
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Wurmlingen im Landkreis Tuttlingen ist am Donnerstagabend, 8. Oktober 2026, ein 24 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Sein 23-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Das Fahrzeug war gegen 18.46 Uhr am Ortseingang von der Fahrbahn abgekommen, hatte mehrere Hindernisse gerammt und sich anschließend überschlagen. Schließlich blieb der Wagen auf dem Dach in einem Kellerabgang liegen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Konstanz könnte überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall geführt haben. Die Ermittlungen dauern an.
Der Unfall ereignete sich im Bereich der Abfahrt von der Bundesstraße 14 zur Unteren Hauptstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der 24-Jährige von Tuttlingen kommend in Richtung Wurmlingen unterwegs. Als er die Abfahrt nehmen wollte, geriet sein Wagen in einer Rechtskurve im Bereich der Unterführung außer Kontrolle.
Die Ermittler gehen bislang davon aus, dass der Fahrer möglicherweise zu schnell unterwegs war. Dabei handelt es sich um eine vorläufige Einschätzung der Polizei. Eine konkrete Geschwindigkeit wurde zunächst nicht genannt. Das Fahrzeug geriet nach links und verließ die Fahrbahn. Was genau zum Kontrollverlust führte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Nachdem das Auto die Straße verlassen hatte, kollidierte es zunächst mit einem Carport. Dabei wurden sowohl die Überdachung als auch ein dort abgestelltes Fahrzeug erheblich beschädigt. Der Wagen des 24-Jährigen kam anschließend nicht zum Stillstand, sondern geriet weiter in eine abschüssige Böschung.
Dort überschlug sich das Fahrzeug und kollidierte schließlich mit einem Gebäude. Am Ende blieb das Auto auf dem Dach in einem Kellerabgang liegen. Der ungewöhnliche Endpunkt des Unfalls verdeutlicht, wie weit sich das Fahrzeug nach dem Verlassen der Fahrbahn noch bewegte.
Nach Angaben der Polizei wurde der Wagen bei dem Unfall vollständig zerstört. Auch an den Einrichtungen und Fahrzeugen, mit denen er kollidierte, entstanden erhebliche Schäden.
Unmittelbar nach dem Unfall wurden Rettungskräfte alarmiert. Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehr und der Polizei rückten zur Unfallstelle aus. Sie konnten die beiden Insassen aus dem zerstörten Wagen bergen.
Für den 24-jährigen Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Sein 23 Jahre alter Beifahrer überlebte den Zusammenstoß, erlitt allerdings schwere Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Genauere Angaben zur Art seiner Verletzungen machte die Polizei zunächst nicht. Auch über seinen weiteren Gesundheitszustand lagen am Freitagmorgen keine zusätzlichen gesicherten Informationen vor. Weitere verletzte Personen wurden in der ersten Polizeimitteilung nicht genannt.
Die Unfallaufnahme und die Bergung des Fahrzeugs führten am Donnerstagabend zu Verkehrsbehinderungen in Wurmlingen. Die Untere Hauptstraße musste nach Angaben der Polizei für die Dauer der Arbeiten vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis etwa 22.30 Uhr und damit mehrere Stunden nach dem Unfall.
Die Einsatzkräfte mussten sich nicht nur mit dem zerstörten Fahrzeug befassen. Auch die beschädigten Einrichtungen und der Unfallort im Bereich des Kellerabgangs gehörten zum Geschehen.
Eine weitergehende Sperrung der Bundesstraße 14 wurde in der ersten Polizeimitteilung nicht ausdrücklich genannt. Auch über zusätzliche Verkehrsmaßnahmen am Freitag lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Neben den tödlichen und schweren Verletzungen verursachte der Unfall erhebliche Sachschäden. Das Polizeipräsidium Konstanz bezifferte die Gesamtschadenshöhe in seiner Mitteilung vom Donnerstagabend auf rund 150.000 Euro.
Beschädigt wurden neben dem Unfallwagen auch ein Carport und das darin abgestellte Fahrzeug. Außerdem kollidierte das Auto mit einem Gebäude, bevor es im Kellerabgang liegen blieb. Eine genaue Aufschlüsselung der geschätzten Schadenssumme auf die einzelnen Fahrzeuge und baulichen Einrichtungen wurde zunächst nicht veröffentlicht.
Ob am betroffenen Gebäude weitere Maßnahmen notwendig sind, blieb zunächst offen. Zu möglichen Auswirkungen auf die Nutzung des Gebäudes oder zu zusätzlichen Sicherungsarbeiten machte die Polizei keine näheren Angaben.
Die weiteren Ermittlungen hat die Verkehrspolizei Zimmern ob Rottweil übernommen. Sie soll den genauen Ablauf des schweren Verkehrsunfalls klären. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, weshalb der Autofahrer in der Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Die Polizei bezeichnete die Geschwindigkeit bereits am Donnerstagabend als möglichen wesentlichen Faktor. Ob tatsächlich eine überhöhte Geschwindigkeit den Unfall verursachte und welche weiteren Umstände eine Rolle spielten, stand zunächst nicht abschließend fest.
Der tödliche Verkehrsunfall in Wurmlingen wird damit weiterhin untersucht. Eine abschließende Darstellung der Unfallursache gab es am Freitagmorgen noch nicht. Auch zu möglichen zusätzlichen Erkenntnissen aus der Unfallaufnahme lagen zunächst keine weiteren offiziellen Angaben vor.
Um den genauen Unfallhergang aufzuklären, bittet die Polizei mögliche Zeugen um Unterstützung. Gesucht werden Personen, die den Wagen am Donnerstagabend vor dem Unfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Geschehen an der Abfahrt zur Unteren Hauptstraße machen können.
Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Zimmern ob Rottweil unter der Telefonnummer 0741 34879-0 entgegen.
Die Polizei hatte ihre erste Mitteilung zu dem Unfall am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 22.48 Uhr veröffentlicht. Darin bestätigte sie den Tod des 24-Jährigen, die schweren Verletzungen seines Beifahrers und die Beschädigungen am Unfallort. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf wurden fortgesetzt.
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