Vier Verletzte bei schwerem Unfall an der A2-Anschlussstelle Ziesar

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Ziesar der Autobahn 2 in Brandenburg sind vier Menschen verletzt worden. Ein 57 Jahre alter Autofahrer erlitt schwere Verletzungen, drei weitere Beteiligte wurden leicht verletzt. Der Zusammenstoß ereignete sich am Sonntag, 18. Oktober 2026, gegen 12.15 Uhr auf der Landesstraße 93 im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Zwei Autos wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

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Nach Angaben der Polizei Brandenburg wollte ein 64-jähriger Autofahrer mit seinem VW vom nahe gelegenen Autohof kommend die Landesstraße überqueren. Dabei übersah er nach ersten polizeilichen Erkenntnissen einen Skoda. Beide Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich. Der Unfall bei Ziesar führte zu einer mehr als einstündigen Vollsperrung der Kreuzung. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Polizei nennt erste Erkenntnisse zum Unfallhergang

Der Unfall ereignete sich im Bereich der Kreuzung zwischen der L93, der Zufahrt zum Autohof und der Anschlussstelle Ziesar. Nach der bisherigen Darstellung der Polizei wollte der 64-jährige VW-Fahrer die Landesstraße überqueren. Zeitgleich näherte sich auf der Straße ein Skoda, dessen Fahrer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Die genauen Bewegungsabläufe unmittelbar vor der Kollision sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Unfallstelle liegt im Umfeld der Autobahn 2, die unter anderem Berlin und Hannover miteinander verbindet. Der Zusammenstoß ereignete sich allerdings nicht auf der Autobahn selbst, sondern auf der Landesstraße im Bereich der Anschlussstelle. Nach dem Aufprall kam der VW von der Fahrbahn ab und blieb auf einer angrenzenden Grünfläche stehen. Der Skoda wurde ebenfalls erheblich beschädigt. Aufnahmen vom Unfallort zeigen deutliche Beschädigungen an den Frontbereichen beider Fahrzeuge.

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Skoda-Fahrer schwer verletzt, drei weitere Menschen leicht

Besonders schwer traf der Zusammenstoß den 57 Jahre alten Fahrer des Skoda. Nach Angaben der Polizeidirektion West erlitt er schwere Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Seine 61-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt. Über die genaue Art der Verletzungen und den weiteren Gesundheitszustand des schwer verletzten Mannes machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Auch die beiden Insassen des VW überstanden den Unfall nicht unverletzt. Der 64-jährige Fahrer und seine 57 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Damit wurden alle vier Personen verletzt, die sich in den beiden beteiligten Fahrzeugen befanden. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Angaben dazu, ob einzelne Beteiligte die Kliniken inzwischen wieder verlassen konnten, lagen zunächst nicht vor.

An der Unfallstelle waren neben dem Rettungsdienst auch Einsatzkräfte der Feuerwehr tätig. Sie unterstützten die Arbeiten im Bereich der beschädigten Fahrzeuge. Nach dem Zusammenstoß mussten zudem ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt werden. Die Unfallfahrzeuge wurden anschließend durch einen Abschleppdienst geborgen. Ob weitere Fahrzeuge oder Verkehrseinrichtungen beschädigt wurden, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor.

Kreuzung an der A2-Anschlussstelle mehr als eine Stunde gesperrt

Die Folgen des Unfalls waren auch für den Verkehr spürbar. Nach Angaben der Polizei musste die betroffene Kreuzung auf der Landesstraße 93 für mehr als eine Stunde vollständig gesperrt werden. Während dieser Zeit war die direkte Durchfahrt durch den Kreuzungsbereich nicht möglich. Die Einsatzkräfte konnten die Straße erst nach den notwendigen Rettungsmaßnahmen sowie den Arbeiten zur Unfallaufnahme und Bergung wieder freigeben.

Betroffen war damit ein Verkehrsknotenpunkt, der sowohl dem örtlichen Straßenverkehr als auch der Anbindung des Autohofs und der Autobahnanschlussstelle dient. Über mögliche Rückstaus oder Verzögerungen auf der A2 selbst machte die Polizei zunächst keine Angaben. Eine Sperrung der durchgehenden Autobahnfahrbahnen im Zusammenhang mit diesem Unfall wurde nicht gemeldet.

Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen ist erheblich. Die Polizei schätzt ihn auf insgesamt rund 60.000 Euro. Sowohl der VW als auch der Skoda waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abtransportiert werden. Ob die Fahrzeuge repariert werden können oder wirtschaftliche Totalschäden vorliegen, wurde nicht bekannt gegeben. Die Schadenssumme ist bislang eine polizeiliche Schätzung und keine abschließende Bewertung durch Sachverständige.

Kriminalpolizei untersucht die Unfallursache

Die weiteren Ermittlungen zum Verkehrsunfall hat die Kriminalpolizei übernommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es zu dem Zusammenstoß der beiden Autos kommen konnte. Die Polizei geht nach ihren ersten Erkenntnissen davon aus, dass der VW-Fahrer den herannahenden Skoda beim Überqueren der Landesstraße übersah. Eine abschließende Feststellung zur Verantwortlichkeit für den Unfall ist damit jedoch noch nicht verbunden.

Offen blieb zunächst, ob neben der Wahrnehmung des anderen Fahrzeugs weitere Umstände eine Rolle spielten. Zu den gefahrenen Geschwindigkeiten, den Sichtverhältnissen unmittelbar vor dem Zusammenstoß und möglichen weiteren Erkenntnissen aus der Unfallaufnahme wurden keine gesicherten Einzelheiten veröffentlicht. Auch zu möglichen Zeugenaussagen enthielt die Mitteilung keine näheren Angaben.

Die Polizeidirektion West veröffentlichte ihre Angaben zu dem Unfall am Montag, 19. Oktober 2026. Damit liegen inzwischen sowohl der genaue Unfallzeitpunkt als auch Informationen zur Schwere der Verletzungen und zu den unmittelbaren Verkehrsfolgen vor. Bei dem Zusammenstoß auf der L93 wurden insgesamt vier Menschen verletzt, einer davon schwer. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalls dauern an.

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