Norwegens Königin Sonja wegen Herzproblemen im Krankenhaus

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Königin Sonja von Norwegen ist wegen Herzproblemen in das Rikshospitalet in Oslo eingeliefert worden. Das norwegische Königshaus bestätigte am Mittwoch, 27. Mai 2026, dass die 88-Jährige an Herzflimmern und Herzinsuffizienz leidet. Sie soll demnach einige Tage zur Untersuchung und Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Bereits zuvor hatte der Palast mitgeteilt, dass die Königin nach Untersuchungen im Rikshospitalet für eine Woche krankgeschrieben worden sei. Sie brauche Ruhe und eine Anpassung ihrer Medikation. In der Folge sagte Sonja offizielle Termine ab. Auch an einer geplanten Reise mit König Harald durch mehrere Gemeinden in der westnorwegischen Provinz Vestland nahm sie nicht teil.

Königshaus bestätigt stationäre Behandlung in Oslo

Die neue Mitteilung des Königshauses markiert eine Verschärfung der Lage: Während am 24. Mai noch davon die Rede war, dass Königin Sonja nicht stationär aufgenommen werde und sich zu Hause aufhalten solle, folgte drei Tage später die Einweisung ins Rikshospitalet.

Die gesundheitlichen Probleme hatten sich bereits vor der Klinikeinweisung auf das Programm der Königin ausgewirkt. Nach der ersten Mitteilung des Königshauses wurde sie für eine Woche krankgeschrieben. Der Palast erklärte damals, Sonja benötige Ruhe und eine Anpassung der Medikation. Damit fiel auch ihre Teilnahme an der Reise nach Vestland aus.

König Harald setzte diese Reise nach Angaben des Königshauses wie geplant fort. Der Besuch führte ihn mit dem königlichen Schiff Norge in mehrere Gemeinden der Provinz. Dass Sonja nicht teilnehmen konnte, war bereits ein deutliches Zeichen dafür, dass ihre Beschwerden ernst genommen wurden.

Öffentliche Angaben zum genauen Beginn der Beschwerden oder zu weiteren medizinischen Befunden machte der Hof nicht. Belastbar ist daher vor allem, was das Königshaus selbst mitgeteilt hat: die Diagnose, die Krankschreibung, die spätere stationäre Aufnahme und die Beobachtung über mehrere Tage.

Vorgeschichte mit Vorhofflimmern und Herzschrittmacher

Königin Sonja war bereits Anfang 2025 wegen Herzproblemen medizinisch behandelt worden. Damals hatte sie nach einem Skiausflug eine Episode von Vorhofflimmern erlitten. In der Folge wurde ihr ein Herzschrittmacher eingesetzt. Diese Vorgeschichte ist für die aktuelle Einordnung relevant, weil nun erneut Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz genannt werden.

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der das Herz unregelmäßig schlägt. Herzinsuffizienz bedeutet, dass die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt ist. Beides kann gerade im höheren Alter ärztliche Beobachtung und eine sorgfältige Einstellung der Behandlung notwendig machen.

Wann Königin Sonja das Rikshospitalet wieder verlassen kann, blieb zunächst offen. Das Königshaus sprach lediglich davon, dass sie einige Tage für Untersuchungen und Beobachtung im Krankenhaus bleiben werde. Auch ob bereits weitere Termine abgesagt oder verschoben werden müssen, war zunächst nicht im Detail bekannt.

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