
Ein Brand in einer Kfz-Werkstatt in Egelsbach hat am Sonntagnachmittag erheblichen Sachschaden verursacht. Das Feuer brach am 16. August 2026 in einer Werkstatthalle in der Dieselstraße aus. Feuerwehr und Polizei wurden gegen 16.20 Uhr alarmiert. Ein Auto wurde nahezu vollständig zerstört, drei weitere Pkw, ein Motorrad und ein Gabelstapler wurden beschädigt. Die Polizei beziffert den Schaden nach einer ersten Schätzung auf mehr als 150.000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Freiwillige Feuerwehr Egelsbach führt den Einsatz mit einer Alarmierungszeit von 16.18 Uhr. Die Polizei nennt rund 16.20 Uhr. Einsatzort war eine Kfz-Werkstatt in der Dieselstraße in Egelsbach im Kreis Offenbach. Eine genaue Hausnummer veröffentlichten die Behörden zunächst nicht. Die Feuerwehr stufte den Einsatz als größeren Gebäudebrand mit dem Alarmstichwort F3 ein.
Nach Angaben der Feuerwehr dauerte der Einsatz zwei Stunden und 52 Minuten. Damit waren die Einsatzkräfte bis in den frühen Sonntagabend mit den Maßnahmen beschäftigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte nach Angaben der Polizei, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten.
Besonders schwer wurde ein in der Halle abgestellter Pkw beschädigt. Das Fahrzeug brannte nahezu vollständig aus und wurde bis auf die Karosserie zerstört. Darüber hinaus wurden drei weitere Autos, ein Motorrad und ein Gabelstapler durch das Brandgeschehen beschädigt. Damit waren insgesamt vier Pkw sowie zwei weitere Fahrzeuge beziehungsweise Maschinen betroffen.
Auch die Werkstatthalle selbst wurde beschädigt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südosthessen setzten ihr insbesondere die starke Rauchentwicklung und das bei der Brandbekämpfung eingesetzte Löschwasser zu. Eine Einsturzgefahr oder eine behördliche Einstufung des Gebäudes als unbenutzbar wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Neben der Feuerwehr Egelsbach waren Kräfte aus Dreieich, Langen und Neu-Isenburg beteiligt. Die Feuerwehr Egelsbach nennt außerdem den Kreisbrandinspektor und einen Kreisbrandmeister des Kreises Offenbach, den Rettungsdienst, den DRK-Ortsverein Egelsbach und die Stadtwerke Langen als weitere beteiligte Stellen. Sie selbst rückte mit sieben Fahrzeugen aus, darunter Einsatzleitwagen, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug.
Eine Gesamtzahl der eingesetzten Feuerwehrleute wurde in den zunächst veröffentlichten Einsatzinformationen nicht angegeben. Auch zu möglichen Verletzten enthielten die Mitteilungen von Polizei und Feuerwehr zunächst keine konkreten Angaben. Gleiches gilt für mögliche Straßensperrungen oder eine Warnung der Bevölkerung wegen der Rauchentwicklung.
Die vorläufige Schadensbilanz ist erheblich. Das Polizeipräsidium Südosthessen geht von einem Sachschaden von mehr als 150.000 Euro aus. Darin fallen Schäden an mehreren Fahrzeugen und an der Werkstatthalle zusammen. Die endgültige Schadenshöhe kann sich im Zuge weiterer Untersuchungen noch verändern.
Zur Brandentstehung liegen erste Ermittlungsansätze vor. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich der Ausgangspunkt des Feuers offenbar an einem abgestellten Auto, dessen Batterie zu diesem Zeitpunkt wohl geladen wurde. Die Polizei betont zugleich, dass die genaue Ursache noch unklar ist und weiter untersucht wird. Eine abschließende Feststellung zur Brandursache gibt es damit bislang nicht.
Wie häufig speziell Kfz-Werkstätten in Deutschland von Bränden betroffen sind, lässt sich aus den verfügbaren überregionalen Brandstatistiken nicht belastbar mit einer eigenen bundesweiten Fallzahl beziffern. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung behandelt Werkstätten jedoch ausdrücklich als Arbeitsbereiche mit besonderen Brand- und Explosionsgefährdungen. In Kfz-Betrieben kommen unterschiedliche brennbare oder gefährliche Stoffe und Energiequellen zusammen.
Dazu gehören unter anderem Kraftstoffe, Öle, Reinigungs- und Lösungsmittel sowie Gase. Die DGUV weist darauf hin, dass in Werkstätten Lacke, Lösungs- und Reinigungsmittel, Gase und weitere Gefahrstoffe sachgerecht gelagert werden müssen. Solche Stoffe können im Brandfall die Brandlast erhöhen oder zusätzliche Gefahren verursachen. Das sagt allerdings nichts über die Ursache des Feuers in Egelsbach aus.
Auch Fahrzeugbatterien erfordern besondere Sicherheitsmaßnahmen. Bei klassischen Batterien können unter bestimmten Bedingungen entzündliche Gase entstehen. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen kommen Hochvoltspeicher hinzu. Für beschädigte oder brennende Lithium-Ionen-Batterien bestehen besondere Anforderungen an Feuerwehr und Werkstattpersonal. Die DGUV hat dafür eigene Hinweise zum sicheren Umgang und zur Brandbekämpfung veröffentlicht.
Druckgasflaschen stellen wegen ihres Inhalts und des Behälterdrucks ebenfalls eine besondere Gefahrenquelle dar. Hinzu kommen Reifen und andere brennbare Materialien, die im Brandfall eine erhebliche Brandlast bilden können. Entscheidend sind deshalb getrennte und sichere Lagerung, ausreichende Lüftung, das Vermeiden wirksamer Zündquellen sowie geeignete Brandschutzmaßnahmen. Für den Brand in Egelsbach lässt sich daraus keine Ursache ableiten. Die Ermittlungen der Polizei dazu dauern an.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu