
Die Universität Münster ruft gemeinsam mit weiteren Unterstützern zum diesjährigen „March for Science“ auf. Die Demonstration findet am Freitag, 29. Mai, statt und steht unter dem Motto „Wissenschaft und Sicherheit“. Treffpunkt ist um 11.45 Uhr zwischen den beiden Kavaliershäuschen am Schlossplatz. Um 12 Uhr soll sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen.
Die Route führt vom Schlossplatz über den Domplatz bis zur Stubengasse. Dort ist eine Abschlusskundgebung geplant, bei der Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Studierendenschaft und Stadtgesellschaft sprechen sollen. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 13.30 Uhr vorgesehen.
Mit dem Motto „Wissenschaft und Sicherheit“ rückt die Universität ein Thema in den Mittelpunkt, das weit über den Hochschulbetrieb hinausweist. Forschung kann zur Sicherheit beitragen, etwa durch Fortschritte in Medizin, künstlicher Intelligenz oder Gentechnik. Zugleich können neue Technologien Risiken schaffen oder missbraucht werden.
Die Universität verweist deshalb auf die Verantwortung von Wissenschaft und Politik. Forschung müsse ethisch reflektiert, gesellschaftlich eingeordnet und strategisch klug eingesetzt werden. Der March for Science soll damit nicht nur ein Zeichen für Wissenschaftsfreiheit setzen, sondern auch für einen verantwortlichen Umgang mit wissenschaftlichem Fortschritt.
Der Aufruf des Rektorats wird vom Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Münster, der Stadt Münster, dem Wissenschaftsbüro der Stadt sowie der FH Münster unterstützt. Damit erhält die Demonstration Rückhalt aus Hochschule, Studierendenschaft und kommunaler Ebene.
Der March for Science hat in Münster bereits eine längere Tradition. Schon 2018 beteiligten sich nach damaligen Angaben der Universität rund 500 Menschen an der Demonstration. Die Bewegung selbst entstand international im Jahr 2017 als Reaktion auf Angriffe auf Fakten, Wissenschaft und wissenschaftsbasierte Politik. Damals fanden weltweit Aktionen in Hunderten Städten statt.
Der diesjährige March for Science in Münster knüpft an diese Idee an. In einer Zeit geopolitischer Veränderungen und schneller technologischer Entwicklungen soll die Demonstration zeigen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse Grundlage öffentlicher Debatten und politischer Entscheidungen bleiben müssen.
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