
Münster. Ein großflächiger Stromausfall hat am Dienstagabend, 24. Februar 2026, mehrere Stadtteile im Süden von Münster zeitweise lahmgelegt. Nach Angaben der Stadtwerke waren etwa 15.000 Haushalte betroffen. Gegen 23.30 Uhr waren alle betroffenen Bereiche wieder vollständig ans Netz angeschlossen.
Auslöser der Störung war ein Kabelfehler im Stromnetz. In der Folge fielen rund 120 Netzstationen aus.
Solche Schutzsysteme sorgen dafür, dass betroffene Netzabschnitte automatisch abgeschaltet werden, um größere Schäden zu verhindern. Je nachdem, wie viele Leitungen und Stationen an einem Abschnitt angeschlossen sind, kann das schnell größere Gebiete betreffen.
Von dem Stromausfall betroffen waren nach bisherigen Angaben:
Geist
Berg Fidel
Aaseestadt
Mecklenbeck
Teile des Südviertels
In zahlreichen Wohnungen gingen plötzlich die Lichter aus, elektrische Geräte schalteten sich ab. Auch Ampelanlagen waren zeitweise außer Betrieb.
Die Wiederversorgung erfolgte gestaffelt.
Rund ein Drittel der Haushalte war nach etwa 20 Minuten wieder am Netz.
Ein weiteres Drittel folgte nach rund 30 Minuten.
Spätestens nach etwa 45 Minuten waren alle betroffenen Bereiche wieder versorgt.
Laut Netzbetreiber wurde die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung gegen 23.30 Uhr bestätigt.
Am Mittwochmorgen kam es in einigen Bereichen noch zu Folgeproblemen. Betroffen waren unter anderem Kreuzungen an der Weseler Straße und der Hammer Straße, wo Ampelanlagen zeitweise gestört waren. Die Polizei regelte dort vorübergehend den Verkehr.
Der aktuelle Vorfall reiht sich in mehrere lokale Stromstörungen der vergangenen Monate ein. Erst im Dezember 2025 waren Teile von Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck zeitweise ohne Strom. Damals waren rund 500 Haushalte betroffen. Auch in früheren Jahren kam es vereinzelt zu Kabelfehlern im Stadtgebiet, etwa im Südviertel.
Der jüngste Ausfall zählt jedoch zu den größeren Ereignissen der vergangenen Zeit – sowohl hinsichtlich der betroffenen Haushalte als auch der Zahl der ausgefallenen Netzstationen.
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