
Der Montag bringt Ende September noch einmal Temperaturen wie im Hochsommer. Am Montag, 28. September 2026, steigen die Werte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vor allem in Frankfurt, Stuttgart und am Oberrhein ungewöhnlich hoch. In Frankfurt werden am Nachmittag etwa 28 Grad, örtlich bis 29 Grad erwartet, für Stuttgart sind Werte um 29 Grad möglich. Im Raum Karlsruhe und am Oberrhein können sogar 29 bis 30 Grad erreicht werden. Eine amtliche Hitzewarnung besteht für diese Wetterlage jedoch nicht.
Verantwortlich für den ungewöhnlich warmen Wochenbeginn ist eine Wetterlage mit hohem Luftdruck über Teilen Mittel- und Osteuropas. Gleichzeitig liegt tiefer Luftdruck über dem Atlantik. Dadurch wird mit einer südlichen bis südwestlichen Strömung sehr warme Luft herangeführt. Bereits in den Tagen zuvor hatte der DWD darauf hingewiesen, dass mit zunehmend südlicher Strömung noch einmal recht warme Luft einfließt.
Besonders auffällig werden die Temperaturen in der Mitte und in Teilen des Südens. Nach den DWD-Daten mit Stand Sonntag, 27. September 2026, etwa 18.23 Uhr, startet Frankfurt mit ungefähr 12 bis 13 Grad in den Tag. Am Nachmittag werden rund 28 Grad erwartet, lokal sind etwa 29 Grad möglich.
Auch Stuttgart erlebt einen großen Temperatursprung. Nach morgendlichen Werten von etwa 10 bis 14 Grad steigt die Temperatur im Tagesverlauf auf rund 29 Grad. Dazu gibt es heitere Abschnitte. DWD-Prognosetabellen zeigen für Stationen im Oberrheingebiet ebenfalls Spitzenwerte um 29 bis 30 Grad. Karlsruhe-Rheinstetten wird in einem der aktuellen Prognoseläufe mit bis zu 30 Grad geführt.
Damit gehört das Wetter Frankfurt und Stuttgart am Montag zu den auffälligsten Beispielen für den späten Wärmeschub.
Auch abseits der höchsten Werte wird es für Ende September vielerorts ausgesprochen mild bis warm. In Köln liegen die Temperaturen am Morgen ungefähr bei 13 bis 14 Grad und steigen am Nachmittag auf etwa 27 Grad. Düsseldorf startet mit rund 14 bis 16 Grad und erreicht ungefähr 26 Grad.
Für Leipzig erwartet der DWD nach etwa 11 Grad am Morgen am Nachmittag ungefähr 26 Grad. Dabei bleibt es voraussichtlich heiter. Hannover erreicht nach morgendlichen 13 bis 14 Grad etwa 25 bis 26 Grad am Nachmittag.
Auch Nürnberg kommt noch einmal auf sommerliche Werte. Nach ungefähr 8 bis 11 Grad am Morgen sind am Nachmittag Werte um 26 Grad möglich. Die DWD-Prognosen zeigen für zahlreiche Stationen in der Mitte und im Süden Werte deutlich oberhalb von 25 Grad.
Etwas niedriger liegen die Temperaturen in Berlin. Dort startet der Montag bei ungefähr 9 bis 11 Grad. Tagsüber werden etwa 24 Grad erreicht. Dabei soll es meist heiter und trocken bleiben.
Für Bremen nennt die DWD-Prognose morgendliche Werte von etwa 12 bis 13 Grad und am Nachmittag rund 24 Grad. Der Himmel bleibt zeitweise bewölkt. Hamburg kommt nach ungefähr 12 bis 13 Grad am Morgen auf etwa 23 Grad, ebenfalls bei überwiegend bewölktem Himmel.
In Dresden werden morgens ungefähr 12 Grad erwartet. Am Nachmittag sind etwa 23 Grad möglich, wobei sich längere heitere Abschnitte zeigen können.
Für die genannten Städte zeichnet sich insgesamt ein überwiegend trockener Tag ab. Belastbare Niederschlagsmengen in Millimetern weist der DWD für diese Konstellation nicht aus. Deshalb lässt sich aus den Vorhersagen keine konkrete Regenmenge ableiten. Warnrelevante Windböen sind für diese Städte ebenfalls nicht ausgewiesen. Die DWD-Stationstabellen zeigen für die meisten betrachteten Orte keine entsprechende Böenkennzeichnung.
Trotz der ungewöhnlichen Wärme handelt es sich nach dem amtlichen Warnsystem des Deutschen Wetterdienstes nicht um eine Warnlage wegen Hitze.
Nach dem DWD-Warnlagebericht vom Sonntagvormittag, 27. September 2026, etwa 10.30 Uhr, besteht für Montag keine amtliche Wetterwarnung, markante Wetterwarnung, Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung aufgrund der hohen Temperaturen. Auch in der Wochenvorhersage wird der Montag nicht als Tag mit markanten Wetterentwicklungen eingestuft.
Das ist ein wichtiger Unterschied: Temperaturen von 28, 29 oder örtlich 30 Grad können für Ende September außergewöhnlich hoch sein, erfüllen aber nicht automatisch die Kriterien für eine amtliche Hitzewarnung.
Die Temperaturen liegen zugleich deutlich über dem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Ende September ist die typische Tageshöchsttemperatur wesentlich niedriger. Der DWD beschreibt die Wetterentwicklung entsprechend als erneute Zufuhr sehr warmer Luft unter Hochdruckeinfluss.
Für den Berufsverkehr am Montagmorgen ergibt sich aus der beschriebenen Wetterlage in den genannten Großstädten zunächst kein Hinweis auf größere wetterbedingte Einschränkungen. Starkregen, Sturm oder andere verbreitete warnrelevante Wettererscheinungen werden dort nicht erwartet.
Auch Hinweise auf wetterbedingte Beeinträchtigungen des Bahn- oder Flugverkehrs allein durch die Wärme liegen nicht vor. Veranstaltungen im Freien treffen dagegen auf ungewöhnlich günstige Bedingungen für Ende September: vielfach trockenes Wetter und am Nachmittag Temperaturen deutlich über 20 Grad.
Für Landwirtschaft und Forstwirtschaft bedeutet die Wetterlage einen ungewöhnlich späten warmen Tag im meteorologischen Herbst. Besonders Temperaturen nahe der 30-Grad-Marke sind zu dieser Jahreszeit auffällig.
Wer längere Zeit draußen verbringt, kann sich trotz des Kalenderdatums auf sommerliche Bedingungen einstellen. Ausreichendes Trinken und das Meiden längerer Aufenthalte in der prallen Mittagssonne sind bei hohen Temperaturen allgemein sinnvoll. Dabei handelt es sich nicht um eine spezielle amtliche Verhaltensempfehlung oder Hitzewarnung des DWD für Montag.
Die Angaben beruhen ausschließlich auf Prognosen und Warninformationen des Deutschen Wetterdienstes, Stand Sonntag, 27. September 2026, mit den genannten Aktualisierungsständen. Wettervorhersagen können sich mit neuen Modellläufen verändern.






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