
Das Erste zeigt am heutigen Samstag, 5. September 2026, um 22.05 Uhr den Krimi Wolfsland: Tote schlafen schlecht. Yvonne Catterfeld und Götz Schubert stehen darin erneut als Görlitzer Ermittler Viola Delbrück und Burkhard Butsch Schulz vor der Kamera. Der Fernsehfilm läuft bis 23.35 Uhr und nimmt damit einen 90-minütigen Programmplatz ein. Es handelt sich nicht um eine Premiere, sondern um eine Wiederholung des 14. Films der ARD-Krimireihe.
Die Erstausstrahlung fand am 28. Dezember 2023 um 20.15 Uhr im Ersten statt. Produziert wurde der Film von Molina Film im Auftrag von MDR und ARD Degeto. Eine klassische Staffeleinteilung wie bei einer fortlaufenden Serie verwendet Wolfsland nicht. Tote schlafen schlecht wird als 14. Fall der Reihe geführt.
Ausgangspunkt des Falls ist der Tod einer Frau in einer Plattenbausiedlung am Rand von Görlitz. Zunächst sieht die Situation nach einem Sturz vom Balkon aus. Bei der Untersuchung entdeckt Spurensicherer Jakob Böhme jedoch Verletzungen am Hals, die eine andere Vorgeschichte nahelegen. Damit beginnt für die Polizei eine deutlich komplexere Ermittlung.
Parallel dazu geraten auch die persönlichen Beziehungen innerhalb des bekannten Wolfsland-Ensembles stärker in den Mittelpunkt. Butsch beschäftigt seine Verbindung zu Staatsanwältin Anne Konzak, während Revierleiter Dr. Grimm ebenfalls eine Rolle in diesem Konflikt spielt. Viola Delbrück wiederum muss sich mit ihrer Mutter Rose auseinandersetzen. Die Auflösung des Kriminalfalls bleibt dabei bis zum Ende offen.
Die Folge setzt damit auf ein Merkmal, das die Reihe seit Jahren prägt: Neben dem jeweiligen Kriminalfall laufen persönliche Geschichten der Ermittler weiter. Görlitz ist dabei nicht nur Kulisse, sondern ein fester Bestandteil der Reihe.
Götz Schubert spielt erneut Kriminalhauptkommissar Burkhard Butsch Schulz, Yvonne Catterfeld seine Kollegin Viola Delbrück. Zum weiteren Ensemble gehören Jan Dose als Uli Jakob Böhme, Stephan Grossmann als Dr. Grimm, Christina Große als Staatsanwältin Anne Konzak und Petra Zieser als Rose Delbrück.
Weitere Rollen übernehmen David Ruland als Jens Strauss und Valery Tscheplanowa als Lili Finck. Außerdem sind Anni Kaltwasser, Adrian Djokić, Tim Gernitz und Ute Lubosch zu sehen. Damit greift der 14. Film sowohl auf das feste Ensemble als auch auf Figuren zurück, die für diesen konkreten Fall wichtig werden.
Regie führte Ole Zapatka. Das Drehbuch stammt von Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser, die zugleich zu den prägenden Autoren der Reihe gehören. Timo Moritz verantwortete die Kamera, Andreas Weidinger die Musik und Friederike Dörffler den Schnitt.
Die Dreharbeiten zu Tote schlafen schlecht fanden im Herbst 2022 in Görlitz und Umgebung statt. Die Produktionsfirma nennt als Drehzeitraum Oktober bis Dezember 2022. Zeitgleich entstanden zwei aufeinanderfolgende Wolfsland-Filme. Das schwarze Herz wurde als 13. Fall produziert, Tote schlafen schlecht als 14. Film.
Görlitz gehört seit dem Start der Reihe zu ihren wichtigsten Wiedererkennungsmerkmalen. Die Stadt selbst führt inzwischen 18 produzierte beziehungsweise gedrehte Wolfsland-Fälle auf und weist die heutige Episode ebenfalls als Nummer 14 aus.
Die heutige Ausstrahlung dauert im linearen Programm von 22.05 bis 23.35 Uhr. Für die eigentliche Filmfassung werden je nach Programmdaten rund 89 Minuten angegeben. Das Erste kennzeichnet die heutige Sendung außerdem mit Untertiteln und Audiodeskription.
Die bislang jüngste erstmals im Ersten ausgestrahlte Folge ist Schwarzer Spiegel, der 16. Film der Reihe. Nach einer ursprünglich geplanten Ausstrahlung im November 2024, die wegen einer aktuellen Sondersendung entfiel, lief der Krimi schließlich am 27. Februar 2025 im Ersten.
5,20 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die Folge. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 20,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 430.000 Zuschauer erreicht, der Marktanteil lag bei 8,5 Prozent.
Auch Tote schlafen schlecht selbst erreichte bei seiner Erstausstrahlung ein großes Publikum. 5,17 Millionen Menschen sahen den Film Ende Dezember 2023, der Marktanteil lag bei 19,7 Prozent.
Die Wiederholung am Samstagabend ist nicht das Ende der Reihe. MDR und ARD Degeto ließen im Spätsommer und Herbst 2025 zwei weitere Filme in Görlitz und Umgebung drehen. Sie tragen die Titel Das Lied der Tochter und Muttermord und sind als 17. und 18. Fall vorgesehen.
Bei beiden Filmen führen erneut Yvonne Catterfeld und Götz Schubert das Ensemble an. Erstmals innerhalb der Reihe übernahm Constanze Knoche die Regie. Die Drehbücher stammen wieder von Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser. Neu stärker ins Geschehen rückt Emmy, die Tochter von Butsch, gespielt von Anna Bachmann. Der MDR hatte bei Abschluss der Dreharbeiten noch keine Sendetermine genannt. Die Stadt Görlitz führt die beiden Produktionen inzwischen für eine Ausstrahlung Ende 2026.
Damit ist die heutige Wiederholung zugleich Teil einer Phase, in der Das Erste ältere Wolfsland-Fälle erneut ins Programm nimmt, bevor die bereits produzierten neuen Geschichten folgen.
Wolfsland: Tote schlafen schlecht läuft am Samstag, 5. September 2026, von 22.05 bis 23.35 Uhr im Ersten. In der Programmübersicht der ARD-Mediathek ist der Film ebenfalls für diesen Sendeplatz verzeichnet. Untertitel und Audiodeskription werden angeboten.
Die Folge ist der 14. Film der Reihe und wurde erstmals am 28. Dezember 2023 ausgestrahlt. Für Zuschauer, die die Entwicklung von Viola Delbrück und Butsch Schulz weiterverfolgen, stehen zudem bereits zwei neue Filme in der Produktionschronologie. Damit bleibt Wolfsland auch mehr als zehn Jahre nach den ersten Dreharbeiten in Görlitz eine fortgesetzte ARD-Krimireihe.
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