
Münster. Am 6. Juni wird der Hawerkamp wieder zu einem riesigen Festivalgelände. Das Docklands Festival erwartet auch 2026 rund 15.000 Besucherinnen und Besucher aus mehr als 20 Ländern und bringt etwa 100 Artists auf die Bühnen und Floors in Münster. Tagsüber verteilt sich das Programm auf fünf Open-Air-Stages rund um Hawerkamp und Dortmund-Ems-Kanal, nachts geht es in sechs Clubs weiter. Neu ist 2026 die Backyard Stage, zudem erhalten Main Stage und Rail Stage ein weiterentwickeltes Design. Damit können sich Fans auf sichtbare Neuerungen freuen.
Tagsüber wird das Gelände auf rund 20.000 Quadratmetern bespielt. Insgesamt fünf Open-Air-Stages verteilen sich über das Areal. Die Umgebung verbindet Industriecharme, Clubkultur und die Lage am Wasser. Alte Gleisbereiche, urbane Flächen und der Dortmund-Ems-Kanal bilden die Kulisse für ein Programm, das bewusst unterschiedliche Strömungen elektronischer Musik zusammenführt.
Technisch setzt das Festival auf hochwertige Soundsysteme. Die Open-Air-Stages werden nach Angaben der Veranstalter mit Audiotechnik von d&b Audio, L-Acoustics und Funktion One ausgestattet. Jede Bühne soll dabei nicht nur musikalisch, sondern auch räumlich eine eigene Atmosphäre entwickeln.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Backyard Stage. Sie kommt 2026 erstmals hinzu und erweitert das bisherige Bühnenkonzept um eine weitere Open-Air-Fläche. Die neue Stage liegt ebenfalls am Dockland und soll vor allem eine intimere Atmosphäre schaffen. Musikalisch steht dort Techno im Mittelpunkt, der roh, reduziert und hypnotisch angelegt ist.
Die Main Stage bleibt das musikalische Herzstück des Festivals. Bereits im vergangenen Jahr wurde sie deutlich neu gestaltet. Für 2026 soll das Design weiter verfeinert werden und einen arenaartigen Charakter bekommen. Damit soll die Hauptbühne noch stärker als zentraler Anlaufpunkt des Open-Air-Programms funktionieren. Musikalisch ist die Main Stage breit angelegt. Sie bietet Raum für verschiedene Spielarten elektronischer Musik, von groove-orientiertem House bis zu treibendem Techno und Trance.
Die Canal Stage liegt direkt am Dockland und nutzt die besondere Lage am Wasser. Sie wurde bereits 2025 umfassend neu gestaltet und bleibt auch 2026 ein wichtiger Bestandteil des Open-Air-Programms. Musikalisch steht hier House Music in unterschiedlichen Facetten im Vordergrund.
Präsentiert wird die Canal Stage von KANELLO. Der Standort am Kanal gibt der Bühne einen eigenen Charakter innerhalb des Festivalgeländes. Während andere Areas stärker von Industrieflächen oder Clubnähe geprägt sind, verbindet die Canal Stage elektronische Musik mit der offenen Atmosphäre am Wasser.
Ein deutlich anderes Profil hat die Rail Stage. Sie befindet sich entlang einer alten Gleisstrecke im hinteren Bereich des Geländes und wird von MINT präsentiert. Der musikalische Fokus liegt auf Hard Techno und Trance. Schnelle Tempi, drückende Basslines und euphorische Elemente sollen hier für eine intensive Rave-Atmosphäre sorgen.
Die Rail Stage richtet sich damit besonders an Besucherinnen und Besucher, die den härteren und schnelleren Sound suchen. Innerhalb des Festivalprogramms sorgt sie für einen klaren Kontrast zu den melodischeren oder housigeren Bereichen.
Auch die Kamp Stage verändert sich 2026. Sie zieht an einen neuen Standort am Hawerkamp und wird von HE.SHE.THEY. gehostet. Inhaltlich steht sie für mehr als nur ein musikalisches Programm. Die Stage verbindet elektronische Musik mit einem klaren Bekenntnis zu Queer Culture, Diversität und Offenheit. Musikalisch bewegt sich der Floor zwischen melodischem House, funky Grooves und kraftvollen Techno-Einflüssen.
Wenn das Open-Air-Programm endet, ist das Docklands Festival noch lange nicht vorbei. In der Nacht zieht das Festival in die Clubs am Hawerkamp weiter. Geplant sind neun Floors in sechs Clubs: Fusion, Fade, Heaven, Triptychon, Sputnikhalle und Favela. Damit bleibt der Hawerkamp auch nach Sonnenuntergang das Zentrum der Veranstaltung.
Das Line-up umfasst rund 100 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler. Zu den angekündigten Acts gehören unter anderem Adrián Mills, Alba Franch, Âme live b2b Henrik Schwarz live, Cinthie, Daisy Weweh, Denis Horvat, Desiree b2b Jimi Jules, DJ Gigola, Juliet Sikora, Kalte Liebe live, Lolsnake, Marlon Hoffstadt, Syreeta und Tommahawk.
Neben den überregional und international bekannten Namen spielt auch die lokale Szene eine große Rolle. Zahlreiche Acts aus Münster und der Region sind Teil des Programms. Dazu gehören unter anderem Ajay b2b Jordi.str, Alexia K., Alyf b2b Leo Kola, Azenti, Cali Caracho b2b Rubi, Cutmaster Jay b2b Khetama, Dennis Herzing, Flextasy, Juliana Yamasaki, Marco Mesem, Morice Kehr, Nuray Alkan, Red Mojo, Renzo b2b Demontime, Tiko, Woodpecker und Zwei Fliegen mit einer Klatsche.
Das Docklands Festival setzt nach Angaben der Veranstalter auf ein kuratiertes Programm, das nicht nur aktuellen Trends folgt. Stattdessen sollen Szenegrößen und Newcomer so zusammengebracht werden, dass Zeitgeist und Geschichte elektronischer Musik gleichermaßen sichtbar werden. Dieser Anspruch zeigt sich in der Mischung aus House, Techno, Trance, härteren Sounds, melodischen Elementen und clubnahen Formaten. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 hat sich das Festival zu einer festen Größe der elektronischen Musik in Deutschland entwickelt.
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