
Münster. Für die Kita Maria Aparecida in Münster-Mecklenbeck zeichnet sich eine nachhaltige Lösung ab. Nachdem die Zukunft der Einrichtung über Monate ungewiss war, soll die Trägerschaft nun für weitere zehn Jahre gesichert werden. Die katholische Pfarrgemeinde St. Liudger hatte zuvor angekündigt, die Verantwortung perspektivisch abzugeben, weil erhebliche Investitionen in das Gebäude notwendig geworden waren.
Mit der nun vorgesehenen Vereinbarung wäre der Fortbestand der Kita über das bislang diskutierte Enddatum hinaus gesichert. Für Familien im Stadtteil bedeutet das vor allem Planungssicherheit – sowohl mit Blick auf Betreuungsplätze als auch auf das bestehende pädagogische Angebot.
Parallel zur Trägerschaft soll auch die bauliche Zukunft der Einrichtung geregelt werden. Nach aktuellem Stand plant die Stadt Münster, rund eine Million Euro für den Umbau und die Sanierung des Gebäudes bereitzustellen.
Hintergrund ist ein erheblicher Modernisierungsbedarf. In den vergangenen Jahren war immer wieder von notwendigen Investitionen in Technik, Substanz und Ausstattung die Rede. Die nun vorgesehene Summe soll zentrale Maßnahmen ermöglichen, damit der Standort langfristig weiterbetrieben werden kann.
Konkrete Details zu den einzelnen Bauabschnitten werden voraussichtlich im Zuge der politischen Beratungen öffentlich.
Neben der Investition ist auch eine dauerhafte finanzielle Beteiligung vorgesehen. Die Stadt soll künftig jährliche Kosten von gut 150.000 Euro übernehmen. Damit würde ein Teil der laufenden Aufwendungen abgesichert, was die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Standorts deutlich verbessert.
Diese dauerhafte Kostenübernahme gilt als entscheidender Baustein für die Einigung zwischen Stadt und Kirchengemeinde. Ohne eine solche Lösung wäre eine Weiterführung unter den bisherigen Rahmenbedingungen kaum möglich gewesen.
Am heutigen Abend befasst sich zunächst die Bezirksvertretung Münster-West mit dem Thema. Dort soll ein entsprechender Beschluss gefasst beziehungsweise eine Empfehlung ausgesprochen werden.
Die endgültige Entscheidung über die Finanzierung liegt jedoch beim Rat der Stadt Münster. Er muss die Mittel im Rahmen der Haushaltssatzung 2026/27 verbindlich einstellen. Erst mit diesem Schritt wäre die Finanzierung rechtlich abgesichert.
Die Entwicklung rund um die Kita Maria Aparecida zeigt, wie stark Betreuungsangebote vom Zustand und der Finanzierung der Gebäude abhängen. Nicht das pädagogische Konzept stand im Mittelpunkt der Diskussion, sondern die Frage, wer die notwendigen Investitionen trägt.
Mit der nun angestrebten Lösung würde der Standort in Mecklenbeck langfristig gesichert. Für Eltern, Kinder und Mitarbeitende bedeutet das vor allem eines: Verlässlichkeit nach einer Phase der Unsicherheit.
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