Acht Schwerverletzte nach Feuer auf Frachtschiff im Hamburger Hafen

Acht Schwerverletzte nach Feuer auf Frachtschiff im Hamburger Hafen
Foto: Caroline Muffert

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Bei einem Frachtschiff Feuer Hamburg sind am Samstagnachmittag acht Menschen schwer verletzt worden. Der Brand brach auf einem rund 90 Meter langen Frachtschiff am Grevenhofkai im Bereich des Kuhwerderhafens aus. Nach Angaben der Feuerwehr Hamburg war zunächst eine Rauchentwicklung gemeldet worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits deutlich sichtbar Rauch aus dem Heckbereich des Schiffes.

Feuer Frachtschiff Hamburger Hafen: Brand im Lagerbereich

Die Besatzung des Schiffes hatte nach Angaben der Feuerwehr bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der Brand im Lagerbereich des Frachtschiffes ausgebrochen war. Die Feuerwehr begann daraufhin mit einem umfassenden Löschangriff. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor und setzten mehrere Strahlrohre ein.

Acht Schwerverletzte am Grevenhofkai

Insgesamt wurden bei dem Einsatz acht Personen schwer verletzt. Sieben Verletzte brachte der Rettungsdienst Hamburg in umliegende Krankenhäuser. Unter den Schwerverletzten war auch ein Feuerwehrangehöriger, der sich während der Löscharbeiten verletzte. Eine weitere Person blieb nach notärztlicher Behandlung an der Einsatzstelle. Weitere Angaben zur Schwere der Verletzungen oder zum Zustand der Betroffenen machte die Feuerwehr zunächst nicht.

Großeinsatz Feuerwehr Hamburg mit Löschboot und Tauchern

Wegen der Lage auf dem Schiff erhöhte der Einsatzleiter das Alarmstichwort. Daraufhin rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an. Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte für Brandbekämpfung, Rettungsdienst und Logistik gegliedert. Die Wasserversorgung erfolgte unter anderem über das Feuerlöschboot „Branddirektor Westphal“. Zusätzlich standen Taucher zur Eigensicherung der Einsatzkräfte bereit.

Brandursache wird von der Polizei ermittelt

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Bereich des Schiffes. Bei abschließenden Messungen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte keine kritischen Temperaturen mehr festgestellt. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei Hamburg. Sie soll nun die Brandursache ermitteln. Insgesamt waren rund 80 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes etwa drei Stunden im Einsatz.

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