München und Hamburg bekommen Sonne, an der Nordsee fallen Fähren aus

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Start in die neue Woche bringt Deutschland überwiegend ruhiges Herbstwetter. Am Montag, 19. Oktober 2026, setzt sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zunehmend Hochdruckeinfluss durch. In München und Hamburg werden jeweils 13 Grad erwartet, im Tagesverlauf soll sich dort auch die Sonne zeigen. Allerdings beginnt der Montag regional mit dichtem Nebel, während an der Nordsee niedrige Wasserstände weiterhin den Fährverkehr beeinträchtigen.

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Das Wetter in München und Hamburg am Montag steht damit für eine Wetterlage, die sich nach einem vielerorts wechselhaften Wochenende langsam beruhigt. Hoch GERHARD sorgt für zunehmend freundlichere Bedingungen. Nicht überall verschwinden die Wolken: Von Nordhessen bis zur Lausitz kann örtlich leichter Regen oder Sprühregen fallen. Die Höchsttemperaturen liegen deutschlandweit zwischen 11 und 17 Grad. Größere Wettergefahren erwartet der DWD zum Wochenbeginn nicht.

München und Hamburg: 13 Grad und später freundlicher

In München beginnt der Montag nach der Stationsvorhersage des DWD bei etwa 6 Grad. Zunächst ist es bewölkt, später wird heiteres Wetter erwartet. Die Temperaturen steigen bis auf 13 Grad. In der bayerischen Landeshauptstadt bleibt es damit vergleichsweise kühl, allerdings ohne die für andere Landesteile vorhergesagten Regenfälle. In der weiteren Umgebung können sich am Morgen zunächst Nebelfelder halten, bevor sich die Sichtverhältnisse verbessern.

Auch Hamburg kann sich auf einen freundlicheren Wochenbeginn einstellen. Am Morgen liegen die Temperaturen nach der DWD-Stationsvorhersage bei etwa 7 Grad, später werden 13 Grad erreicht. Nach anfänglicher Bewölkung soll sich die Sonne zeigen. Für die Hansestadt weist die Stationsprognose am Montag keine markanten Windböen aus. Anders sieht es unmittelbar an der Nordsee aus, wo der Ostwind stellenweise weiterhin kräftiger weht.

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In Berlin reichen die Temperaturen von rund 6 Grad am Morgen bis 12 Grad am Nachmittag. Auch dort wird es später heiter. Köln erreicht nach der DWD-Prognose etwa 16 Grad, Düsseldorf 15 Grad. Für Frankfurt am Main werden ebenfalls 16 Grad erwartet, allerdings bei stärkerer Bewölkung. Stuttgart kommt auf 15 Grad, während Leipzig und Dresden mit jeweils 11 Grad zu den kühleren Großstädten gehören. In Hannover steigen die Werte auf 12 Grad, in Bremen ebenfalls auf etwa 12 Grad. Rostock erreicht voraussichtlich 13 Grad.

Dichter Frühnebel möglich: Diese Gebiete sind betroffen

Die auffälligste Wettererscheinung am Montagmorgen dürfte in mehreren Landesteilen der Nebel sein. Der DWD erwartet in der Nacht zum Montag und am frühen Morgen besonders in der Südhälfte gebietsweise Nebelfelder. Dabei können die Sichtweiten örtlich unter 150 Meter sinken. Betroffen sind nach den regionalen Warnlageberichten unter anderem Bereiche an der unteren Donau, das höhere Alpenvorland sowie Teile Baden-Württembergs und Nordbayerns. Auch in einzelnen Mittelgebirgslagen kann es neblig werden.

Der Nebel kann am Morgen die Sicht im Straßenverkehr einschränken. Regional dürfte sich die Bewölkung nur langsam auflösen. Der DWD rechnet insgesamt jedoch mit einer Wetterbesserung im Tagesverlauf. Während an einigen Orten weiterhin Hochnebel und tiefe Wolken dominieren, werden andernorts längere sonnige Abschnitte erwartet. Besonders von Nordhessen bis zur Lausitz kann aus der Bewölkung stellenweise etwas Sprühregen fallen.

Eine flächendeckende Unwetterlage ist für Montag nicht absehbar. In seiner Wochenvorhersage vom Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr, erwartet der DWD für Montag und Dienstag keine markant zu bewarnenden Wetterereignisse. Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche amtlichen Wetterwarnungen entfallen. Für München und Hamburg waren am Sonntagabend keine amtlichen Warnungen verzeichnet. An einzelnen Küstenabschnitten bestanden dagegen weiterhin Wetterwarnungen der Stufe 1 vor Windböen.

An der niedersächsischen Nordseeküste betrafen diese Wetterwarnungen unter anderem die Küstenbereiche der Landkreise Aurich, Friesland und Wittmund sowie Wilhelmshaven und Borkum. Sie galten vom 18. Oktober, 14 Uhr, bis zum 19. Oktober, 10 Uhr. Auch für Helgoland lag eine Warnung bis Montag, 10 Uhr, vor. An der Ostseeküste reichten bereits ausgegebene Windwarnungen unter anderem für Kiel, Lübeck, Flensburg sowie Teile der Kreise Ostholstein, Plön und Rendsburg-Eckernförde bis Montag, 2 Uhr. Sie hatten je nach Gebiet am Samstag um 16 oder 19 Uhr begonnen. Der DWD erwartet am Montag vor allem auf der offenen Nordsee, im Bereich der Ostfriesischen Inseln und in einigen Mittelgebirgskammlagen noch steife Böen aus Osten.

Niedrigwasser an der Nordsee: Fähren nach Juist fallen aus

Während sich das Wetter im Binnenland beruhigt, hat der anhaltende Ostwind an der Nordsee konkrete Folgen für den Schiffsverkehr. Weil der Wind Wasser von der Küste wegdrückt, sind die Wasserstände im Wattenmeer ungewöhnlich niedrig. Dadurch können mehrere Fähren zu den Ostfriesischen Inseln nicht wie vorgesehen verkehren. Besonders betroffen ist die Verbindung zwischen Norddeich und Juist.

Nach Angaben der Betreiber, über die die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag berichtete, fallen die regulären Inselfähren nach Juist auch am Montag aus. Die kleineren Schnellfähren des Inselexpress sollen dagegen weiterhin fahren. Nach Informationen des NDR waren diese Verbindungen am Sonntag bereits nahezu ausgebucht. Die Einschränkungen treffen damit auch Reisende während der laufenden Herbstferien.

Auf der Verbindung zwischen Harlesiel und Wangerooge entfallen am Montag ebenfalls mehrere planmäßige Abfahrten. Stattdessen sind teilweise frühere oder spätere Ersatzverbindungen vorgesehen. Auch die Fahrten zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog werden angepasst. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH hat für Montag mehrere Abfahrten zusammengelegt. Beispielsweise werden Fahrgäste der ursprünglich um 7.15 Uhr und 8 Uhr vorgesehenen Verbindungen ab Neuharlingersiel auf eine Abfahrt um 7 Uhr umgebucht. Weitere Änderungen betreffen den Nachmittag. Neben dem Niedrigwasser ist eine notwendige Reparatur an der Schnellfähre WattnExpress ein Grund für die Fahrplanänderungen. Diese reichen nach bisheriger Ankündigung bis Dienstag.

Für andere Ostfriesische Inseln ist die Lage weniger angespannt. Nach den am Sonntag veröffentlichten Angaben sollten die Verbindungen nach Norderney, Langeoog, Baltrum und Borkum planmäßig stattfinden. Bei Wangerooge könnten sich die Einschränkungen dagegen nach Angaben der Betreiber noch bis Mittwoch fortsetzen.

Ostsee: Wasserstände sinken, am Dienstag örtlich Frost

An der Ostsee entwickelt sich die Wasserstandslage anders als an der Nordsee. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) rechnet nach erhöhten Wasserständen am Wochenende bis Sonntagabend zunächst mit sinkenden Pegeln. Für Montag werden in der Kieler Bucht Wasserstände zwischen 25 und 55 Zentimetern über Normalhöhennull erwartet. In der Lübecker Bucht liegen die prognostizierten Abweichungen zwischen 30 und 55 Zentimetern. Die Vorhersage stammt vom Sonntag, 18. Oktober, 13.09 Uhr. Eine Sturmflutprognose für Montag enthält diese Meldung nicht.

Am Dienstag, 20. Oktober, bleibt es nach der DWD-Prognose zunächst vielfach ruhig. In der Nacht zuvor können sich erneut Nebel und Hochnebel bilden. In Teilen der Mitte und des Ostens sind dann örtlich Temperaturen um den Gefrierpunkt möglich. Östlich von Weser und Werra kann die Lufttemperatur stellenweise bis auf minus 1 Grad sinken. Vor allem vom Nordwesten bis in den Osten erwartet der DWD verbreitet Frost in Bodennähe mit Werten bis minus 4 Grad.

Die nächste deutlichere Wetteränderung zeichnet sich für Mittwoch, 21. Oktober, ab. Von Westen breiten sich neue Regenfälle aus, die im Laufe des Tages auch weiter östlich gelegene Landesteile erreichen sollen. Die Temperaturen liegen dann nach der Zehn-Tage-Vorhersage des DWD zwischen 9 und 14 Grad. Im Süden und Südosten sind kleinräumig größere Regenmengen nicht ausgeschlossen. Damit dürfte der freundliche Hochdruckeinfluss vom Montag nur eine kurze Unterbrechung des wechselhaften Oktoberwetters bleiben.

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