Nächste Hitzewelle in Münster: Wie heiß wird es Anfang August wirklich?

In Münster könnte es Anfang August wieder zu Hitze kommen. Warum 40 Grad derzeit nicht realistisch vorherzusagen sind.
Foto: Joe

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Münster. Nach einem vergleichsweise wechselhaften Wochenende könnte der Sommer in Münster zum Monatswechsel wieder deutlich an Fahrt aufnehmen. Mehrere Wettermodelle rechnen ab Mittwoch, 29. Juli, mit steigenden Temperaturen. Mehrere Tage über 30 Grad erscheinen möglich. Berichte über Werte von mehr als 40 Grad sollten für Münster derzeit jedoch mit Vorsicht betrachtet werden.

Münster stehen mehrere heiße Tage bevor

Zunächst bleibt das Wetter wechselhaft. Am Freitag werden bis zu 26 Grad erwartet, am Samstag könnten es bereits 29 Grad werden. Nach einem kühleren und regnerischen Sonntag steigen die Temperaturen in der kommenden Woche voraussichtlich wieder an. Für Mittwoch werden bis zu 31 Grad berechnet.

Zum Monatswechsel liegt der derzeit plausible Temperaturbereich für Münster zwischen 28 und 33 Grad. Eine aktuelle 14-Tage-Prognose sieht den vorläufigen Höhepunkt am Donnerstag, 30. Juli, mit etwa 32 Grad. Auch in den folgenden Tagen könnten die Höchstwerte mehrfach die 30-Grad-Marke erreichen.

Einzelne Berechnungen zeigen bis zu 36 Grad

Ein langfristiger Modelllauf von wetter.com fällt deutlich heißer aus. Dort werden für den 4. August 33 Grad und für den 5. August sogar 36 Grad vorhergesagt. Die gefühlte Temperatur könnte demnach zeitweise bei rund 40 Grad liegen. Das bedeutet jedoch nicht, dass tatsächlich 40 Grad Lufttemperatur erreicht werden.

Prognosen für einen Zeitraum von fast zwei Wochen sind mit großen Unsicherheiten verbunden. Schon kleine Veränderungen der Luftströmungen können dafür sorgen, dass die heiße Luft Münster erreicht, abgeschwächt wird oder durch Gewitter und kühlere Atlantikluft verdrängt wird. Der Deutsche Wetterdienst hält Anfang August deutschlandweit verbreitet 30 bis 35 Grad für möglich. Eine konkrete Aussage für Münster lässt sich daraus noch nicht ableiten.

40 Grad in Münster aktuell nicht seriös vorherzusagen

Als möglicher Auslöser der Erwärmung gilt ein starkes Hochdruckgebiet über Spanien und Portugal. Innerhalb eines solchen „Heat Dome“ sinkt die Luft ab, erwärmt sich und erschwert die Bildung von Wolken. Noch ist jedoch offen, wie weit sich die heiße Luft nach Deutschland und Westfalen ausbreitet.

Auch die Bezeichnung Hitzewelle ist noch nicht sicher. Dafür müssten ungewöhnlich hohe Temperaturen mehrere Tage anhalten. Neben den Höchstwerten spielen Schwüle und die nächtliche Abkühlung eine Rolle. Besonders belastend wären Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Für Münster werden derzeit überwiegend Tiefstwerte zwischen 15 und 20 Grad erwartet.

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