verringert. In den vergangenen Jahren waren allerdings nur noch geringe Fortschritte zu verzeichnen.

Als mögliche Schutzmaßnahmen nennt die Unfallforschung unter anderem Leitplanken an besonders gefährdeten Straßenabschnitten, Geschwindigkeitsbegrenzungen an Unfallschwerpunkten und eine bessere Kennzeichnung enger Kurven. Diese allgemeinen Empfehlungen erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf die konkrete Ursache des Unfalls bei Wismar.

Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete 2025 insgesamt 94 Verkehrstote

Auch in Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Verkehrssicherheit ein bedeutendes Thema. Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden im Jahr 2025 landesweit 55.282 Straßenverkehrsunfälle registriert. Bei 5.175 Unfällen kamen Menschen zu Schaden.

Insgesamt verloren 94 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das war eine Person mehr als im Jahr 2024. Weitere 1.061 Menschen wurden schwer und 5.501 leicht verletzt.

Eine besondere Bedeutung haben in dem Flächenland Straßenabschnitte außerhalb geschlossener Ortschaften. Dort können Zusammenstöße mit festen Hindernissen besonders schwere Folgen haben. Die Unfallforschung der Versicherer hatte bereits für 2024 festgestellt, dass in Mecklenburg-Vorpommern etwa ein Drittel aller Verkehrstoten bei Baumunfällen ums Leben kam.

Der Unfall vom 31. Oktober auf der L12 macht die möglichen Folgen eines solchen Zusammenstoßes erneut deutlich. Während der Tod des 64-Jährigen, der Unfallort und die zeitweilige Straßensperrung bestätigt sind, bleibt die Ursache des Geschehens weiterhin ungeklärt. Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Rostock dauern an.

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