Domgasse in Münster soll nicht zwei Jahre gesperrt bleiben

Münster plant an der Domgasse keine zweijährige Sperrung. Stadt und BLB prüfen Öffnungen, CDU fordert klare Regeln.
Domgasse

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Münster. Die geplante Domgasse Sperrung in Münster fällt offenbar weniger einschneidend aus als zunächst befürchtet. Nach einer Antwort der Stadtverwaltung an den Innenstadt-Ratsherrn Dr. Dietmar Erber ist keine durchgehende Sperrung der Domgasse über zwei Jahre vorgesehen. Stattdessen soll es je nach Bauphase unterschiedliche Einschränkungen geben. Hintergrund sind die Umbauarbeiten an der Ecke Domgasse/Domplatz für den nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshof.

Stadt spricht von unterschiedlichen Sperrphasen an der Domgasse

Nach Angaben aus der Antwort von Stadtbaurat Robin Denstorff wird die Domgasse während der besonders sicherheitsrelevanten Abbruchphase zunächst vollständig gesperrt werden müssen. Für die Zeit danach prüft die Stadt jedoch zeitweise Öffnungen. Dabei geht es auch um Situationen, in denen die Verbindung für Fußgänger und Radfahrer besonders wichtig ist, etwa rund um den Samstagsmarkt.

Die Stadtverwaltung stimmt sich derzeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW über Art, Dauer und Umfang der Sperr- und Öffnungsphasen ab. Der BLB ist Bauherr des Vorhabens. Stadt und BLB verfolgen nach Darstellung der Verwaltung das Ziel, die Einschränkungen durch die Baustelle so gering wie möglich zu halten.

CDU fordert klare Regeln für Wegeführung und Sperrzeiten

Die CDU sieht die Stadt nun in der Pflicht, die Baustellenlogistik so zu organisieren, dass die Domgasse nicht unnötig stark belastet wird. Wenn eine gleichzeitige Nutzung aus Sicherheitsgründen nicht möglich sei, müsse die Verwaltung aus Sicht der Fraktion zumindest verbindliche Zeiten für Fußgänger und Radfahrer, nachvollziehbare Sperrpläne und eine möglichst gute Wegeführung sicherstellen.

Außerdem fordert die CDU, dass die Verwaltung den städtischen Planungsausschuss vor Beginn der Hauptbauphase informiert. Auch spätere Änderungen bei Sperrzeiten oder Öffnungsphasen sollen nach dem Willen der Fraktion laufend öffentlich kommuniziert werden. Damit bleibt die konkrete Verkehrsführung rund um die Domgasse weiterhin ein Thema für Politik, Verwaltung und Innenstadt.

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