30.000 Quadratmeter Wald brennen bei Hilgert: Vier Feuerwehrleute verletzt

Waldbrand am Möhnesee breitet sich aus: B229 gesperrt
Symbolbild: Pexels

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Beim Waldbrand Hilgert sind am Montag rund 30.000 Quadratmeter Waldfläche verbrannt. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, DLRG und Katastrophenschutz bekämpften das Feuer im Westerwaldkreis. Auch ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt und nahm Löschwasser aus dem nahe gelegenen Erlenhofsee auf. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Wegen des Großeinsatzes musste außerdem die L307 im Bereich Hilgert gesperrt werden. Ein Stromausfall stand nach Angaben der Polizei mit einer beschädigten Stromleitung in dem Gebiet in Zusammenhang.

Waldbrand Hilgert betrifft rund 30.000 Quadratmeter Wald

Nach Angaben der Feuerwehr brannten beim Waldbrand Hilgert rund 30.000 Quadratmeter Waldfläche. Das entspricht etwa drei Hektar. Das Feuer konnte mit einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und weiteren Hilfsorganisationen erfolgreich bekämpft werden. Neben den Feuerwehren waren unter anderem das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG sowie Fahrzeuge des Katastrophenschutzes und einer schnellen Eingreiftruppe beteiligt. Wegen der Vielzahl der eingesetzten Kräfte übernahmen der Kreisfeuerwehrinspekteur des Westerwaldkreises und sein Vertreter die Leitung des Einsatzes.

Polizeihubschrauber holt Löschwasser aus dem Erlenhofsee

Die Bekämpfung des Feuers in Hilgert wurde auch aus der Luft unterstützt. Ein Polizeihubschrauber nahm Wasser aus dem nahe gelegenen Erlenhofsee auf und warf es anschließend über der Brandstelle ab. Damit konnten die Einsatzkräfte die Löscharbeiten am Boden ergänzen. Die Polizeidirektion Montabaur machte in ihrer Ergänzungsmeldung keine Angaben dazu, wie viele Einsatzkräfte insgesamt beteiligt waren oder wie lange die eigentliche Brandbekämpfung dauerte. Fest steht jedoch, dass mehrere Organisationen gleichzeitig eingebunden waren und der Einsatz aufgrund seiner Größenordnung unter Führung des Kreisfeuerwehrinspekteurs stand.

Vier Feuerwehrleute bei Waldbrand im Westerwaldkreis verletzt

Bei dem Waldbrand im Westerwaldkreis wurden vier Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht verletzt. Nähere Angaben zur Art ihrer Verletzungen machte die Polizei zunächst nicht. Weitere Verletzte wurden in der Ergänzungsmeldung nicht genannt. Die eigentliche Brandfläche wird mit etwa 30.000 Quadratmetern angegeben.

Deutlich größer ist allerdings der Bereich, der nach dem Löscheinsatz weiter überwacht wird. Die Brandwache beobachtet nach Angaben der Feuerwehr eine Waldfläche von insgesamt rund 80.000 Quadratmetern, entsprechend etwa acht Hektar. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass verbliebene Glutstellen erneut aufflammen.

L307 Hilgert gesperrt: Einsatzfahrzeuge brauchen freie Strecke

Auch für den Straßenverkehr hatte der Großeinsatz Folgen. Die L307 bei Hilgert wurde gesperrt, damit die zahlreichen Einsatzfahrzeuge die Brandstelle erreichen und wieder verlassen konnten. Wie lange die Sperrung bestehen sollte, ging aus der Polizeimeldung nicht hervor.

Bei einem Einsatz dieser Größenordnung waren neben den eigentlichen Löschfahrzeugen zahlreiche weitere Fahrzeuge von Hilfsorganisationen und Katastrophenschutz unterwegs. Die Sperrung der Landesstraße diente damit unmittelbar dem Einsatzablauf. Angaben zu einer konkreten Umleitung oder zum Zeitpunkt der vollständigen Verkehrsfreigabe veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.

Stromausfall Hilgert hängt mit beschädigter Leitung zusammen

Parallel zum Brand kam es in dem Bereich zu einem Stromausfall in Hilgert. Nach Angaben der Polizeidirektion Montabaur hing dieser mit einer Beschädigung der dort verlaufenden Stromleitung zusammen. Noch offen ist allerdings eine entscheidende Frage: Ob die beschädigte Leitung auch für die Entstehung des Waldbrandes verantwortlich war, ist bislang nicht geklärt.

Dieser mögliche Zusammenhang wird noch untersucht. Die Polizei stellt ausdrücklich nicht fest, dass die beschädigte Stromleitung den Brand verursacht hat. Eine gesicherte Brandursache liegt damit bislang nicht vor. Weitere Erkenntnisse sollen die laufenden Untersuchungen bringen.

80.000 Quadratmeter werden nach dem Feuer weiter überwacht

Obwohl rund 30.000 Quadratmeter Wald tatsächlich gebrannt haben, umfasst die Brandwache einen wesentlich größeren Bereich. Insgesamt werden nach Angaben der Feuerwehr etwa 80.000 Quadratmeter Waldfläche kontrolliert. Das entspricht ungefähr acht Hektar und damit mehr als der doppelten eigentlichen Brandfläche.

Der Waldbrand Hilgert war damit auch nach der erfolgreichen Brandbekämpfung noch nicht vollständig abgeschlossen. Die weitere Überwachung soll sicherstellen, dass es auf oder rund um die betroffene Fläche nicht zu einem erneuten Aufflammen kommt. Wann die Brandwache beendet werden kann, teilte die Polizei in ihrer Ergänzungsmeldung nicht mit.

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