Nach Ausschreitungen bei VfL Osnabrück gegen Rot-Weiss Essen: Bundespolizei ermittelt Verdächtige

Nach Ausschreitungen bei VfL Osnabrück gegen Rot-Weiss Essen: Bundespolizei ermittelt Verdächtige
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Nach den Ausschreitungen rund um das Fußballspiel zwischen dem VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen hat die Bundespolizei mehrere Tatverdächtige identifiziert. Die Partie fand am 21. Februar 2026 in Osnabrück statt. In der Abreisephase kam es nach Angaben der Bundespolizei im Hauptbahnhof Osnabrück zu schweren Landfriedensbrüchen, Körperverletzungsdelikten und tätlichen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte. Auch Polizeibeamte wurden dabei verletzt. Der Landfriedensbruch VfL Osnabrück Rot-Weiss Essen beschäftigt die Ermittler damit weiter.

Ausschreitungen Hauptbahnhof Osnabrück nach Fußballspiel

Die Vorfälle ereigneten sich nach dem Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen während der Abreisephase. Nach Angaben der Bundespolizei kam es im Hauptbahnhof Osnabrück zu mehreren Straftaten. Genannt werden schwere Landfriedensbrüche, Körperverletzungsdelikte sowie tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte. Dabei wurden auch Einsatzkräfte verletzt. Die Bundespolizei hatte im Anschluss bereits über umfangreiche Identitätsfeststellungen berichtet. Im Hauptbahnhof Essen wurden demnach mehr als 180 Fußballfans kontrolliert und ihre Personalien festgestellt.

Bundespolizei wertete zahlreiche Videoaufnahmen aus

Die Identitätsfeststellungen bildeten nach Angaben der Bundespolizei die Grundlage für weitere Ermittlungen. Inzwischen konnten mehr als 15 Tatverdächtige identifiziert werden. Dafür werteten die Ermittler zahlreiche Videoaufzeichnungen aus und verglichen mehrere hundert Lichtbilder. Die Bundespolizei spricht von aufwendigen Ermittlungen, die nun zur Identifizierung weiterer Beschuldigter geführt haben. Gegen die ermittelten Tatverdächtigen werden die strafrechtlichen Ermittlungen wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an den Ausschreitungen fortgeführt.

Ermittlungen gegen Tatverdächtige Rot-Weiss Essen dauern an

Die Bundespolizei macht in ihrer aktuellen Mitteilung keine näheren Angaben zu Alter, Wohnorten oder Vereinszuordnung der Beschuldigten. Auch zu den konkreten Tatvorwürfen gegen einzelne Personen werden keine weiteren Details genannt. Fest steht nach Behördenangaben, dass die Ermittlungsverfahren wegen der mutmaßlichen Beteiligung an den Ausschreitungen weiterlaufen. Der Fall Landfriedensbruch VfL Osnabrück Rot-Weiss Essen bleibt damit strafrechtlich relevant. Die Auswertung von Videomaterial und Lichtbildern hat offenbar weitere Ansatzpunkte für die Ermittler ergeben.

Mehr als 180 Identitätsfeststellungen nach Fußballfan-Vorfällen

Die Bundespolizei hatte bereits nach den Vorfällen mitgeteilt, dass im Hauptbahnhof Essen die Identität von mehr als 180 Fußballfans festgestellt worden war. Diese Maßnahme steht nun im Zusammenhang mit den aktuellen Ermittlungserfolgen. Nach Angaben der Bundespolizei konnten dadurch inzwischen mehrere Beschuldigte identifiziert werden. Die Ermittlungen richten sich gegen Personen, denen eine Beteiligung an den Ausschreitungen im Hauptbahnhof Osnabrück vorgeworfen wird. Weitere Angaben zum Fortgang der Verfahren machte die Bundespolizei zunächst nicht.

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