USA verschärfen den Kurs gegen Iran in der Straße von Hormus

Der Kurs der Super Micro Computer Aktie fällt nach dem EY-Rücktritt um 30 %. Ursachen und Auswirkungen für Anleger.
Foto: Sergei Tokmakov,

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Die Lage in der Straße von Hormus hat sich zum Wochenstart weiter zugespitzt. Nach dem Scheitern neuer Gespräche zwischen den USA und dem Iran kündigten die USA eine Seeblockade für Schiffe an, die iranische Häfen anlaufen oder von dort auslaufen. Das US-Militär erklärte, der Schritt solle ab Montag greifen. Gleichzeitig zogen die Ölpreise deutlich an und stiegen wieder auf mehr als 100 Dollar je Barrel.

Gespräche gescheitert, Washington kündigt Blockade an

Auslöser der neuen Eskalation sind gescheiterte Verhandlungen über eine Entspannung im Konflikt. Nach übereinstimmenden Medienberichten blieben die Gespräche ohne Ergebnis. Daraufhin kündigten die USA an, den Schiffsverkehr zu iranischen Häfen unterbinden zu wollen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos soll die Maßnahme sämtlichen Verkehr betreffen, der iranische Häfen im Persischen Golf oder im Golf von Oman ansteuert. Für Schiffe mit anderen Zielen in der Meerenge solle die Passage dagegen grundsätzlich offenbleiben. Damit fällt die Lage etwas enger aus, als es erste politische Ankündigungen zunächst vermuten ließen.

Ölpreis reagiert sofort auf die neue Zuspitzung

An den Energiemärkten zeigte sich die Nachricht umgehend. Brent und WTI legten laut aktuellen Berichten um mehr als sieben Prozent zu und notierten wieder oberhalb der Marke von 100 Dollar pro Barrel. Hintergrund ist die Sorge, dass die Spannungen rund um die Straße von Hormus den weltweiten Öltransport weiter belasten könnten. Die Meerenge zählt zu den wichtigsten Routen für den globalen Energiehandel. Eine schnelle diplomatische Lösung ist derzeit nicht in Sicht. Entsprechend bleibt der Markt nervös, während die politische und militärische Entwicklung in der Region weiter offen ist.

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