
Münster. Der frühere CDU-Ratsherr Bruno Kleine-Borgmann ist tot. Wie die CDU-Ratsfraktion Münster mitteilt, starb er am 26. Mai an seinem 78. Geburtstag. Er wurde 78 Jahre alt.
Bruno Kleine-Borgmann war über viele Jahre kommunalpolitisch aktiv. Von 1999 bis 2009 gehörte er der Bezirksvertretung Münster-Ost an. Danach saß er von 2009 bis 2020 im Rat der Stadt Münster. Sein politischer Schwerpunkt lag nach Angaben der Fraktion besonders auf Gelmer, Dyckburg und dem Stadtbezirk Münster-Ost.
Die CDU-Ratsfraktion Münster beschreibt ihn als Politiker, der nahe an den Anliegen im Stadtteil gearbeitet habe. Fraktionschef Stefan Weber stellte laut Mitteilung vor allem seine Sachlichkeit und Verlässlichkeit heraus. Außerdem habe Kleine-Borgmann auch Themen verfolgt, die weniger im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte standen.
Damit würdigt die Fraktion vor allem die Alltagsarbeit eines langjährigen Kommunalpolitikers. Für die lokale Einordnung zeigt der Nachruf, wie stark Stadtteilpolitik von persönlicher Ansprache geprägt sein kann.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Rat blieb Kleine-Borgmann nach Darstellung der Fraktion politisch interessiert. Noch wenige Wochen vor seinem Tod habe er sich mit Fragen seines Stadtteils befasst. Besonders die Sperrung rund um Gelmer habe ihn beschäftigt.
Für die CDU-Ratsfraktion Münster war Gelmer ein zentraler Bezugspunkt seiner Arbeit. Laut Mitteilung galt Kleine-Borgmann dort als jemand, der örtliche Sorgen ernst nahm. Die Fraktion spricht der Familie und dem Freundeskreis ihr Mitgefühl aus. Außerdem kündigt sie an, an den früheren Ratsherrn zu erinnern.
Der Nachruf ist für Münster relevant, weil er die Bedeutung von Stadtteilpolitik zeigt. Kommunalpolitik wird nicht nur im Rathaus sichtbar, sondern auch bei konkreten Fragen vor Ort.
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