
Die Brustkrebsfrüherkennung bekommt neue Aufmerksamkeit, und ein Mediziner aus Münster steht dabei im Mittelpunkt. Prof. Dr. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie Münster, ist Tagungspräsident des 45. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie vom 11. bis 13. Juni in München, wie aus der Presseinformation hervorgeht.
Beim Senologiekongress treffen Fachleute aus Gynäkologie, Radiologie, Pathologie, Humangenetik, Onkologie und Strahlentherapie zusammen. Im Mittelpunkt stehen neue Entwicklungen bei Vorsorge, Diagnostik und Behandlung von Brusterkrankungen. Damit rückt der Kongress ein Thema in den Fokus, das viele Patientinnen unmittelbar betrifft: Wie lässt sich Brustkrebs früher erkennen, genauer behandeln und besser interdisziplinär versorgen?
Heindel kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Als Leiter des Referenzzentrums Mammographie Münster vertritt er eine Einrichtung, die eng mit Qualitätssicherung und Früherkennung verbunden ist. Laut Mitteilung soll der Kongress auch dazu beitragen, medizinische Ressourcen gezielt einzusetzen und die Versorgung stärker an individuelle Risiken und Befunde anzupassen.
Besonders relevant ist die angekündigte Ausweitung des Mammographie-Screenings. Bislang richtet sich das Programm an Frauen von 50 bis 75 Jahren. Sie werden alle zwei Jahre zur Röntgenuntersuchung eingeladen, die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen. Künftig soll das Angebot bereits Frauen ab 45 Jahren offenstehen.
Für die Brustkrebsfrüherkennung Münster ist diese Entwicklung bedeutsam, weil dadurch eine jüngere Altersgruppe systematisch erreicht werden kann. Heindel bewertet die geplante Erweiterung laut Mitteilung als wissenschaftlich gut begründet und als zusätzlichen Schutz bei der Früherkennung. Bereits zuvor war die obere Altersgrenze von 70 auf 75 Jahre angehoben worden.
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